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Wegen Eurowings-Streik: Auch am Dienstag fallen am Flughafen Hamburg Flüge aus

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Von: Jan Knötzsch, Steffen Maas

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Flughafen Hamburg
Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Eurowings steht auf dem Flughafen Hamburg. Auch am Montag sind Ausfälle möglich. © Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

Weil die Pilotenvereinigung Cockpit erneut zu einem Streik bei Eurowings aufgerufen hat, sind auch Starts und Landungen in Hamburg betroffen.

Update von Montag, 17. Oktober 2022, 16:05 Uhr: Hamburg – Auch am Dienstag wird es am Flughafen Hamburg aufgrund des Pilotenstreiks bei der Lufthansa-Tochter Eurowings wieder diverse Flüge geben, die nicht abheben oder landen. Wie auf der Seite des Flughafen Hamburg zu sehen ist, sind bislang 52 Flüge gestrichen – es handelt sich dabei um 26 Abflüge und 26 Landungen.

Wegen Eurowings-Streik: 58 gestrichene Flüge am Flughafen Hamburg am Montag

Update von Montag, 17. Oktober 2022, 8:25 Uhr: Hamburg – Im Zuge des Eurowings-Streiks sollen am Montag, 17. Oktober 2022 am Flughafen Hamburg 29 Flüge ausfallen, die Passagiere aus der Hansestadt Hamburg an ihr Ziel bringen. Zudem wurden auch 29 geplante Landungen ebenso gestrichen. Dies ist dem Flugplan des Airports am Montagmorgen zu entnehmen. Geplant waren je 47 Abflüge und Landungen von Eurowings-Fliegern. Der Streik fällt mitten in die Herbstferien mehrerer norddeutscher Bundesländer. Bundesweit soll der Streik von Montag 0.00 Uhr bis Mittwoch 23.59 Uhr andauern. Wie viele Flüge am Dienstag und Mittwoch betroffen sind, soll bereits im Laufe des Montags absehbar werden. 

Eurowings-Pilotenstreik: Auswirkungen auch in Hamburg möglich

Erstmeldung vom Samstag, 15. Oktober 2022:

Hamburg – Die Tarifverhandlungen der Fluggesellschaft Eurowings und der Gewerkschaft sind noch nicht abgeschlossen. Die Vereinigung Cockpit hat deshalb die Piloten zum Wochenstart wieder zu Streiks aufgerufen. Das kann Auswirkungen auf Flüge von und nach Hamburg haben.

Laut Flugplan sollen allein am Montag vom Hamburger Flughafen aus 47 Eurowings-Maschinen abheben und genauso viele sollen auf dem Airport landen, wie am Samstag aus der Flughafen-Internetseite hervorging. Die Vereinigung Cockpit hatte die Eurowings-Piloten aufgerufen, von Montag, 00:00 Uhr, bis einschließlich Mittwoch, 19. Oktober, ihre Arbeit niederzulegen. Grund ist das unzureichende Angebot der Arbeitgeberseite zum Manteltarifvertrag, wie die Gewerkschaft am Freitagabend in Frankfurt erklärt hatte.

Eurowings-Pilotenstreik heute: Auswirkungen in Hamburg möglich

Die Fluggesellschaft Eurowings sieht indes durch die angekündigten Pilotenstreiks Arbeitsplätze bei der Lufthansa-Tochter bedroht. Die Gewerkschaft zwinge Eurowings damit unausweichlich in eine Schrumpfung des deutschen Flugbetriebs und gefährde Arbeitsplätze – nicht nur im Cockpit, sagte Eurowings-Geschäftsführer Kai Duve am Samstag. „Wir tun alles in unserer Macht stehende, um die Auswirkungen dieses Streiks so gering wie möglich zu halten, inklusive der Umbuchung auf Partner-Airlines der Lufthansa Group.“

Die Piloten hatten bereits am 6. Oktober den Flugbetrieb der Eurowings in einer ersten Welle bestreikt und rund die Hälfte der geplanten Flüge ausfallen lassen. Durchschnittlich führt die Lufthansa-Tochter täglich rund 500 Flüge zu Reisezielen in Deutschland und Europa durch. Zehntausende Passagiere mussten deshalb auf andere Flüge oder die Bahn ausweichen – oder ihre Reise verschieben.

Der Gewerkschaft geht es in dem Streit um die Reduzierung der Arbeitsbelastung der Beschäftigten im Cockpit.

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