Neuer Zeuge

Entführte Kinderschänder Hilal Ercan? Drama um Hamburger Kind

Vermisstentafel von Hilal Ercan an der Fassade des Einkaufzentrum Elbgaustraße.
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Im Fall der verschwundenen Hilal Ercan gibt es laut einem Medienbericht neue Erkenntnisse. Ein Zeuge belastet den einschlägig bekannten Kinderschänder Dirk A. schwer. (24hamburg.de-Montage)
  • Johannes Nuß
    vonJohannes Nuß
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Bewegung im Fall der kleinen Hamburgerin Hilal Ercan: Ein Zeuge hat sich nun bei der Polizei gemeldet: Führt die Spur zum Kinderschänder Dirk A.?

Hamburg – Es ist mehr als 22 Jahre her, dass die damals zehnjährige Hilal das letzte Mal gesehen worden ist. Das war im Einkaufszentrum an der Elbgaustraße in Lurup. Doch jetzt gibt es neue Hoffnung über den Verbleib des Mädchens! Laut einem Bericht in der Online-Ausgabe der Hamburger Morgenpost von Freitag, 26. Februar 2021, hat sich ein neuer Zeuge bei der Familie Ercan gemeldet. Dieser soll einen einschlägig bekannten Kinderschänder schwer belasten, heißt es. Der Mann sei über die Vermisstenanzeige, die seit 2018 an der Fassade des Einkaufszentrums hängt, aufmerksam geworden. Die Beschreibung, die der Mann abgab, soll laut dem Bericht auf Dirk A. zutreffen, der sogar im Zuge alter Ermittlungen einmal gestanden hatte, dass Mädchen erst entführt und schließlich erdrosselt zu haben. Später hatte Dirk A. sein Geständnis aber widerrufen. Warum meldet sich der Zeuge erst jetzt? Wie die Morgenpost berichtet, war der Mann zwischenzeitlich verzogen. Inzwischen lebt der Mann aber wieder in Hamburg und erinnerte sich an den Vorfall, als er die Vermisstentafel am Einkaufszentrum sah. Die Morgenpost berichtet auch von einem Brief, den die Familie an Innensenator Andy Grote (SPD) geschrieben hat, in dem sie um eine Wiederaufnahme des Falls bittet. Wie die Morgenpost schreibt, wird in dem Fall weiterhin bei der Kriminalpolizei ermittelt.

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