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„Er fasziniert und begeistert“: Roboterhund Spot im Hamburger Hafen im Einsatz

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Roboterhund "Spot" auf Mängelsuche in der Köhlbrandbrücke
Roboterhund "Spot" läuft in der Köhlbrandbrücke unter der Fahrbahn her und inspiziert die Betonwände. © Marcus Brandt/dpa

Roboterhund Spot kostet mehr als 100.000 Euro. Doch ist er dem Menschen eine große Hilfe. Er kann uns in Zukunft gefährliche Tätigkeiten abnehmen.

Hamburg – Ein mobiler Roboterhund sucht zurzeit in der fast 50 Jahre alten Köhlbrandbrücke am Hamburger Hafen nach Schäden. „Spot“ ist mit verschiedenen Sensoren und einer Kamera mit 30-fachem Zoom ausgestattet, wie die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) mitteilte. Der elektronische Vierbeiner kostete die HPA mehr als 100 000 Euro.

Hafenbehörde in Hamburg:Hamburg Port Authority
Adresse:Neuer Wandrahm 4, 20457 Hamburg, Deutschland
Gründung:2005

„Er fasziniert und begeistert, vor allem bietet er einen konkreten Mehrwert“, sagte Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) der Deutschen Presse-Agentur. Der Roboter werde unter anderem dabei helfen, die Lebensdauer von Bauwerken optimal auszuschöpfen. In Zukunft soll „Spot“ auch für Menschen anstrengende und teils gefährliche Tätigkeiten übernehmen.

Roboterhund Spot zukünftig auch in der Ukraine im Einsatz

Der Hamburger Hafen ist aber längst nicht das einzige Einsatzgebiet von Roboterhund Spot und seinen technischen Geschwistern. So soll Roboterhund Spot künftig auch beim Krieg in der Ukraine eingesetzt werden. Dort könnte er als Minensucher eingesetzt werden und so nicht nur Menschen, sondern auch echte Spürhunde wie diesen ukrainischen Heldenhund beschützen. (nmr/dpa)

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