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Filmfest Hamburg: Ein Fest für alle Filmfans

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Von: Nicolai Hackbart

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Das Filmfest Hamburg bietet neben großartigen Filmen zudem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Ein Publikumspreis wird per Stimmzettel vergeben.

Hamburg – Ende September ist es wieder so weit: das Filmfest Hamburg findet statt. Im Rahmen der zehntägigen Veranstaltung, die jährlich etwa 45.000 Kinofans anzieht, werden rund 130 Spiel- und Dokumentarfilme aus nationaler und internationaler Produktion in Hamburg vorgeführt.

Filmfest Hamburg: Programmvielfalt und teilnehmende Kinos

Viele Filme werden beim Filmfest Hamburg gezeigt, bei allen handelt es sind um Welt-, Europa- oder Deutschlandpremieren. Die Programmauswahl reicht dabei von anspruchsvollen Kunstfilmen des Arthouse-Segments über Verfilmungen mit innovativem Charakter bis hin zu kunterbunten Animationsfilmen für die Kleinen.

Präsentiert werden bei der Veranstaltung außerdem Fernsehproduktionen, ehe diese im TV ausgestrahlt werden. Zu sehen sind all diese Produktionen junger Filmemacher und großer Regisseure auf insgesamt elf Kinoleinwänden im Abaton-Kino, CinemaxX Dammtor, Passage Kino, Metropolis und Studio-Kino.

Die Filmeinreichungen werden in Sektionen plus jährlich wechselnde Kategorien eingegliedert. Neben der Sparte „Große Freiheit“, die deutsche Filme mit neuen Themen und unkonventionellen Erzählstrukturen umfasst, gibt es folgende Sektionen beim Filmfest Hamburg:

Hinweis: Die Filme werden teils untertitelt vorgeführt oder live im Kino synchronisiert, sodass das Publikum der Handlung wunderbar folgen kann.

Tickets für das Filmfest Hamburg: Preise und Tarife

Der Vorverkauf der Tickets für das Filmfest Hamburg beginnen bereits im Vorfeld. Die Tickets können online (hierbei fällt eine Servicegebühr von zwei Euro an), in den Festivalkinos, an den Verkaufsstelle des Festivals im Levantehaus oder über die Ticket-Hotline erworben werden.

Die Preise für die Tickets sehen wie folgt aus:

Geschichte hinter dem Filmfest Hamburg

Bereits im Jahr 1992 fand das erste Filmfest Hamburg unter dem Motto „FILMFEST für alle – überall in Hamburg“ statt. Seither konnten schon knapp 3.000 Filmproduktionen aus Deutschland und vielen anderen Ländern in Hamburg ihre Premiere feiern. Die stetig wachsenden Besucherzahlen, die sich seit den Anfängen der Veranstaltung mehr als verzehnfacht haben, zollen dem Konzept dabei Tribut und zeigen, dass die Hamburger Cineasten sowie angereisten Kinogänger auch Filme abseits des Mainstreams lieben.

Eine Frau läuft während einer Pressekonferenz zum Programm des Filmfests Hamburg an einem Aufsteller mit dem Logo des Festivals vorbei.
Ein Logo des Filmfestes Hamburg wirbt für die Veranstaltung. © picture alliance/Christophe Gateau/dpa

Seit 2003 wird das Filmfest Hamburg von Albert Wiederspiel geleitet. Unter seiner Führung fand im selben Jahr das erste “Michel Kinder und Jugend Filmfest” statt, bei dem eine Jugendjury aus zahlreichen Einreichungen den Gewinnerfilm auswählt. Moderiert wird die Veranstaltung ebenfalls von Kindern und Jugendlichen. Das bunte Rahmenprogramm mit allerlei Workshops bietet außerdem Unterhaltung für Jung und Alt.

Filmfest Hamburg: Filmpreise und Preisverleihung

Für besondere Persönlichkeiten in der Filmkultur und -branche wurde beim Filmfest Hamburg 1995 der Douglas Sirk Preis eingeführt. Diesen konnten bereits viele bekannte Regisseurinnen und Regisseure sowie Schauspielerinnen und Schauspieler, hierunter Clint Eastwood und Jodie Foster, als Sieger auf der großen Veranstaltungsbühne entgegennehmen. 2019 ging der Preis an die deutsche Theater- und Filmschauspielerin Nina Hoss.

Neben dem Douglas-Sirk-Preis und dem Michel-Filmpreis werden beim Filmfest Hamburg verschiedene Preisgelder – zusammengenommen vergeben. Zu den Preisen gehören:

Filmfest Hamburg: Plattform für kulturellen Austausch

Das Filmfest Hamburg soll dem kulturellen Austausch dienen. Aus diesem Grund ist es auch irrelevant, aus welchem Land die Filmeinreichungen stammen – im Fokus stehen stets die Botschaften der Filme und das künstlerische Können, das die Filmschaffenden bei der Produktion unter Beweis gestellt haben.

Folglich kommen die Filme, die beim Filmfest Hamburg gezeigt werden, aus aller Welt und die Filmschaffenden nutzen das Festival dazu, ihre Werke persönlich vorzustellen und in den interkulturellen Dialog mit dem Publikum zu treten. So stärkt die Veranstaltung das internationale Miteinander.

Als Festivalzentrum fungiert ein Zelt, das auf dem Allende-Platz, also direkt beim Abaton-Kino, platziert wird. Hier treffen sich Gäste und Filmschaffende aus der Kino- und Fernsehbranche, um sich beim Filmfest Hamburg in Ruhe auszutauschen. In der Studio Hamburg Lounge findet sich hierfür ein gemütliches Ambiente.

Zugleich finden vor Ort allerhand Publikums- und Fachveranstaltungen, wie Vorträge, Regiegespräche und Podiumsdiskussionen, statt, sodass das Publikum Wissenswertes über die Filme und deren Produktion sowie Hintergründe erfährt. Abends folgen spektakuläre Themen-Aftershowpartys mit viel Musik, leckeren Snacks und guten Drinks. Der Eintritt ist kostenlos.

Film-Einreichungen beim Filmfest Hamburg

Damit beim Filmfest Hamburg auch der eigene Film über die Leinwand flimmert, muss dieser frühzeitg vorher als DVD, BluRay oder Online-Screener eingereicht werden. Die Regularien sind ebenfalls online abrufbar. Am besten direkt an den Veranstalter wenden.

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