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Nach Zwangspause vor Helgoland: „AIDAprima“ läuft im Hamburger Hafen ein

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Von: Sebastian Peters

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Die Aida Prima ist in Hamburg angekommen.
Die Aida Prima hat im Hamburger Hafen festgemacht. © Sebastian Peters

Folge des Sturms „Ylenia“: Das Kreuzfahrtschiff „AIDAprima“ darf nach seiner Zwangspause vor der Elbmündung in den Hamburger Hafen einlaufen.

Hamburg – In der Deutschen Bucht immer auf und ab. Die „AIDAprima“, ein 300 Meter langes Kreuzfahrtschiff, musste wegen des Sturmes „Ylenia“ südlich vor Helgoland kreuzen und warten. Aufgrund des starken Windes wurde die Unterelbe, und somit der Weg nach Hamburg, für Großschiffe gesperrt.

Name:AIDAprima
Länge:299,95 Meter
Breite:37,65 Meter
Tiefgang:max. 8,25 Meter

AIDA läuft im Hamburger Hafen ein: Kreuzfahrtschiff musste wegen Sturm „Ylenia“ vor der Elbe warten

Eine HPA-Sprecherin sagte gegenüber TV-Sender NTV, dass das Schiff aufgrund der Windangriffsfläche und des geringen Tiefganges nicht einlaufen dürfe. Zahlreiche weitere Großschiffe, die länger als 300 Meter sind und eine Breite von 45 Meter überschreiten, müssen ebenfalls vor der Elbe im offenen Meer warten.

Weitere Informationen zum Sturm: Unwetterwarnung für Freitag – wegen Orkantief „Zeynep“

Eine Sprecherin der Reederei Aida Cruises sagte ebenfalls gegenüber NTV: „Den Gästen geht es gut und sie werden laufend an Bord durch den Kapitän informiert.“ Seeleute sprechen von einem „Abwettern“. Damit wird das Warten auf besseres Wetter beschrieben. Der Kapitän hatte, um die Wartezeit vor der Elbe zu verhindern, sogar den letzten Hafenaufenthalt in Le Havre verkürzt.

Doch die Wetterlage verschlechterte sich so schnell, dass die Hamburger Hafenbehörde das Einfahrtverbot früher aussprach. Am Freitagmorgen, 18. Februar 2022, durfte das Kreuzfahrtschiff nach der Zwangspause in den Hamburger Hafen einlaufen und am Cruise Center in Steinwerder festmachen. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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