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Fremdenfeindliche Attacke: Mann bedroht junge Frau mit dem Tod

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Von: Anika Zuschke

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Polizei Hamburg
In der Hamburger Innenstadt wurde eine junge Frau fremdenfeindlich bedroht. (Symbolbild) © Elias Bartl

Am Sonntag wurde eine junge Frau in der Hamburger Innenstadt von einem mutmaßlich fremdenfeindlichen Mann bedroht und beschimpft. Die Polizei sucht Zeugen.

Hamburg – In der Hamburger Innenstadt ist es am Sonntagvormittag, 6. November 2022, zu einem fremdenfeindlichen Vorfall gekommen, bei dem eine 23-Jährige von einem Unbekannten gegen eine Wand gestoßen und mit dem Tod bedroht wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Ausländerfeindlicher Vorfall in der Innenstadt von Hamburg: Frau mit dem Tod bedroht

Bisherigen Erkenntnissen der Polizei Hamburg zufolge habe die aus Tunesien stammende Frau in der Innenstadt von Hamburg ihren Nachnamen während eines Telefonats genannt. Ein auf 55 bis 60 Jahre alt geschätzter Mann habe sich daraufhin über den hohen Ausländeranteil in der Bevölkerung beschwert und forderte die junge Frau dazu auf, in ihr Land zurückzukehren. Die Situation eskalierte anschließend damit, dass er sie gegen eine Wand drückte und mit dem Tod bedrohte.

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Die 23-Jährige verlor den mutmaßlich xenophob motivierten Täter nach dem Vorfall aus den Augen, sah ihn wenige Stunden später in der Stadt jedoch wieder und alarmierte die Polizei. Die Suche nach dem Mann blieb bislang aber erfolglos, die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Was ist Xenophobie?

Der Begriff Xenophobie stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Furcht vor Fremden“. Synonyme dafür sind Fremdenfeindlichkeit, Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit.

Zeugen des fremdenfeindlichen Vorfalls in Hamburg gesucht

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Informationen der Beamten nach ist der Mann circa 1,75 Meter groß und hat längere, dunkelgraue Haare. Zum Zeitpunkt der Tat trug er eine dunkle Jeans, eine dunkle Jacke und eine dunkelgraue Mütze. Außerdem führte er einen dunkelbraunen Rucksack mit beigefarbenem Boden mit sich. Zeugen mit Hinweisen zu dem Vorfall werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 zu melden.

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