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Feuer in Heimfeld: Feuerwehr löscht Brand neben hochexplosivem Kraftstoff

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Von: Jan Knötzsch

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Großeinsatz für die Feuerwehr im Hamburger Stadtteil Heimfeld. In einer Raffiniere brennt es. In direkter Nähe zu Rohren, in denen Kraftstoff fließt.

Hamburg – Das Wochenende hat gerade begonnen. Doch im Hamburger Süden ist es am Samstagvormittag, 23. Juli 2022, mit der Beschaulichkeit schnell vorbei. Genauer gesagt: in Hamburg-Heimfeld. Dort steigt auf einmal um kurz vor 10:30 Uhr schwarzer Rauch vom Gelände einer Raffinerie in der Moorburger Straße in die Luft.

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Kräfte der Feuerwehr Hamburg rücken aus. Es ist Eile geboten: Der Brand schwelt in einem Trafohäuschen, direkt daneben verlaufen Rohre. Durch sie fließt hochexplosiver Kraftstoff.

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Brand in Raffinerie in Hamburg-Heimfeld: Schadenshöhe bislang noch unklar - keine Verletzten

Die Feuerwehr, die mit 30 Einsatzkräften vor Ort ist, legt direkt los: Sie lokalisiert den Brandherd in dem Trafohaus, das für die Dieselproduktion genutzt wird. Damit die Flammen des Feuers nicht über die dortige Hochspannungsleitung in Kontakt mit den Rohren kommen, in denen sich der hochexplosive Kraftstoff befindet, entscheidet sich die Feuerwehr, in diesem Bereich die Anlage für die Dieselherstellung abzuschalten. Der Rest ist dann schnell erledigt – und der Einsatz wohl unter dem Motto „Glück im Unglück“ abzuhaken.

Feuerwehr im Einsatz bei einem Brand
Die Feuerwehr brauchte eine halbe Stunde, ehe die Gefahr gebannt war. (Symbolbild) © Sebastian Peters

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Binnen einer halben Stunde gelingt es der Feuerwehr, die mit zwei Löschzügen und einer Freiwilligen Wehr ausgerückt war und zudem bei den Löscharbeiten auch noch von der Werksfeuerwehr unterstützt wurde, den Brand zu löschen und die Gefahr zu bannen. Wie die Hamburger Morgenpost, die zuerst über das Feuer berichtet hat, unter Berufung auf die Feuerwehr schreibt, hat es bei dem Brand keine Verletzten gegeben. Wie hoch der Schaden ist, der durch das Feuer in der Raffinerie in Hamburg-Heimfeld entstanden ist, ist bislang noch unklar.

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