Bau am Lärmschutztunnel

Hamburger A7-Vollsperrung aufgehoben – doch Stellingen weiter gesperrt

  • Natalie-Margaux Rahimi
    vonNatalie-Margaux Rahimi
    schließen

Am Wochenende vom 18. bis 21. Dezember 2020 war die Autobahn A7 sowie Teile der A23 in Hamburg gesperrt. Und schon bald ist mit der nächsten Sperrung zu rechnen.

  • Von Freitag, 18. Dezember (21 Uhr) bis Montag, 21. Dezember (3.30 Uhr) war die A7 zwischen Volkspark und Eidelstedt komplett gesperrt.
  • Auch die A23 Heide Richtung Hamburg war wegen Brückearbeiten gesperrt.
  • Die nächste A7-Sperrung folgt bereits im Februar.
  • Bis Februar bleibt die Auffahrt in Hamburg-Stellingen Richtung Norden gesperrt.

Update vom 21. Dezember 2020, 08:16 Uhr: Hamburg – Pünktlich zum Start des Berufsverkehrs ist die Autobahn A7 zwischen Eidelstedt und Volkspark wieder befahrbar. Die Arbeiten waren sogar vorzeitig schon um 3.30 Uhr beendet. Allerdings bleibt die Auffahrt Hamburg-Stellingen Richtung Norden bis Februar weiter gesperrt wegen Umbauarbeiten.

Auch die A23 (Heide Richtung Hamburg) ist wieder frei. Die Sperrung ab Halstenbek-Krupunder wegen der Beseitigung von Unfallschäden an der Brücke Halstenbeker Straße ist aufgehoben.

Während der Sperrung übte die Feuerwehr Hamburg den Einsatz zur Brandbekämpfung im „Deckel Stellingen“, wie der neue Tunnel auf der A7 genannt wird. Teil des Hamburger Deckel-Projekts sind auch die Autobahn-Tunnel „Deckel Schnelsen“ und „Deckel Bahrenfeld / Othmarschen“. Das Gesamtprojekt dauert noch bis zum Jahr 2028. Bis dahin wird es immer wieder zu Vollsperrungen auf diesen Streckenabschnitten kommen.

Die nächste Sperrung ist auch schon angekündigt. Sie soll wieder von 22.00 Uhr abends am Freitag, 05. Februar bis um 5.00 Uhr morgens am Montag, 08. Februar 2021 gehen. Wieder ist der Abschnitt der A7 zwischen HH-Volkspark und Eidelstedt betroffen.

Hamburger A7-Vollsperrung: Mega-Stau bleibt aus – wegen Corona?

Update vom 20. Dezember 2020, 15:56 Uhr: Hamburg – Die Arbeiten laufen planmäßig und die Sperrung wird voraussichtlich wie angekündigt wieder aufgehoben. Doch warum bleiben die Verkehrsmeldungen während der Mega-Sperrung der Autobahn 7 still?

Ein möglicher Grund könnte das Coronavirus sein. Viele Geschäfte haben geschlossen und viele verlagern ihre Weihnachtseinkäufe ins Internet. Außerdem ist noch gar nicht klar, ob man die Geschenke schon direkt an Heiligabend braucht. Wenn man die Oma erst nächstes Jahr treffen darf, dann muss ja auch der Geschenkestress nicht jetzt sein.

Auch zu Weihnachten und zum Jahreswechsel vermutet der ADAC eine ähnliche entspannte Verkehrslage auf den Straßen trotz Ferienbeginn. Der Verkehrsverbund rechnet auch durch den Umstieg von Zug auf Auto vieler Reisenden nicht mit einem übermäßigen Verkehrsaufkommen über die Feiertage. Wegen des Lockdowns soll es kaum Reiseverkehr geben.

Hamburg: A7-Vollsperrung am Wochenende – Mega-Staugefahr

Update vom 19. Dezember 2020, 07.50 Uhr: Hamburg – Noch ist es ruhig auf den Autobahnen. Auch gestern blieben die schlimmsten Staus aus. Doch auf Twitter gibt es die ersten Bilder dessen, was da so während der Vollsperrung auf der Autobahn A7 gemacht wird.

Neben Änderung der Markierungen und Umbau von Verkehrszeichen werden auch viele Tests durchgeführt, um die Funktionalität von Schrankensystemen und Verkehrzeichenbrücken zu gewährleisten. Involviert ist neben der Verkehrsdirektion, LSBG und DEGES auch Siemens.

