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„Extremhitze könnte nach Deutschland schwappen“: 35 Grad im Juni

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Von: Christian Einfeldt

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Nach viel Regen und Gewitter könnte sich laut Wetterexperte Dominik Jung schon bald eine „Extremhitze“ in Deutschland breit machen. So warm wird es in Hamburg.

Hamburg – In den letzten Tagen zeigte sich Hamburgs Wetter wieder von seiner gewohnten Seite: viel Wind und viel Regen. Auch wenn stellenweise Phasen auftreten, in denen die Wolken der Sonne Platz machen, will der Sommer noch nicht in der Hansestadt heimisch werden. Aktueller Prognosen des Wetterexperten Dominik Jung zufolge, könnte sich das schon bald ändern. Bundesweit könnte ein Wetterumschwung bevorstehen. Jung prognostiziert der kommenden Woche schon jetzt eine „Extremhitze“ mit Temperaturen um die „35 Grad und mehr“.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Bevölkerung:1,841 Millionen (2019)
Bürgermeister:Peter Tschentscher

„Extremhitze“ in Deutschland: Sonne, 35 Grad und Gewitter – auch in Hamburg?

Unmittelbar nach dem Pfingstwochenende, das nur den Beginn der Chaostage auf Sylt eingeleitet haben könnte, hat sich das Hamburger Wetterbild nicht großartig verändert. Wie bereits am ersten Juni-Wochenende gibt es in der Hansestadt auch am Dienstag (8. Juni) und Mittwoch (9. Juni) Temperaturen um die 20 Grad, vereinzelte Schauer und eine Wolkendecke, die – wenn überhaupt – nur zögerlich zu verschwinden versucht. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, verantworten jene Wolken, die aus Richtung der Nordsee kommen, am Mittwoch neuen Niederschlag und Gewitter.

In Hamburg sonnen sich die Menschen in der Hitze an der Alster, Sonne strahlt auf Thermometer.
„Extremhitze“ in Deutschland angekündigt: Wetterexperte Dominik Jung bereitet sich auf „spannende Tage“ vor. (24hamburg.de-Montage) © Future Image/imago & HochZweiStock/Angerer/imago

Ähnliche Szenen am Donnerstag: „In der Nacht zum Donnerstag zieht ein Regengebiet von West nach Ost, bei Tiefstwerten um 13 Grad“, wird der DWD (Deutscher Wetterdienst) seitens des Hamburger Abendblattes zitiert. Gewitter sind also auch am Donnerstag möglich, bevor am Wochenende endlich wieder der Sommer Einzug erhalten könnte. Dann könnte sich jedoch direkt eine „Extremhitze“ anbahnen, die einen bundesweiten Einfluss haben könnte.

Wetter in Hamburg: Wochenende bietet Vorgeschmack auf „spannende Tage“

„Ab Freitag geht es wieder Richtung Sommer“, sagt Meteorologe Jung dem Hamburger Abendblatt. Er bereite sich auf „spannende Tage“ vor, die sich in Hamburg nicht nur aufgrund der Ankündigung zahlreicher Open Airs abzeichnen könnten. Die Tage könnten ein Wetterumschwung bedeuten – auch in Hamburg. Nach Informationen des DWD gibt es am Freitag, dem 10. Juni, in der Hansestadt zunächst Temperaturen um die 21 Grad bei einem Mix aus Sonne und Wolken. Größeren Schrittes in Richtung Sommerwetter geht es dann am Samstag und Sonntag. Laut DWD-Angaben werden dann Temperaturen bis zu 24 Grad erwartet.

Übereinstimmende Prognosen unterschiedlicher Wetterdienste weisen aktuell darauf hin, dass das Hamburger Wetter am Wochenende lediglich einen Vorgeschmack auf die schon bald vorherrschenden Temperaturen bieten könnte. Auch Meteorologe Dominik Jung rechnet mit ähnlichen Entwicklungen: „Aus Südwesteuropa deutet sich der Vorstoß extremer Warmluft an. Über Spanien und Frankreich tauchen in rund 1500 Metern Höhe Temperaturen von fast 30 Grad auf“, sagt der, „wetter.net“-Experte gegenüber des Hamburger Abendblattes.

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Weiter sagt er: „Ein Teil dieser Extremhitze könnte auch nach Deutschland schwappen“. Dann könnten seiner Einschätzung zufolge schon nächste Woche „35 Grad und mehr“ Deutschland heimsuchen. Ein Blick auf die aktuellen Prognosen des Wetterdienstes wetter.de verrät, dass sich die Angaben von Dominik Jung im Süden Deutschlands mutmaßlich bewahrheiten. Demnach könnte es etwa am 18. Juni in Stuttgart bis zu 35 Grad warm werden. In Hamburg hingegen ist man mildere Temperaturen gewohnt. Wetter.de spricht derzeit von 23 Grad, die mit „mäßigem Regen“ das Hamburger Wetterbild prägen könnten. Auf eine Bullenhitze, wie sie vergangenen Jahres Deutschland erreicht hatte, muss sich Hamburg also aktuell nicht einstellen.

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