Drohnen finden neue Hinweise

Explosion in Barmbek: Polizei findet Gasflasche – aber wer ist der Tote?

  • Elias Bartl
    vonElias Bartl
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Im Stadtteil Barmbek explodiert am Montagmorgen ein Haus, ein Mann stirbt. Nun kommen die Ermittlungen der Polizei zur Explosionsursache langsam voran.

Hamburg – Am Montag brachte eine heftige Explosion ein Wohn- und Bürogebäude an der Hamburger Straße zum Einsturz, ein Mensch starb. Die Feuerwehr Hamburg war vor Ort im Großeinsatz. Wie es zu der heftigen Explosion kam, ist bisher immer noch unklar. Fest steht bisher nur: Das Gebäude hatte keinen Gasanschluss.

Gebäude stark einsturzgefährdet – Polizei findet Gasflasche

Die Brandermittler der Polizei Hamburg kommen mit ihren Ermittlungen bisher nur langsam voran, da das Gebäude akut einsturzgefährdet ist. Mit Drohnen erkunden die Ermittler nun Stück für Stück das Gebäude, dabei wurden sie nun fündig. Im Inneren des Gebäudes wurde eine Gasflasche entdeckt, die möglicherweise für die Explosion verantwortlich sein kann.

Identität weiterhin unklar: Ist der Tote ein Obdachloser?

Rettungskräfte konnten den Mann aus dem Explosionshaus zunächst in eine Klinik bringen. Im Krankenhaus erlag er nach wenigen Stunden seinen Verletzungen.

Weiterhin unklar ist immer noch, um wen es sich bei dem Toten aus dem Explosionshaus handelt. Einsatzkräfte konnten den Mann noch wie durch ein Wunder lebendig aus dem Gebäude retten. Wenige Stunden später verstarb er dann aber im Krankenhaus Boberg. Anwohner berichteten, dass der Tote ein Obdachloser sein könnte, der in dem Gebäude Unterschlupf suchte.

Musiker rufen zu Spenden für Tonstudio auf

Viele Menschen, die in dem Gebäude ein Gewerbe betrieben, sind durch die Explosion hart getroffen. Zur Rettung eines bekannten Tonstudios riefen die Hamburger Musiker Liedfett nun zu Spenden auf.

U3 weiterhin gesperrt: Hochbahn hofft auf schnelle Freigabe der Strecke

Mitarbeiter der Hochbahn auf der gesperrten Strecke der U3. Nach der Explosion drohen Fassadenteile auf die Gleise zu stürzen.

Die U-Bahnlinie U3 ist seit der Explosion am Montag zwischen den Haltestellen Mundsburg und Barmbek gesperrt, da weiterhin Fassadenteile des Gebäudes auf die Gleise zu stürzen drohen. „Wir gehen aktuell davon aus, dass wir den Betrieb im Laufe der nächsten Stunden wieder aufnehmen können“ teilte die Hamburger Hochbahn mit. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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