1. 24hamburg
  2. Hamburg

Fischmarkt Hamburg Corona-Regeln: ohne 3G oder 2G und Test

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Ulrike Hagen

Kommentare

Der Fischmarkt Hamburg ist befreit von der 3G- oder 2G-Regel. Auch ein Corona-Test ist nicht nötig. Trotz harter Corona-Einschränkungen in Hamburg.

Hamburg – Schlange stehen am Weihnachtsmarkt, Schlange stehen für den Corona-Test, der jetzt in Hamburg wenigstens wieder kostenlos ist. Obendrauf 3G am Arbeitsplatz*, 3G in Bus und Bahn beim HVV und weitreichende 2G-Regeln im öffentlichen Leben und Einzelhandel. Seien wir ehrlich: Der Spaßfaktor von Freizeitvergnügungen – nicht nur für Ungeimpfte – bewegt sich derzeit eher im bescheidenen Bereich. Aber es gibt eine letzte Bastion: Auf dem Hamburger Fischmarkt kann jeder ohne Test und Nachweis sonntags Hamburg-Feeling mit Event-Charakter genießen.

Wochenmarkt in Altona:Hamburger Fischmarkt
Gegründet:2. Mai 1703 („Magistratus Verordnung wegen der Fischer)
Adresse:Große Elbstraße 9, 22767 Hamburg
Besucher:1 Millionen/Jahr
Leitung:Matthias Funk (Geschäftsführer)

Fischmarkt Hamburg ohne 3G- oder 2G-Regel: Keine Nachweise oder Tests nötig

In der Hansestadt Hamburg geht im Moment ohne einen negativen Corona-Test fast gar nichts mehr, wenn man noch nicht durch Genesung, Impfung oder sogar Booster, für die es mehr als 20 neue Impfzentren in Hamburg gibt, vor einer Corona-Infektion geschützt ist. Ausnahme: der Hamburger Fischmarkt. Dort gibt es aufgrund der Corona-Pandemie zwar kleinere Einschränkungen, aber eben immer noch jede Menge Hafenflair und Erlebnisbummeln ohne 2G und Einlass-Beschränkungen.

Der bekannte Marktschreier Aale-Dieter vor einem Schild vom Hamburger Fischmarkt
Zwar ohne 2G, aber auch ohne Marktschreier wie Aale-Dieter: Morgenbummel auf dem Hamburger Fischmarkt. (24hamburg.de-Montage) © Hermann/imago/Daniel Bockwoldt/Axel Heimken/dpa

Auf dem Fischmarkt Hamburg sind Masken und Abstand nötig – sonst keine Corona-Einschränkungen für Besucher

Der Hamburger Fischmarkt, der nach Wunsch von Peta vegan werden sollte, und in Nicht-Corona-Zeiten bis zu 70.000 Menschen allsonntäglich frühmorgens auf sein Kopfsteinpflaster lockt, hat vielleicht sogar gerade in diesem Moment seinen ganz besonderen Reiz. Denn auch wenn Maskenpflicht und Abstandsregeln selbstredend eingehalten werden müssen, ist hier Bummeln, Schnacken und Schlemmen neben dem Markt an der Waterkant immer noch ohne Zugangsbeschränkungen und Kontrollen möglich.

Bleiben Sie mit unserem Newsletter stets auf dem Laufenden – kostenlos mit einem Klick anmelden.

Aale-Dieter ist auf dem Hamburger Fischmarkt dabei – darf aber kein Marktschreier sein

Ganz „normal“ läuft der Wochenmarktspaß pandemiebedingt trotzdem nicht. Zugegeben, auch auf dem beliebtesten aller Wochenmärkte der Hansestadt ist einiges anders als gewohnt: Es gibt keinen „lauten“ Verkauf, also keine Marktschreier wie den berühmten Aale-Dieter, der mit einem Schrei-Verbot bis zum Frühjahr rechnet und keine Live-Musik. 

Auch die Marktfläche ist zu einem überschaubaren Areal hinter der Flutschutzmauer auf eine Länge von 250 Metern geschrumpft, auf der rund 60 Händler von – natürlich! – Fisch und Obst bis hin zu Blumen, Klamotten und Souvenirartikel ihr buntes Sortiment eben nur „still“ anbieten.

Hamburger Fischmarkt: Jeden Sonntag von 7.00 bis 9.30 Uhr – zur Sommerzeit schon ab 5.00 Uhr morgens

Dennoch trotzt das Wahrzeichen Hamburgs neben Elbphilharmonie, Michel und den benachbarten Landungsbrücken auch nach 300-jährigem Bestehen den Umständen wacker. Bis zum 14 März kann jeder maritimes Marktflair mit Elbblick sonntags von 7 Uhr bis 9.30 Uhr genießen. Ab dem 15. März geht´s hier sogar ab nachtschlafenden 5 Uhr los. Und, vertraut man Aale-Dieters Weissagungen, dann auch endlich wieder richtig schön laut.

Das nächste Frühjahr nannte auch Marco Hinz von Fachamt „Management des öffentlichen Raumes“ des Bezirksamts Altona gegenüber 24hamburg.de als frühestmöglichen realistischen Termin für einen „echten“ Neustart des Traditionsmarkts: Frühestens dann gibt es wieder Stände auf der vor Corona gewohnten Fläche, Musik – und auch endlich wieder einen „schreienden“ Aale-Dieter. Na, denn man tau! *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare