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Brand in Hamburger Wohnhaus: Mann rettet sich aus Flammenhölle

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Von: Fabian Raddatz

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Meterhohe Flammen und giftiger Rauch: Drei Menschen entflohen in der Nacht zu Sonntag der Flammenhölle in Hamburg-Stellingen – zum Teil schwer verletzt.

Hamburg – Die Hamburger Feuerwehr rückte in der Nacht zu Sonntag, 3. Januar, mit einem Großaufgebot zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Försterweg in Hamburger Stadtteil Stellingen an. Wie Blaulicht-News.de berichtet, schossen Flammen aus den Fenstern einer Wohnung im zweiten Stock. Giftiger, schwarzer Rauch drang in die anderen Wohnungen.

Berufsfeuerwehr:Feuerwehr Hamburg
Gründungsjahr:12. November 1872
Mitarbeiter:2.915 (Stand 2019)
Zuständige Behörde:Inneres und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg

Der Bewohner der Brandwohnung im zweiten Stock konnte sich selbst retten, Einsatzkräfte fanden ihn im Freien vor, als sie das brennende Haus erreichten. Der Mann musste mit schwersten Brandverletzungen an Gesicht und Armen behandelt werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Brand in Hamburger Mehrfamilienhaus: War es eine Kerze?

Eine weitere Person rettete die Hamburger Feuerwehr aus dem dritten Stock. Die Frau wurde mit einer Rettungshaube in Sicherheit gebracht. Sie erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden. Eine dritte Person aus der Erdgeschosswohnung blieb unverletzt. Die Hamburger Feuerwehr konnte den Brand im zweiten Stock schnell löschen, allerdings wurde die Wohnung so stark beschädigt, dass sie unbewohnbar wurde. Nachdem die Hamburger Feuerwehr den Einsatz beendet hatte, konnten die übrigen Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Brandrauch dringt aus dem zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses.
Feuer in Hamburg-Stellingen: Dichter Rauch dringt aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Försterweg. (24hamburg.de-Montage) © Blaulicht-News.de

Die Brandursache ist zurzeit unklar. Die Hamburger Polizei ermittelt. Es wird vermutet, dass eine Kerze das Feuer ausgelöst habe, so Blaulicht-News.de

Hamburger Feuerwehr: Explosionen und Flammen lösen Einsätze aus

Erst Mitte Dezember wurde die Feuerwehr zu einem Großeinsatz auf der Hamburger Reeperbahn gerufen. In dem Kiez-Club „Peggy Sue“ kam es zu einer Explosion. Explosionen, Flammen – auch im September löste das einen Feuerwehreinsatz aus: Mega-Feuer in einem Bootshaus in Hamburg-Winterhude! Die Explosion riss Anwohner aus dem Schlaf. Noch heftiger knallte es in Hamburg-Barmbek. Dort schleuderte eine Explosion in einer Wohnung Glas und Mauerteile auf den Fußweg. Das gesamte Haus drohte einzustürzen.

Glück im Unglück hatten die Einsatzkräfte in Hamburg-Wandsbek und in Harburg. In beiden Stadtteilen beschädigten Bauarbeiter Gasleitungen, doch dank schneller Handlung der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden. Dafür trieben Falschparker den Rettern die Zornesröte ins Gesicht. Alles in allem: Viel zu tun für die Einsatzkräfte in der Stadt Hamburg.

Sind sie zufrieden mit der Arbeit der Hamburger Feuerwehr? Lassen Sie es uns wissen!

Und dann war da noch der Serien-Brandstifter, der der Polizei Hamburg Anfang November ins Netz ging. Sage und Schreibe 45 Brände in Hamburg sollen auf das Konto des 40-Jährigen gehen! * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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