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Nach jahrelanger Suche: „Elbdome“ findet endlich einen Platz in Hamburg

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Von: Daniel Hagen

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In Hamburg wird seit Jahren ein Standort für den „Elbdome“ gesucht. Dort sollen neben großen Events auch Basketballspiele stattfinden. Jetzt könnte der Durchbruch gelungen sein.

Hamburg – Eine neue Mega-Mehrzweckhalle soll bald in Hamburg entstehen. Auch, wenn der Plan dafür schon seit mehreren Jahren steht, hat die Umsetzung noch nicht begonnen. Denn bislang gibt es noch keinen Standort für den sogenannten „Elbdome“, in dem 7.000 bis 9.000 Besucher Platz finden sollen. Jetzt könnte es allerdings die große Wende gegeben haben. Bis zur Verwirklichung des Plans wird aber trotzdem noch Zeit vergehen.

Name:Veolia Hamburg Towers
Sportart:Basketball
Trainer:Raoul Korner
Halle:edel-optics.de Arena; (3.400 Plätze)
Liga:Basketball-Bundesliga

„Elbdome“ in Hamburg: Standort-Suche könnte endlich ein Ende haben

Der Kopf hinter dem „Elbdome“ in Hamburg ist Tomislav Karajica, Gründer der Imvest-Gruppe und Hauptgesellschafter der Basketballmannschaft Veolia Hamburg Towers. Der 45-Jährige versucht bereits seit über vier Jahren, seine Vision umzusetzen. „Eine solche Halle könnte allen Bedürfnissen gerecht werden und man hätte die Chance, sich zeitgemäß aufzustellen“, erklärt Karajica letztes Jahr im exklusiven Interview mit 24Hamburg.

Nach Informationen des Hamburger Abendblatts könnte die Suche nach einem passenden Standort in Hamburg jetzt aber endlich beendet sein. So soll der „Elbdome“ im Gewerbegebiet Billebogen entstehen – genau genommen im neuen Huckepackbahnhof im Stadtteil Rothenburgsort. Der Unternehmensstandort könnte mit seiner Lage – rund 500 Meter bis zu den Elbbrücken und der HafenCity – perfekt für die Halle sein.

Der „Elbdome“ soll Heimat für die Veolia Towers Hamburg werden. (Symbolfoto)
Der „Elbdome“ soll Heimat für die Veolia Towers Hamburg werden. (Symbolfoto) © IMAGO/Felix Schlikis

Wird „Elbdome“ im Hamburger Billebogen errichtet?

Ob der „Elbdome“ am Ende aber wirklich im Billebogen erbaut wird, hängt allerdings noch von einigen Faktoren ab. So gehe es um ein Verkehrskonzept und einen Businessplan für eine wirtschaftliche Betreibung der Arena. Die Kosten für die Mehrzweckhalle könnten grob geschätzt bei 70 bis 80 Millionen Euro liegen, komplett privatwirtschaftlich finanziert. Tomislav Karajica führe derzeit mit der Stadt und allen anderen Beteiligten „konstruktive Gespräche.“

„Ich bin zuversichtlich, dass mit dem Willen aller Beteiligter der ,Elbdome‘ an dieser Stelle Wirklichkeit werden kann“, meint Hamburgs Sport- und Innensenator Andy Grote gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Der 54-Jährige hat bereits in der Vergangenheit eine zentral gelegene Halle mit der Kapazität von 7.000 bis 9.000 Menschen als „ideale Lösung“ bezeichnet.

Wem gehören die Hamburg Towers

Seit 2013 wird die Mannschaft von der Hamburg Towers Basketball-Betreibergesellschaft mbH betrieben. Deren Gesellschafter sind Jan Fischer, Jochen Franzke, Tomislav Karajica und Marvin Willoughby. Jan Fischer und Marvin Willoughby sind auch Geschäftsführer.

„Elbdom“ soll Heimat für Basketballteam Veolia Towers Hamburg werden

Mit seiner Größe könnte der „Elbdome“ eine wichtige Anlaufstelle für Hamburg werden, in der Konzerte, Messen, Kongresse und andere große Events stattfinden. Mit seiner Größe liegt die Halle in einem Besucherbereich, der so noch nicht in Hamburg existiert. Der Hauptnutzer wird wohl aber die Basketballmannschaft Veolia Towers Hamburg sein. „Der Erfolg der Towers macht eine solche Halle notwendig“, sagt Tomislav Karajica im letzten Jahr.

Der Club spielt aktuell in der Basketball-Bundesliga und im europäischen Vereinswettbewerb EuroCup. Der bisherige Spielort „edel-optics.de Arena“ bietet mit rund 3.400 Plätzen einfach zu wenig Platz. Doch auch die Handballer des HSV Hamburg sollen Interesse haben. Geht es nach Karajica, könnte auch der E-Sport eine Zukunft im „Elbdome“ haben. Bis dahin werden allerdings noch ein paar Jahre ins Land ziehen. (dh)

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