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Elbstrand Ovelgönne: Hamburgs Stadtstrand macht Hamburger stolz

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Von: Ute Laukner

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Elbstrand Ovelgönne: Am Hamburger Stadtstrand in Othmarschen locken Sonnenbäder und herrliche Spaziergänge mit Blick auf große und kleine Schiffe.

Hamburg – Die Freie und Hansestadt Hamburg hat einfach alles. Sogar einen Stadtstrand. Die Rede ist vom Elbstrand in Ovelgönne. Ein heißbegehrtes Fleckchen Natur für allerlei Freizeitgestaltungen. Spazieren gehen natürlich auf jeden Fall. Dabei Leute treffen, in eines der anliegenden Cafés und Restaurants einkehren und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Oder einfach nur ein Eis von einer der Kioskbuden auf der Strecke mitnehmen und weiter geht es entlang des Weges.

Hamburgs Elbstrand Ovelgönne – die wichtigsten Fakten
Elbstrand13 Kilometer an der Elbe
OvelgönneSeit 1938 ein Stadtteil von Hamburg Altona

Aber auch am Morgen schon die ganz besondere Stimmung genießen und nahezu alleine am Elbstrand entlang joggen, erzeugt unendliche Glücksgefühle. Mit Freunden beim Frisbee den Tag ausklingen lassen, kann an dieser Stelle ebenfalls wärmstens empfohlen werden.

Elbstrand Ovelgönne in Hamburg: Strand mit Hafencharakter

Auf der anderen Seite des Elbstrandes tobt das unverwechselbare und typische Hafenleben. Riesenfrachter werden entladen. Deren Entladekräne ranken bis weit in den Himmel. Spektakuläre Drehmanöver der Containerschiffe gehören hin und wieder auf der Elbe dazu und werden genauestens von den Elbstrandgängern beobachtet.

Elbstrand Ovelgönne: Am Hamburger Stadtstrand in Altona locken Sonnenbäder und herrliche Spaziergänge mit Blick auf große und kleine Schiffe.
Elbstrand Ovelgönne: Hamburgs Stadtstrand bietet Beach-Atmosphäre und herrliche Spaziergänge entlang der großen Pötte. © Daniel Bockwoldt/dpa

Elbstrand Ovelgönne mit Freizeitausgleich

Zu Ostern lodern an Hamburgs Elbstrand Ovelgönne die Osterfeuer. An dem Ostersamstagabend dümpeln die Hafen-Ausflugsboote scharenweise nebeneinander, um sich das lodernde Schauspiel vom Wasser aus anzusehen. Selbst wenn die Sonne sich langsam verabschiedet, sitzen noch viele begeisterte Hamburger und Besucher ferner Länder im Sand und träumen ihren Zielen entgegen. Während im Sommer der Tag nicht lang genug sein kann, um am Strand das „Urlaubsfeeling“ zu genießen, wird die Nacht auch schnell mal zum Tag gemacht.

Dem Sonntagsspaziergänger ist das Wetter jedoch egal. Mit der richtigen Kleidung wird jedes Sandkorn auch im Herbst beäugt. Wind und Wellen runden den Ausflug mit der ganzen Familie perfekt für diesen Tag ab. Hin und wieder kann es sogar nasse Füße geben, garantiert immer dann, wenn der Wind das Wasser von der Elbmündung in die Elbe drängt, steigt der Pegelstand.

Museumshafen Ovelgönne – Ehrenamtlich Mitmachen in folgenden Arbeitskreisen möglich

1. Schiffsbesatzungen

2. Hafenmeisterei

3. Döns

4. Hafenclub

5. Hafenlotsen

6. Komm an Bord

Wenn der eiskalte Wind im Winter den Blick auf gebrochene Eisschollen freigibt toben die Hunde der Besitzer umher und hier und da wird miteinander geschnackt. Da die Restaurants ebenso geöffnet haben, sorgt ein wärmendes Getränk zwischendurch dafür, dass es entlang der Elbe aufgewärmt weitergehen kann.

Der „Alte Schwede“ rastet am Elbstrand Ovelgönne

Für Aufsehen sorgte am Elbstrand bereits mehrmals ein riesiger Findling, der schon für allerlei Kunst-„Späße“ herhalten musste. Der „Alte Schwede“ wurde am 6. Juni 2000 getauft und bei Baggerarbeiten 1999 für die Elbvertiefung im Flussbett entdeckt. Der 217 Tonnen schwere Koloss ist mit knapp zwanzig Metern Höhe und fast fünf Metern Breite der älteste Großfindling in Deutschland. Das geschützte braun-graue Naturdenkmal besteht übrigens aus Granit.

Ein Jahr vor der Corona-Pandemie wurde der Findling im Januar 2019 mit goldener Farbe bemalt. Allerdings hielt der Anstrich nicht lange durch. Hin und wieder verewigen sich Graffiti-Sprayer am Denkmal. Daraufhin hat die zuständige Hamburg Port Authority, der Betreiber des Hamburger Hafens, den riesigen kugelförmigen Stein mit einer speziellen Schutzschicht versehen, damit das Entfernen dieser Malereien anschließend schneller möglich ist.

Jede Menge Abwechslung am Elbstrand von Ovelgönne

Oben am Hang entlang am Elbstrand Ovelgönne prangen die prächtigen Villen vergangener Zeiten. Sie tragen ihre Geschichte still mit sich und strahlen in weiß getünchter Farbe im Sonnenschein. Eine Etage tiefer riskiert nahezu wohl jeder Spaziergänger einen Blick durch die Butzenscheiben der schmucken früheren Kapitänshäuser. Immer auf der Suche, dahinter etwas ganz Einmaliges und hoffentlich völlig Überraschendes zu entdecken. Manche Bewohner dieser Traditionshäuser nervt es wohl ein wenig und sie lassen sich lustige Sachen einfallen, um die neugierigen Fenstergucker mit komischen dekorativen Gegenständen humorvoll zu irritieren.

Mit Blick auf die Elbe wird das Laufen am Elbstrand garantiert nicht langweilig. Egal, ob kleine Jolle oder großer Frachter, Hafenbarkasse, Riesencontainer und mehrstöckiges Kreuzfahrtschiff, alle paar Minuten halten die Schiffe Kurs und steuern entweder den Hamburger Hafen an, oder fahren hinaus in die weite Welt.

Elbstrand Ovelgönne: Mit den Füßen im Sand sitzen und die Welt genießen

Cafés und Restaurants laden die Besucher dazu ein, einzukehren und es sich kulinarisch drinnen und auf den Terrassen gut gehen zu lassen. So manches historische Foto dokumentiert die lange Geschichte der heutigen und früheren Gastronomen und belegen die heutigen und damaligen Leibspeisen. Wenn der Hafengeburtstag beginnt und die schönen alten Segelschiffe einkehren, sitzt es sich noch eine Spur entspannter und der Wunsch, der Tag möge nie zu Ende gehen, wächst sekündlich.

Kein Wunder also, dass am Elbanleger Neumühlen der Museumshafen seinen Platz gefunden hat. Der Weg hierher zum Ovelgönner Elbstrand bietet sich mit einer Fahrt von den Landungsbrücken an. Auf den alten Schiffen lohnt sich für die Museumsbesucher ein typischer Schnack über alles Maritime. So ganz nebenbei gibt es auf manchen Schiffen sogar was zu Essen und zu Trinken. Sogar Ausfahrten sind möglich. So wird die Museumskasse aufgefüllt, um unter anderem die Boote laufend restaurieren zu können. Gesucht werden übrigens immer wieder Ehrenamtliche, die mit anpacken, um die alte Flotte fit zu halten.

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