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Diese Energieversorger erlassen Gas-Kunden im Dezember den Abschlag

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Von: Kevin Goonewardena

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Mehrere Gasversorger verzichten auf den Abschlag im Dezember 2022. Auch wer weiter zahlt, profitiert von der Soforthilfe.

Hamburg – Wie geplant werden die beiden Hamburger Energieversorger Lichtblick und Hamburg Energie auf den Dezember-Abschlag ihrer Gas-Kunden verzichten. Der Schritt ist bereits im Vorfeld angekündigt worden. Dass sich an dem Vorhaben nichts ändert, dürfte die Kunden freuen. Gegenüber der Tageszeitung Hamburger Abendblatt bestätigte ein Sprecher des städtischen Versorgers Hamburg Energie den Verzicht auf den Einzug des Abschlags im Dezember 2022: „Wir werden den Dezember-Abschlag nicht einziehen und haben alle Vorbereitungen dafür getroffen“, so der Sprecher.

Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:755 km²
Bevölkerung:rund 1,9 Millionen
Stadtoberhaupt:Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister)

Abschlag für Gas im Dezember 2022: Auch Kunden, die weiterzahlen, profitieren

Auch der Versorger Lichtblick verzichtet auf den Dezember-Abschlag. Ebenso E.on; der Konzern ist in Hamburg für die Grundversorgung zuständig. Doch mindestens für die Kunden des Versorgers Hamburg Energie dürfte die Freude über den einmalig ausfallenden Abschlag eher kurz sein: Das Unternehmen kündigte bereits eine deutliche Preiserhöhung zu Januar 2023 an

Kundinnen und Kunden, die ihre Abschlagsrechnungen per Überweisung im Dezember 2022 bezahlen, können bei den beiden Versorgern ihre Zahlung einmalig aussetzen. Und auch diejenigen, die von sich aus ihre Zahlung nicht einstellen, profitieren von der staatlichen Maßnahme,

Bei den Heizkosten kann mit der richtigen Bedienung einiges gespart werden – nicht alle Mythen sollten geglaubt werden.
Dank der Soforthilfen vom Bund kann im Dezember bei den Heizkosten gespart werden. Manche Versorger buchen den fälligen Abschlag für Gas erst gar nicht ab. (Symbolbild) © Imago

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Energiekosten: Staat macht Abschlagsverzicht dank Soforthilfen möglich

Das Geld aus den dann ausbleibenden Dezember-Abschlägen bekommen die Versorger vom Staat, genauer gesagt von der staatlichen Förderbank KfW. Ob die Unternehmen Anspruch auf die Gelder haben, wird vor Auszahlung geprüft. Diese einmalige Soforthilfe, die kurzfristig beschlossen wurde, kostet den Bund rund 9 Milliarden Euro, heißt es in dem Bericht des Abendblatts weiter.

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