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Gratis-Corona-Tests: Schnelltests schon ab nächster Woche wieder kostenlos!

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Von: Kevin Goonewardena

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Die Corona-Zahlen steigen stetig, die Pandemie tobt. Nun erwägt der Gesundheitsminister die Wiedereinführung von kostenlosen Schnelltests. Die Pläne im Überblick.

Hamburg – Seit zwei Jahren wütet das Coronavirus weltweit, nicht nur in Hamburg. Nachdem nicht nur die Bundesregierung im vergangenen Jahr auf Lockdowns als Mittel zur Bekämpfung der Pandemie und gleichzeitig als Überbrückung der Zeit bis zur Entwicklung und Freigabe eines Impfstoffes eingesetzt hat, geistert das Lockdown-Schreckgespenst nun wieder am politischen Himmel. Denn: Die Impfungen haben sich nicht als probates Mittel erwiesen, die Zahlen langfristig zurückzudrängen. Unter anderem die Abschaffung der kostenlosen Bürgertests dürfte dazu geführt haben, dass infektiöse Geimpfte den Coronavirus in großer Zahl unentdeckt weiter tragen konnten. Dem will Spahn jetzt entgegensteuern.*

Name:Jens Spahn
Geburtstag und -ort:16. Mai 1980 in Ahaus
Mitglied des deutschen Bundestag:2002
Mitglied der Bundesregierung seit:14. Mai 2018 (Bundesgesundheitsminister, Kabinett Merkel IV)

Coronavirus: Schnelltests sollen wieder kostenlos werden – das sind die Pläne

Schnelltest
Bürgerinnen und Bürger sollen mindestens einmal pro Woche wieder Anspruch auf einen kostenlosen Test erhalten. © Christoph Soeder/dpa

Es wird vermutet, dass sich mehr Leute, darunter auch Geimpfte, auf das Coronavirus testen lassen würden, wenn die seit dem 11. Oktober existierende finanzielle Hürde wegfallen würde. Denn seit diesem Tag müssen Menschen, die sich testen lassen wollen, den Schnelltest selbst zahlen – das sollte eigentlich die Impfbereitschaft erhöhen. Doch diese Maßnahme hat sich nicht als so wirksam wie gewünscht herausgestellt, die Impfquote ist seitdem nicht signifikant gestiegen. Spahn möchte ab voraussichtlich nächster Woche jedem Bürger die Möglichkeit zusichern, sich einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen zu können. Das ließ der Gesundheitsminister nun in einer Testverordnung schriftlich festhalten.

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Coronavirus: Hier kann man sich testen lassen – und das kostet es den Staat

Der Verordnung zufolge sollen die Tests beispielsweise in Apotheken, Arztpraxen, Sanitätshäusern, Drogerien und in den Testzentren, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KBV) oder Gesundheitsbehörden betrieben werden, angeboten werden. Anbieter sollen nicht mehr hinzukommen – so soll das unkontrollierte Entstehen von Testmöglichkeiten verhindert werden. Der Bund rechnet mit Kosten von bis zu 11,5 Millionen Euro je eine Million Testungen, so heißt es in der Verordnung. *24hamburg.de und fr.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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