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Hafen Hamburg wird blau: Cruise Days 2022 finden statt

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Von: Bona Hyun

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Der Hamburger Hafen wird Ende August im schönsten Blau erstrahlen. Besucher der Cruise Days erwartet neben der Lichtkunst ein spezielles Highlight.

Hamburg – Der Hamburger Hafen hält stets Überraschungen und Spektakel bereit: Große Bauprojekte stehen an, wie der Bau des Elbtowers, des dritthöchstem Gebäude Deutschlands. Im Hamburger Hafenbecken werden Hochhäuser im Wasser gebaut, mit denen voraussichtlich 2023/2024 begonnen werden soll. Schon im laufenden Jahr 2022 finden am Hamburger Hafen wieder die Cruise Days statt, nachdem sie im vergangenen Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie ausfielen. Besucher können sich schon jetzt auf das wiederkehrende Lichtspektakel eines bekannten Künstlers freuen.

Offener Tidehafen an der Unterelbe Hamburg.Hamburger Hafen
Gründung:7. Mai 1189, Hamburg
Hauptsitz:Hamburg
Anzahl der Beschäftigten:10.000 (2004)

Hamburger Hafen wird blau leuchten – Cruise Days finden Ende August statt

Das spektakuläre Lichtkunst-Projekt hat der Hafen Hamburg dem Künstler Michael Batz zu verdanken. Anlässlich der Fußball-WM 2006 hatte Michael Batz blaue Lichttore in ganz Hamburg installiert. Sein Kunstprojekt „Blue Port“ lässt den Hamburger Hafen seit 2008 in blauem Licht erstrahlen. Als Lichtquelle dienen Wegelichter, öffentliche Beleuchtungen oder Gebäudelichter. Mit über 9.000 Licht-Elementen leuchtet der Hamburger Hafen nach Einbruch der Dunkelheit in Blau, wie „Hamburg Tourism“ auf der Internetpräsenz erläutert. Apropos blau: Blaulicht aus unschönem Anlass ging von Polizisten am Hamburger Hafen aus – die Beamten schritten ein, weil ein Kapitän betrunken mit seinem Frachter gegen ein Silo im Hamburger Hafen knallte.

Der Hafen Hamburg bei den Cruise Days in blau erstrahlt durch das Lichtkunstprojekt „Blue Port“
Der Hamburger Hafen wird im August blau erleuchten – die Cruise Days und das Lichtkunstprojekt „Blue Port“ finden dieses Jahr statt. © imagebroker/imago

Cruise Days am Hafen Hamburg – so blicken die Veranstalter auf die diesjährige Auflage voraus

Als Zeitraum der Cruise Days wurde bislang immer der September eines Jahres gewählt. In diesem Jahr finden sie mitsamt der Lichtkunst-Inszenierung Blue Port vom 19. bis zum 21. August 2022 im Hamburger Hafen statt. „Es geht in diesem Jahr nicht darum, Rekorde zu brechen, sondern mit dieser ersten maritimen Großveranstaltung am Hamburger Hafen seit 2019 überhaupt wieder präsent zu sein“, sagte Co-Veranstalterin Katja Derow von Redroses Communications der Tageszeitung „Die Welt“.

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Auch Michael Otremba freut sich, positive Nachrichten verkünden zu können. „Zwei Jahre lang haben wir uns im Bereich der Veranstaltungen fast ausschließlich mit Absagen beschäftigten müssen“, wird der Geschäftsführer der Hamburg Marketing GmbH und der Hamburg Tourismus GmbH im Hamburger Abendblatt zitiert. Auch die Besucher freuen sich über ein weiteres Event am Hafen, nachdem zuletzt verkündet wurde, dass der Hafengeburtstag im September 2022 stattfinden soll.

Hafen Hamburg: Blue Port Höhepunkt wird die „Queen Mary 2“

Für das Kunstprojekt „Blue Port“ werden die Schiffe „AIDAprima“ und die „AIDAsol“, die „MSC Magnifica“ sowie die „MS Otto Sverdrup“ der Reederei Hurtigruten erwartet. Der „Welt“ zufolge rechnet man für die Präsentation der Schiffe und von Reedereien am Hafenrand mit rund 120.000 Besuchern an den Landungsbrücken. Hinzu kämen viele weitere Besucher der Blue-Port-Illuminationen, so Co-Veranstalter Uwe Bergmann von der Eventagentur Uba.

Höhepunkte werden eine Inszenierung mit dem Schiff „Queen Mary 2“ am Freitagabend, 19. August 2022, sowie spät am Samstag, 20. August 2022, die Gegenüberstellung von „AIDAprima“ und „MSC Magnifica“. Das sind übrigens nicht die einzigen Schiffe, die am Hamburger Hafen einlaufen und anlegen– zuletzt wurde die Russen-Yacht Luna am Hafen Hamburg festgesetzt.

Auch eine Woche nach dem „Blue Port“ werden laut Michael Batz die Lichtinstallationen an Gebäuden und Hafenanlagen noch zu sehen sein werden. In diesem Jahr soll dem Abendblatt zufolge auch Nachhaltigkeit eine große Rolle spielen. Eine Parade, wie sie zuletzt 2019 stattfand, soll es dieses Jahr nicht geben.

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