Notruf über Umwege

Explosionsgefahr in Hamburg-Rissen! Feuerwehr im Einsatz

  • Sebastian Peters
    VonSebastian Peters
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Unnötig komplizierter Notruf. Am Samstag muss die Feuerwehr Hamburg zur Straße „In de Bargen“ nach Hamburg-Rissen ausrücken. Explosionsgefahr!

Hamburg – Der Notruf hat unnötig lange gedauert! Am Samstagmorgen, 24. Juli 2021, haben Arbeiter an der Straße „In de Bargen“ in Hamburg-Rissen eine 1 Zoll (2,54 Zentimeter) große Gasleitung mit einem Bagger durchtrennt. Explosionsfähiges Gas strömt aus. Eine enorm große Gefahr.

Stadtteil in Hamburg:Rissen
Fläche:16,65 km²
Einwohner:15.886 (31. Dez. 2019)

Feuerwehreinsatz in der Straße „In de Bargen“ Hamburg-Rissen: Gasleitung beschädigt – doch die 112 wird nicht gewählt!

Doch die Arbeiter informieren nicht direkt die Feuerwehr unter der Rufnummer 112, sondern rufen bei der Freiwilligen Feuerwehr Wedel an! Zum Glück war jemand bei der Freiwilligen Feuerwehr (FF) vor Ort und geht an das Telefon. Die Stille Post beginnt. Die Einsatzkraft der FF Wedel informiert umgehend die für Schleswig-Holstein zuständige Leitstelle. Diese wiederum ruft bei der Feuerwehr Hamburg an.

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Nachdem der Notruf bei der Feuerwehr Hamburg angekommen ist, rücken die Kräfte mit mehreren Fahrzeugen an. (Symbolfoto)

Durch diesen unnötigen langen Kommunikations-Umweg werden verzögert die Einsatzkräfte aus Hamburg alarmiert. Diese rücken sofort mit mehreren Fahrzeugen aus. Vor Ort wird sofort der Bereich geräumt. Das betroffene Haus, dessen Gasleitung durchtrennt wurde, Stromlos geschaltet.

Besonders gefährlich: Wäre es zu einer Explosion gekommen, möge diese auch klein ausgefallen sein, wäre das eine enorme Brandgefahr für das Reetdachhaus! Das explosionsfähige Gemisch entzündete sich nicht. Glück im Unglück. Nach ungefähr einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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