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Feuerwerk in Hamburg: Das sagt der Senat zum Böllerverbot an Silvester

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Von: Kevin Goonewardena

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Wie wird der Jahreswechsel im zweiten Corona-Jahr in Hamburg aussehen? Dazu hat sich heute Rot-Grün geäußert. Die Pläne des Senats beschränken sich dabei nicht nur auf 2021.

Hamburg – Vieles ist in diesem Corona-Jahr oder zumindest in der zweiten Jahreshälfte anders als 2020. Die Teilnahme an beispielsweise Kultur- und Sportveranstaltungen ist unter 2G wieder möglich, auch Weihnachtsmärkte werden wieder öffnen und der Winterdom startet am Freitag, 5. November erstmals wieder ohne Einschränkungen. Aber wie sieht es mit den diesjährigen Silvesterfeierlichkeiten aus? Werden wir in Hamburg das neue Jahr ohne ein Feuerwerks- und Böllerverbot wie letztes Jahr begrüßen können?

Stadt:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:755,2 km²
Einwohnerzahl:Rund 1,8 Millionen
Stadtoberhaupt:Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister)

Silvester in Hamburg: Kein Großfeuerwerk - kommen Verbotszonen?

Wie letztes Jahr wird es in Hamburg kein Großfeuerwerk geben. Es wird also nichts mit der Begrüßung des neuen Jahres von den Landungsbrücken, dem Altonaer Balkon, dem Jungfernstieg oder Rathausmarkt werden. Darüber hinaus will der rot-grüne Senat weitere Verbotszonen innerhalb des Ring 1 prüfen. Innerhalb des Rings, der unter anderem an den Wallanlagen verläuft, befindet sich die Speicherstadt, der Michel mit den Michelwiesen, der Gänsemarkt oder auch der Großneumarkt.

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Silvester in Hamburg: Das plant der Senat für die kommenden Jahre

Doch die Pläne der Hamburger Politiker sind nicht nur der immer noch anhaltenden Corona-Pandemie in der Stadt geschuldet. Vielmehr ginge es darum, feuerwerksfreie Alternativen im Bereich des Hafens und der Innenstadt zum Jahreswechsel zu entwickeln, beispielsweise mit Lasern oder Drohnen, hieß es in einer Mitteilung des Senats. Diese Überlegungen berücksichtigen die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt – für die die alljährliche Knallerei in vielerlei eine Belastung darstellen kann.

Feuerwerk vor der Hamburger Skyline
Eine durch das Silvesterfeuerwerk farbenfroh erleuchtete Skyline Hamburgs, wie hier zu sehen, wird es dieses Jahr definitiv nicht geben. Aber auch für die kommenden Jahre und ohne der Pandemie geschuldeten Einschränkungen, erwägt Rot-Grün in Hamburg Veränderungen. © Axel Heimken/dpa

Im Frühjahr 2022 soll analysiert werden, wie umfangreich Silvester 2021 Feuerwerk gezündet wurde und welche Folgen dies für Umwelt und in Form von medizinischen Notfällen gehabt hat. Am 17. November soll in der Bürgerschaft über den Antrag von Rot-Grün abgestimmt werden.

Silvester in Hamburg: Eine Frage der Solidarität

Doch bei dem diesjährigen Verzicht auf ein Großfeuerwerk und den Appellen, Feuerwerksgebrauch zumindest zu minimieren, spielt natürlich die Corona-Krise ebenfalls eine große Rolle. Von einer Frage der Solidarität bei dem Verzicht beziehungsweise der Einschränkung gegenüber dem ärztlichen und pflegerischen Personal sprach der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Dirk Kienscherf gegenüber der dpa. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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