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Schulkind stürzt in die Elbe und geht unter – Suche eingestellt

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Von: Sebastian Peters

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Auch diverse Polizeiboote haben sich an der Suche beteiligt
Auch diverse Polizeiboote haben sich an der Suche beteiligt © hfr

Hubschrauber kreisen über der Elbe. Mehrere Einsatzboote der Polizei und Feuerwehr fahren umher. Die dramatische Suche nach einem Schulkind in der Elbe.

Hamburg – Großeinsatz auf der Elbe in Hamburg. Am Dienstag, 28. Februar 2023, rücken zahlreiche Einsatzkräfte zum Bubendeyweg im Hamburger Hafengebiet Waltershof aus.

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Großeinsatz auf der Elbe in Hamburg – ein Junge stürzte am Bubendeyweg in die Elbe und ging unter

Zeugen haben beobachtet, wie gegen 11:12 Uhr ein Junge zunächst auf dem Ponton der Hafenfähre ging und wenig später in die kalte Elbe stürzte. Wie sich später herausstelle, handelte es sich um einen zehnjährigen Jungen aus einer Förderschule aus Hamburg-Marmstorf.

Taucher sprangen von dem Kleinboot der Wache Finkenwerder in die Elbe, um den Jungen im Uferbereich zu suchen.
Taucher sprangen von dem Kleinboot der Wache Finkenwerder in die Elbe, um den Jungen im Uferbereich zu suchen. © hfr

Sofort rannten die Zeugen, darunter Hafenmitarbeiter der HPA (Hamburg Port Authority), auf den Anleger. Sie setzten einen Notruf ab, warfen einen Rettungsring.

Auch eine Haltestange wurde von den Ersthelfern in die Elbe gehalten. Zunächst konnte sich der Junge (geschätztes Alter zwischen 10 - 12 Jahre) noch an der Stange halten, allerdings verlor der Schuljunge offenbar wenig später die Kraft.

Taucher, Feuerwehrleute und Rettungskräfte standen auf dem Anleger. Hier soll der Junge in die Elbe gefallen sein.
Taucher, Feuerwehrleute und Rettungskräfte standen auf dem Anleger. Hier soll der Junge in die Elbe gefallen sein. © hfr

Er rutschte von der Haltestange ab und wurde von der Strömung der ablaufenden Elbe mitgerissen. Wenig später versank der Junge in der noch sehr kalten Elbe. Großalarm!

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Große Suchaktion über Stunden – Junge bleibt vermisst, Einsatz ohne Ergebnis abgebrochen

Diverse Rettungsboote, zwei Hubschrauber und mehrere Taucher suchten die Elbe ab. Immer wieder fuhr ein Sonarboot der HPA die Wasserfläche ab und untersuchte den Hafengrund nach Auffälligkeiten, die vielleicht der Körper des Jungen hätten sein können. Vergeblich.

Mit einem Großaufgebot rückte die Feuerwehr Hamburg an
Mit einem Großaufgebot rückte die Feuerwehr Hamburg an © hfr

Auch die eingesetzten Taucher der Feuerwehr Hamburg und auch der Polizei Hamburg konnten bei einer Sicht unter Wasser von maximal 30 Zentimetern den Jungen nicht mehr finden.

Erst vor ein paar Tagen stellte die DLRG die traurigen Zahlen aus dem Jahr 2022 vor. Aus denen ging hervor, dass im vergangenen Jahr zehn Menschen in Hamburgs Gewässern starben.

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