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Mit diesen Fahndungsfotos sollen die Shishabar-Schützen gefasst werden

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Von: Sebastian Peters

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Nach den tödlichen Schüssen auf einen 27-jährigen Mann in Hamburg-Hohenfelde sucht die Polizei Hamburg jetzt mit Fotos aus der Überwachungskamera nach den Tätern.

Hamburg – Es ist eine Tat, die in ganz Deutschland für Schlagzeilen sorgt. Als zwei bislang unbekannte Männer die Shisha-Bar in Hamburg-Hohenfelde betreten, gehen sie laut Zeugen gezielt auf einen dort sitzenden Mann zu. Kurz darauf, gegen 23:05 Uhr, peitschen plötzlich Schüsse durch die Bar an der Lübecker Straße. Sie treffen einen 27-jährigen Stammkunden der Shisha-Bar. Nur wenige Sekunden später flüchten die beiden Angreifer unerkannt.

Polizeibericht aus Hamburg: Todesschützen aus der Shisha-Bar – Fotos sollen mögliche Täter zeigen

Eine Großfahndung der Polizei Hamburg, die sofort nach Bekanntwerden der Tat eingeleitet wird, verläuft erfolglos. In der Zwischenzeit kämpfen Sanitäter in der Bar um das Leben des 27-jährigen Mannes. Unter Reanimationsmaßnahmen wird das Opfer in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort verstirbt er allerdings wenig später.

Die Aufnahmen aus der Überwachungskamera zeigen die beiden Tatverdächtigen.
Die Aufnahmen aus der Überwachungskamera zeigen die beiden Tatverdächtigen. © Polizei Hamburg & Elias Bartl

Tatverdächtiger 1 (mutmaßlicher Schütze):

- dunkle Bekleidung
- dunkle Mütze, Typ „Fischerhut“
- weißer Kragen unter der Jacke
- medizinische Maske
- dunkle Schuhe mit heller Applikation an der Ferse
- dunkle Umhängetasche mit hellem Nike-Schriftzug und einem geschwungenen Nike-Haken („Swoosh“)

Tatverdächtiger 2:

- dunkle Bekleidung
- dunkle Schirmmütze
- medizinische Maske

Schnell wird bekannt, dass in der Shisha-Bar Überwachungskameras verbaut sind. Andere Medien berichteten, dass die Videobilder Tat und Täter deutlich zeigen sollen. Nun hat die Polizei, die Fotos aus der Überwachungskamera in Absprache mit der Staatsanwaltschaft veröffentlicht.

Hintergründe zur Tat sind, ebenfalls wie die Identität der Täter, weiter unklar. „Die Ermittlungen der Mordkommission (LKA 41) und der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft Hamburg, auch zu den Hintergründen der Tat, dauern weiter an“, so ein Sprecher der Polizei Hamburg. Allerdings ist das Fotomaterial für eine Öffentlichkeitsfahndung nahezu unbrauchbar.

Trotzdem: die Polizei bittet nun Zeugen, die was beobachtet haben oder die Personen wiedererkennen, sich zu melden. „Zeugen, die Hinweise zu den abgebildeten Personen geben können, werden gebeten, sich unter 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden.“

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