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Friseur-Besuch nur für Geimpfte? Hamburg will 2G-Regel wohl massiv ausweiten

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Von: Fabian Raddatz

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Geimpfte sollen noch mehr Freiheiten bekommen: Nach Informationen des NDR will der Hamburger Senat die 2G-Regeln noch auf weitere Geschäfte ausweiten.

Hamburg – Das tägliche Leben könnte für viele Hamburger bald noch ein Stück einfacher werden – allerdings nur, wenn man geimpft ist. Wie der NDR berichtet, will der Hamburger Senat die 2G-Regel noch auf weitere Geschäfte des Einzelhandels sowie auf Friseure ausweiten.

Stadt:Hamburg
Einwohner:rund 1,841 Millionen
Fläche:755,2 km²
Bürgermeister:Peter Tschentscher

Wenn der Friseur-Laden die 2G-Regel einführt, sollen Kunden dann auch auf das Tragen von Masken verzichten können. Auch bei anderen körpernahen Dienstleistungen, wie etwa Massagen, soll die Maskenpflicht nach NDR-Abgaben offenbar wegfallen.

2G-Regel auch für Hamburgs Einzelhandel: Supermärkte ausgeschlossen

Die 2G-Regel soll auch auf den Hamburger Einzelhandel ausgeweitet werden. Geschäfte für den alltäglichen Bedarf – Apotheken, Drogerien, Discounter und Supermärkte – sollen davon aber ausgenommen bleiben. Dort soll es weiterhin die Maskenpflicht geben. Anders ist es in Niedersachsen: Dort ist 2G im Supermarkt laut Corona-Verordnung* in möglich.

Kunden lassen sich in einem Friseursalon die Haare schneiden. Sie tragen Maske.
Noch gilt in Hamburg die Maskenpflicht beim Friseur. Doch die könnte mit der 2G-Regel bald der Vergangenheit angehören. © Mustafa Kaya/dpa

Bei den Weihnachtmärkten in Hamburg gilt die Regelung, dass sie selbst entscheiden dürfen, ob sie auf 2G oder auf 3G setzen. Nach 24hamburg.de-Informationen haben sich allerdings einige Weihnachtmärkte bereits für eine 2G-Regelung entschieden.

Unangetastet soll hingegen das Alkohol-Verkaufsverbot in Hamburg bleiben. Der Senat will das sogenannte Cornern unterbinden und Passanten weiterhin den Kauf von Alkohol untersagen.

2G im Einzelhandel: Hamburger Senat berät am Dienstag über Änderungen

Der Hamburger Senat berät am Dienstag, 19. Oktober 2021, über eine neue Corona-Verordnung. Das aktuelle Regelwerk läuft am Samstag aus. Ab dann sollen die neuen Corona-Regeln in Kraft treten. Die Corona-Verordnungen der Länder dürfen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz maximal vier Wochen gültig sein.

Zurzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hamburg deutlich über dem Wert von vor einem Jahr, als der Senat die ersten Regelungen auf dem Weg zu einem monatelangen Lockdown beschlossen hatte. Doch inzwischen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mehr als 70 Prozent der Hamburger vollständig gegen das Coronavirus geimpft. *24hamburg.de und kreiszeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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