Hamburg: A7-Sperrung am Wochenende – Mega-Stau in Aussicht

Update vom 18. Dezember 2020, 14.50 Uhr: Hamburg – Achtung Autofahrer: Am heutigen Freitag ab 22 Uhr wird die A7 bis Montagmorgen um 5 Uhr voll gesperrt. Und: Auch die A23* (Heide Richtung Hamburg) wird am Wochenende ab Halstenbek-Krupunder gesperrt. Der Hamburger Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer nutzt den Termin der A7 Sperrung, um die Brücke an der Halstenbeker Straße zu reparieren, das berichtet die Deutsche-Presse Agentur. Besonders im Nordwesten der Hansestadt ist deshalb das ganze Wochenende mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Bundesautobahn:A7
Länge:962,2 km
Erbaut:1. September 2009
Bundesländer:Schleswig-Holstein; Hamburg; Niedersachsen; Hessen; Bayern; Baden-Württemberg
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland

Hamburg: Vollsperrung der A7 am Wochenende – Mega-Stau droht

Erstmeldung vom 16. Dezember 2020, 15.13 Uhr:

Hamburg – Am Wochenende kommt es wieder einmal zu einer Sperrung der A7 bei Hamburg*. Zwischen den Anschlussstellen HH-Volkspark und HH-Eidelstedt wird die Autobahn von Freitag, 22 Uhr bis Montag, 5 Uhr voll gesperrt sein. Der überregionale Verkehr soll laut Autobahn GmbH über die A1*, die A21 und die B205 ausweichen. Außerdem gibt es weitere Umleitungen durch die Stadt.

A7-Vollsperrung: Autobahn GmbH Nord empfiehlt verschiedene Umleitungen

Grundsätzlich wird allen Hamburgern empfohlen am Wochenende, wenn möglich auf den öffentlichen Nahverkehr auszuweichen. Eine großzügige Umleitung für den überregionalen Verkehr wird ausgeschildert sein. Die innerstädtische Umleitung führt ab der Anschlussstelle Eidelstedt über die Holsteiner Chaussee und die Kieler Straße bis zur Anschlussstelle Stellingen. Von dort aus kann weiter in die Innenstadt gefahren werden.

Die A7 wird erneut für 55 Stunden komplett gesperrt. (24hamburg.de-Montage)

Aus Norden kommend gibt es jedoch auch die Möglichkeit, über die Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen-Nord, die Flughafenumgehungsstraße und die Alsterkrugchaussee auszuweichen oder ab HH-Schnelsen über die Kollaustraße in die Hamburger Innenstadt zu fahren. Auf allen Umleitungen kann es laut Autobahn GmbH trotzdem zu einem höheren Verkaufsaufkommen oder Staus kommen.

Mega-Staugefahr auf A7: Vollsperrung – Verkehrsführung durch Lärmschutztunnel in Stellingen wird eingerichtet

Während der Sperrung soll laut der Niederlassung Nord der Autobahn GmbH die Verkehrsführung durch die Weströhre des Lärmschutztunnels bei Stellingen eingerichtet werden. Nach Fertigstellung der Arbeiten am 21. Dezember soll dann zunächst der komplette Autobahnverkehr durch diese Weströhre des Tunnels geleitet werden. Bis Februar soll dann auch die Oströhre für den vierspurigen Verkehr ausgebaut werden.

Bisher ist der komplette Verkehr der A7* über die Oströhre geleitet worden. Nun wird diese Röhre gesperrt und für den Richtungsverkehr umgebaut. Das bedeutet, dass die in der Röhre befindliche Verkehrstechnik inklusive Signalgeber umgebaut bzw. angepasst werden muss. Die Auffahrtsrampe in Richtung Norden an der Anschlussstelle Stellingen wird daher ebenfalls ab dem 18. Dezember bis zum 08. Februar 2021 gesperrt sein.

A7 bei Hamburg: Schon im Februar steht nächste Vollsperrung an.

Am Wochenende vom 05. Februar (22 Uhr) bis 08. Februar 2021 (05 Uhr) wird die A7 zwischen HH-Volkspark und Eidelstedt dann erneut für 55 Stunden komplett gesperrt. Dann sollen beide Röhren so umgebaut werden, dass sie jeweils in eine Fahrtrichtung führen. Bis dahin, soll die Oströhre also bereits komplett für die Übernahme des Verkehrs in Richtung Norden vorbereitet werden. Ab 09. Februar soll dann also die Oströhre nach Norden und die Weströhre nach Süden führen.

A7-Lärmschutztunnel: Baustelle beschäftigt die Hamburger schon seit 2014

Der Lärmschutztunnel, der auch Hamburger Deckel genannt wird, wird seit 2014 gebaut. Auf einer Strecke von insgesamt 3753 Metern auf drei Abschnitten werden seither Deckel zu Zwecken des Lärmschutzes errichtet. Dies wird insbesondere deshalb notwendig, weil die Autobahn aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf sechs, bzw. acht, abschnittsweise sogar zehn Spuren ausgebaut werden muss. Täglich sind auf dem Abschnitt HH-Nordwest bis HH-Stellingen laut Pressemitteilung der Stadt Hamburg circa 154.000 Autos unterwegs.

Außerdem wird durch die besondere Bauweise des Lärmschutztunnels, die Bebauung mit Kleingärten, sowie die Begrünung des Deckels ermöglicht. Mittlerweile ist der Deckel auf den Abschnitten Schnelsen (2019) und Stellingen (2020) bereits fertiggestellt. Der letzte Abschnitt des Deckels in Hamburg-Altona soll bis 2028 fertiggestellt werden. Bis dahin sind allerdings weitere Sperrungen zu erwarten. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare