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Mega-Pläne für Hamburgs neuesten Stadtteil Grasbrook

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Von: Kevin Goonewardena

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Die Planungen für den neuen Stadtteil Grasbrook schreiten voran. Senatorin Dorothee Stapelfeldt spricht von Chance für historischen Brückenschlag. Die Pläne im Detail.

Hamburg – Die Entwicklung des neuen Stadtteils Grasbrook schreitet weiter voran. Gegenüber der HafenCity, unter anderem auf der Fläche des abgerissenen Übersee Zentrum der HHLA, wird Hamburgs neuester Stadtteil entstehen. Einst sollte auf dem Areal das Olympiastadion Hamburgs gebaut werden – doch die Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 scheiterte in einem Bürgerentscheid. Noch-Senatorin Dorothee Stapelfeldt spricht von einer historischen Chance in Bezug auf die Entwicklung des Gebiets.

Name:Grasbrook
Fläche:47 Hektar
Bezirk:Hamburg-Mitte
Lage:Hamburger Hafen

Grasbrook Hamburg: 16.000 Arbeitsplätze und 6000 Einwohner für Hamburgs neuesten Stadtteil

Nach Fertigstellung soll der Grasbrook unter anderem 16.000 Arbeitsplätze und Wohnungen für 6000 Menschen bieten – verteilt auf rund 3000 Wohnungen. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Das Grundgerüst des neuen Stadtteils sollen hingegen die Freiflächen bilden, die mehr als 25 Hektar Fläche umfassen sollen.

Visualisierung des Quartiers Moldauhafen
So könnte das Quartier Moldauhafen im neuen Stadtteil Grasbrook einmal aussehen © Moka-Studio

Unter anderem werden diese Flächen in Form eines zentralen Parks in den Stadtteil integriert, dazu sollen Promenaden, Kultur-, Freizeit- und Sportmöglichkeiten für Aufenthalts- beziehungsweise Lebensqualität im Stadtteil Kleiner Grasbrook sorgen. Sieben Kitas und eine Schule wird der Grasbrook nach Fertigstellung für Kinderbetreuung und Bildung bereithalten. Alleine die Kitas sollen insgesamt rund 750 Plätze bieten.

Entwicklungsgebiet Grasbrook: Soziale Durchmischung der Bevölkerung angestrebt

Die Planer haben bei der Gestaltung des Grasbrook eine soziale Durchmischung vor Augen, die unter anderem durch den Mindestsatz von 35 Prozent an öffentlich geförderten Wohnungen erreicht werden soll. Ein erheblicher Teil, heißt es in dem Zeitungsbericht, sei „für vordringlich Wohnungssuchende“ vorgesehen. Jede fünfte Wohnung soll zudem für Baugemeinschaften vorgehalten werden.

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Grasbrook eines der wichtigsten Stadtentwicklungsvorhaben Hamburgs

Die Entwicklung des Stadtteils auf dem ehemaligen Hafengebiet gilt als eines der wichtigsten städtebaulichen Projekte Hamburgs der Zukunft. Auf 47 Hektar Landfläche sind zwei Quartiere geplant – das Moldauhafenquartier im Norden und das südlich gelegene Hafentorquartier. Auf dem an diesem angrenzenden Terminalgelände O`Swaldkai soll der Hafenbetrieb weiterhin aufrechterhalten bleiben.

„Es ist eine geradezu historische Chance auf einen Brückenschlag zwischen Veddel, Rothenburgsort, HafenCity und Grasbrook.“

Dorothee Stapelfeldt (SPD), Senatorin für Stadtentwicklung

Senatorin Stapelfeldt spricht von historischer Chance – Planungs-Prozesse schreiten voran

Senatorin Dorothee Stapelfeldt sieht in dem Vorhaben die historische Chance eines Brückenschlages zwischen der Veddel, Rothenburgsort, der gegenüberliegenden HafenCity und eben dem Grasbrook. Die Prozesse für eine Umsetzung der Pläne nehmen indes weiter Fahrt auf. Mit einer sogenannten Vorweggenehmigungsreife wird bereits zum Jahreswechsel 2022/2023 gerechnet – die ersten Grundstücke sollen dann ab Herbst 2023 ausgelobt werden.

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