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Drogenszene Altona: Mobile Polizeiwache soll Junkie-Hotspot in den Griff kriegen

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Von: Kevin Goonewardena

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Der Bereich S-Bahnhof Holstenstraße hat sich in den letzten Jahren zu einem Hotspot der Drogenszene entwickelt. Der Bezirk ergreift nun eine neue Maßnahme.

Hamburg – Die offene Drogenszene rund um den S-Bahnhof Altona stellt schon lange ein Ärgernis für Anwohner, Behörden und Polizei dar. Immer wieder kam es in den letzten Jahren zu Konflikten mit den Drogenabhängigen und neuen, traurigen Höhepunkten. Etwa rund um die Kita Regenbogen: Junkies lassen immer wieder ihre Drogenutensilien auf dem Gelände zurück, konsumieren immer wieder auf dem Gelände der Kita Drogen – manche spritzen sich ihr Heroin sogar vor den Kindern oder stecken sich unter deren Augen ihre Crack-Pfeife an. Während der Corona-Pandemie hat sich die Situation sogar verschlimmert. Nun greift die Polizei Hamburg zu einem neuen Mittel, um der Lage Herr zu werden.

Name:S-Bahnhof Holstenstraße
Eröffnung:1. Mai 1893 eröffnet (des Bahnhofs Holstenstraße)
Bahnhofskategorie:4
Linien:S11, S21, S31

Drogenszene Holstenstraße: Polizei richtet mobile Wache ein

Die Bezirksversammlung Altona beschloss nun mit großer Mehrheit die Einrichtung einer mobilen Polizeiwache, um für besseren Schutz von Anwohnern und Passanten zu sorgen. Eingebracht hatten den Antrag Grüne, CDU und FDP. Auch die SPD-Fraktion stimmte dem Vorschlag zu, nachdem einige Änderungsvorschläge, die die Sozialdemokraten gemacht hatten, in den Antrag aufgenommen wurden.

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Drogenszene Holstenstraße: Problematik schon lange bekannt – Kritik an Behörden

Das Hamburger Abendblatt zitiert aus der Versammlung folgende scharfe Kritik: „Die Vorschläge, die auch durch die Anwohnerinnen und Anwohner unterstützt und begrüßt werden, werden regelhaft von den zuständigen Behörden als nicht umsetzbar abgelehnt.“ Auch wenn nun der Beschluss der Einrichtung einer mobilen Wache angenommen sei, würden sich, so die Zeitung weiter, die Bürger „weiterhin nicht gehört und alleingelassen“ fühlen. Es bleibt abzuwarten, ob sich jetzt signifikant etwas an der dortigen Situation ämndern wird. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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