1. 24hamburg
  2. Hamburg

Erste Geflüchtete aus der Ukraine in Hamburg eingetroffen

Erstellt:

Von: Natalie-Margaux Rahimi

Kommentare

In der Ukraine herrscht Krieg. Das treibt auch viele Menschen in die Flucht. Am Freitagabend sind erste Geflüchtete in Hamburg eingetroffen. Weitere werden folgen.

Hamburg – Die Befürchtungen von Millionen Europäern sind am Morgen des 24. Februar 2022 wahr geworden. Russlands Präsident Putin hat mit einer Invasion seiner Armee in der Ukraine begonnen. Es herrscht Krieg. Mehrere ukrainische Städte sind unter Beschuss, auch die Hauptstadt Kiew ist stark bedroht. Bürgermeister Vitali Klitschko hatte sich bereits am Donnerstag in einer Videobotschaft an sein Volk gewandt. Viele Ukrainer flüchten nun vor dem Krieg – auch nach Deutschland. Am Freitagabend sind erste Geflüchtete aus der Ukraine in Hamburg eingetroffen. Und es werden weitere erwartet.

Ukraine-Geflüchtete in Hamburg angekommen: „Die Türen sind geöffnet“

Wie die Deutsche Presse-Agentur am Abend des 25. Februar 2022, bekannt gab, sind die ersten Geflüchteten aus der Ukraine in Hamburg angekommen. Die Zahl der Schutzsuchenden sei dabei mit drei bis vier recht niedrig, so die dpa. Es werde jedoch von weiteren ankommenden Geflüchteten ausgegangen, so ein Sprecher der Hamburger Innenbehörde. Schließlich sei davon auszugehen, dass sich viele Ukrainer privat mit dem Auto auf den Weg nach Deutschland gemacht haben, als der Krieg in der Ukraine losging.

Die Elbphilharmonie in Hamburg erstrahlt in den Farben der Ukraine, dazu ein Ausschnitt von ukrainischen Kriegsflüchtlingen.
Erste Geflüchtete aus der Ukraine in Hamburg angekommen. (24hamburg.de-Montage) © Pixsell/imago & Christian Charisius/dpa

Hamburg und andere Teile Norddeutschlands haben sich bereits auf die Ankunft vieler Menschen aus der Ukraine vorbereitet. Das hatte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) in einer Presseerklärung bereits am Donnerstag mitgeteilt. Innensenator Andy Grote twitterte dazu heute eine weitere Botschaft: „Die Türen unseres Ankunftszentrums am Bargkoppelweg 66a sind 24/7 für sie geöffnet“, schrieb Grote auf Twitter. Und weiter: „In einem ersten Schritt können wir 2000-3000 Menschen in bestehenden Unterkünften versorgen und die Zahl ggf. sukzessive erhöhen“.

Die Hamburger Innenbehörde hat bereits am Donnerstag einen Krisenstab zur Koordination der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen in Hamburg eingerichtet, so die dpa.

Hamburg solidarisiert sich mit der Ukraine: Elphi leuchtet blau und gelb – Tausende demonstrieren für Frieden

Nach einer ersten Kundgebung vor dem russischen Konsulat am Donnerstag, kamen die Hamburgerinnen und Hamburger auch am Freitag auf den Straßen zusammen, um für den Frieden in der Ukraine zu demonstrieren. Nach Polizeiangaben kamen zu einer Demo am Hamburger Hauptbahnhof mehr als 4500 Menschen.

24hamburg.de-Newsletter

Im Newsletter von 24hamburg.de stellt unsere Redaktion Inhalte aus Hamburg, Norddeutschland und über den HSV zusammen. Täglich um 8:30 Uhr landen sechs aktuelle Artikel in Ihrem Mail-Postfach – die Anmeldung ist kostenlos, eine Abmeldung per Klick am Ende jeder verschickten Newsletter-Ausgabe unkompliziert möglich.

Am Hamburger Rathaus weht seit Freitag als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine die blau-gelbe Flagge des Landes. Auch die Elbphilharmonie, ein weltbekanntes Wahrzeichen Hamburgs, wird in den kommenden Nächten in den Farben der Ukraine erstrahlen, berichtet die dpa. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare