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Feuerwehr muss brennendes Haus löschen – Blitzeinschlag!

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Von: Sebastian Peters

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Hamburg Allermöhe - Nach Blitzschlag - Reetdachhaus niedergebrannt
Die Flammen haben schnell auf das gesamte Reetdach übergegriffen. © HamburgNews

Das Unwetter über Hamburg sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Ein Reetdachhaus in Allermöhe geriet in Flammen. Ein Blitzeinschlag soll schuld sein.

Hamburg – Nur wenige Augenblicke, bevor das Gewitter die Hamburger Bevölkerung am Freitagmorgen, 1. Juli 2022, teilweise aus dem Schlaf gerissen hat, wurde durch den Deutschen Wetterdienst die Warnstufe von „markantem Wetter“ auf „heftige Gewitter“ erhöht. Unwetteralarm für die Stadt Hamburg! Nur wenige Augenblicke zuvor, gegen 01:05 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem schweren LKW-Unfall gekommen. Als die Rettungskräfte auf der A1 gerade die Unfallstelle absicherten, ging es los: erst heftiger Regen, dann diverse Blitzen, die für eine hell erleuchtete Autobahn sorgen.

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Feuerwehreinsatz in Hamburg: Blitze und Starkregen – Reetdachhaus brennt in Allermöhe

Gegen 02:45 Uhr wird dann plötzlich Großalarm im Hamburger Osten ausgelöst. Ein Blitzeinschlag hat, so die Vermutung, zuerst ein Baum entzündet und anschließend ein Reetdachhaus in Brand gesetzt. Mit diversen Einsatzkräften rückt die Feuerwehr Hamburg zu der hilfesuchenden Familie nach Allermöhe aus.

Allerdings gestaltet sich der Einsatz schwer: Nicht nur, dass das Haus in einer Sackgasse liegt und somit eine Löschwasserversorgung schwer ist, wird zum Problem. Das gesamte Reetdach muss zudem von den Einsatzkräften abgedeckt werden. Ein kräftezehrender Einsatz für die Frauen und Männer der Feuerwehr. Um 6 Uhr melden die Einsatzkräfte „Feuer aus“ gemeldet. Allerdings sind weiterhin Einsatzkräfte vor Ort, um sogenannte „Nachlöscharbeiten“ durchzuführen.

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Gute Nachricht: Die Familie hat sich, inklusive Familienhund, vor den Flammen in Sicherheit bringen können. Schlechte Nachricht: Das historische Reetdachhaus an der Straße Hinterm Horn dürfte komplett zerstört sein.

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