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Wohnen am Elbtower: Senat beschließt Bau von 1400 Wohnungen in der HafenCity

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Von: Kevin Goonewardena

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Der Hamburger Senat hat den sogenannten Bebauungsplan HafenCity 13 vorgelegt. Damit sind die Voraussetzungen zum Bau von weiteren 1400 Wohnungen geschaffen.

Hamburg – Dank des genehmigten Bebauungsplans Hafencity 13 hat der Hamburger Senat die rechtlichen Voraussetzungen für die Bebauung des westlichen Teils von Hamburgs jüngstem Stadtteil geschaffen. Hier geht es um den Hafenkopf des Baakenhafens – in dem in den kommenden Jahren drei Hochhäuser im Wasser errichtet werden sollen – der zusammen mit dem Elbtower den östlichen Abschluss der HafenCity bildet.

Name des Stadtteils:HafenCity
Fläche:240 ha
Einwohner:rund 6300 (Dez 2021)
Bezirk:Hamburg - Mitte

Wohnen in der HafenCity Hamburg: Höchstes Holzhochhaus Deutschlands und erstes begrüntes Wohnhaus

Bereits im Bau ist das Projekt „Roots“, Deutschlands höchstes aus Holz gebautes Wohnhochhaus. Auch das erste nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip begrünte Wohnhaus „Moringa“ wird zurzeit ebenfalls gebaut. Das Projekt ist ebenfalls bisher einzigartig in Deutschland. Für dessen Bau werden recyclefähige und schadstofffreie Materialien genutzt, wie der Senat weiter mitteilte. Auch Parks, wie der Elbdünenpark, andere Freizeiteinrichtungen, Handel-, Gewerbe- und weitere Wohnflächen entstehen in den kommenden Jahren auf dem Areal, das unmittelbar an die S- und U-Bahn Station Elbbrücken grenzt.

Visualisierung des Holzhochhauses Roots
So soll es einmal aussehen: Das 65 Meter hohe Holzhochhaus „Roots“ (links) im Planungsgebiet HafenCity 13 ist bereits im Bau. © Störmer Murphy und Partner

Senatorin Pein hebt Klimaschutz-Charakter des Areals hervor

Die neue Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Karen Pein, ist voll des Lobes für das Plangebiet HafenCity 13 und hebt dabei vor allem den Fokus auf n Klimaschutz hervor: „Die exzellente Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, ein quartiersübergreifendes und in den Tiefgaragen verortetes Carsharing-System mit hohem E-Auto-Anteil sowie kurze, barrierefreie Wege zwischen den Nutzungen sind nicht nur komfortabel, sondern dienen auch dem Klimaschutz. Wer möchte, kann hier in Zukunft auf das eigene Auto verzichten“, wird Pein in einer Meldung des Senats zitiert.

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