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Erster Omikron-Fall in Hamburg! Nun könnten Beschränkungen für Geimpfte kommen

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Von: Jan Knötzsch

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Der Hamburger Senat hat am Dienstag, 7. November 2021, bestätigt: In Hamburg gibt es den ersten Omikron-Fall. Wird dies Auswirkungen auch auf die Geimpften haben?

Hamburg – Es war klar, dass es so kommen würde. Früher oder später. Nun ist es Gewissheit, wie der Hamburger Senat am Dienstag, 7. Dezember 2021, in der Hansestadt Hamburg auf der Landespressekonferenz im Rathaus bekanntgegeben hat: Hamburg hat in der aktuellen Phase der Coronavirus-Pandemie „einen ersten Omikron-Fall“ zu verzeichnen, wie Marcel Schweitzer in seiner Rolle als Sprecher des Senats bestätigt hat.

Was wissen die Behörden in Hamburg bislang über den Fall der Infektion mit der Coronavirus-Variante, die bei ihrem ersten Auftreten als gefährlicher als die Delta-Variante eingeschätzt wurde?

SARS-CoV-2-Variante:Omikron
Von der WHO als besorgniserregend eingestuft:26. November 2021
Erstes Auftreten weltweit:9. Nobember 2021 in Südarfika und Botswana
Erster bestätigter Fall in Hamburg:7. Dezember 2021

Corona in Hamburg: Mit Omikron infizierte Person kommt aus Eimsbüttel und ist nicht geimpft

Wie Senatssprecher Schweitzer auf der Landespressekonferenz (LPK) in Hamburg, wo aktuell der Einzelhandel über die neuen 2G-Regeln klagt und der HVV knallharte 3G-Kontrollen durchführt, erklärte, handele es sich bei der mit der Omikron-Variante infizierten Person nicht um einen Reiserückkehrer. Nähere Erkenntnisse, wie sich die Person mit der Omikron-Variante des Coronavirus infizieren konnte, soll nun die Kontaktnachverfolgung bringen, hieß es auf der LPK.

Im Hintergrund das Rathaus in Hamburg. In einem weißen Kreis rechts oben ein Foto der südafrikanischen Flagge und eine Hand mit einer Impfspritze.
In Hamburg gibt es den ersten Fall, dass sich eine Person mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert hat, die zuerst in Südafrika nachgeweisen wurde. (24hamburg.de-Montage) © Marijan Murat/Jerome Delay/dpa/Marco Calore/imago

Die infizierte Person lebt in Hamburg-Eimsbüttel und sei bislang nicht gegen das Coronavirus geimpft worden. „Es ist kein Verdachtsfall, sondern ein bestätigter Fall“, betonte Senatssprecher Marcel Schweitzer im Rahmen der LPK in Hamburg, wo sich Bürgerinnen und Bürger hier kostenlos auf Infektionen mit dem Coronavirus testen und in 20 neuen Impfzentren impfen lassen können. Hamburgs Gesundheitsbehörden erwarten, dass es in der Hanestadt noch weitere Fälle einer Infektion mit der Omikron-Variante geben wird – weil sie sehr ansteckend ist.

Außerdem ist es laut Senat nun nicht mehr auszuschließen, dass Kontaktbeschränkungen in Zukunft auch für Geimpfte in Hamburg gelten können. Planung geben es dazu noch nicht, aber ein klares Nein kann es eben auch nicht mehr geben.

Corona: Omikron-Variante seit dem 26. November 2021 als besorgniserregend eingestuft

Die Omikron-Variante ist bereits in mehreren Bundesländern aufgetaucht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die zunächst im südlichen Afrika entdeckte Corona-Variante am 26. November als „besorgniserregend“ eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC hat die Sorge, dass Omikron die Wirksamkeit der Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht noch nicht fest.

Am Dienstag, 7. Dezember 2021, hat die Hamburger Sozialbehörde 614 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 194 Fälle mehr als noch am Vortag (420), dafür jedoch 24 weniger als am Dienstag der vergangenen Woche (638). Damit verändert sich die Inzidenz nur leicht und liegt nun bei 244,2. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Hansestadt 119.162 bestätigte Corona-Infektionen registriert. Von ihnen gelten nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 103.300 als genesen.

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Nach RKI-Angaben haben in Hamburg bislang 1.434.681 Menschen zumindest eine Erstimpfung erhalten, 1.390.979 Personen sind vollständig geimpft (Stand 6. Dezember 2021). (JK/DPA) * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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