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„Die Quelle des Bösen“: Fahri Yardim dreht in Hamburg Crime-Serie für RTL

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Von: Kevin Goonewardena

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Schauspieler Fahri Yardim dreht in Hamburg die neue Serie „Die Quelle des Bösen“. Auch Dank der Filmförderung der Kulturbehörde. Worum es geht.

Hamburg – Fahri Yardim (u.a. Tatort, Jerks) und Henriette Confurius (u.a. Tribes of Europa) stehen zurzeit in Hamburg und Schleswig-Holstein für die Serie „Die Quellen des Bösen“ vor der Kamera, die 2023 bei RTL + zu sehen sein wird. Möglich macht das auch die Serienförderung der Stadt Hamburg, die seit 2019 besteht.

Seitdem stellt die Kulturbehörde von Senator Carsten Brosda der MOIN-Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein eine Million Euro jährlich zur Verfügung, damit die Filmförderung Macher und Macherinnen sogenannter Highend-Serien einen Dreh in der Hansestadt schmackhaft machen kann. Das berichten unter anderem die Regionalausgabe der Tageszeitung Welt. Zu den geförderten Serien gehört auch „Die Quelle des Bösen“, eine historische Crime-Thriller-Produktion, die gerade in Wilhelmsburg gedreht wurde.

Name:Fahri Yardim
Geburtsdatum und -ort:07. August 1980 in Hamburg
(Kino)filme (Auswahl):Keinohrhasen, Chiko, Kokowääh, Tschiller: Off Duty
Serien (Auswahl):jerks, Tatort, Dogs of Berlin

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Serienförderung: Voller Erfolg für Filmstandort Hamburg

„Die Serienförderung ist ein voller Erfolg für den Filmstandort Hamburg. Hochklassige Serien konnten so in der Stadt und im Norden produziert werden. Damit unterstützen wir nicht nur die Filmszene im Norden, sondern sind als Filmstandort auch auf renommierten Festivals erfolgreich präsent“, wird Carsten Brosda (SPD) in der Mopo zitiert. Brosda hatte das Set von „Die Quelle des Bösen“ gemeinsam mit MOIN-Chef Helge Albers diese Woche besucht.

Dass die Serienförderung jetzt fortgeschrieben wird, bedeutet für die Moin-Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein nicht nur Planungssicherheit. „Das Geld der vergangenen Jahre hat der Branche hier im Norden einen enormen Push gegeben“, gibt MOIN-Geschäftsführer Helge Albers Auskunft. Insgesamt seien 35 Projekte gefördert worden, berichtet die Welt.

Dreharbeiten zu „Die Quellen des Bösen“ mit Fahri Yardim.
Schauspieler Fahri Yardim dreht in Hamburg die neue Serie „Die Quelle des Bösen“. © Marcus Brandt/dpa

Darunter fallen etwa die Amazon Prime-Produktion „Gefesselt“, die von dem Säurefassmörder Raik Doormann (gespielt von Oliver Masucci) handelt, der in den 1980er- und 1990er-Jahren in Norddeutschland seine grausamen Morde beging. Auch die von der ARD produzierte True-Crime-Dokumentation „Reeperbahn Spezialeinheit FD65“, die Einblicke in die Arbeit der Polizei gegen organisierte Kriminalität auf dem Kiez gibt, gehört zu den geförderten Projekten. Beide Serien werden bei dem Hamburger Filmfest ihre Weltpremieren feiern. Das Filmfest startet am 29. September 2022.

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Die Quelle des Bösen mit Fahri Yardim in Hamburg: Darum geht es in dem Crime-Thriller

Mit 500.000 Euro hat die MOIN-Filmförderung nun die Produktion der sechsteiligen Thriller-Serie „Die Quellen des Bösen“ gefördert, die an acht Drehtagen im Stadtteil Wilhelmsburg gedreht wurde. Fahri Yardim, in Harburg geboren und aufgewachsen, spielt in der Serie einen Kommissar, der zur Unterstützung seiner jungen Kollegin (Henriette Confurius) in die ostdeutsche Provinz nach Mecklenburg-Vorpommern versetzt wird. Dort trieb Anfang der 1990er ein brutaler Serienmörder sein Unwesen, dem die Ermittler auf die Spur kommen wollen.

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Yardim sieht in „Die Quelle des Bösen“ eine „hoffnungsvolle Verbindungsgeschichte zwischen Ost und West in der verletzlichen Zeit“ nach dem Mauerfall, wie er am Set erzählte. Yardim freut sich über die Fördermittel. Jeder in Hamburg ausgegebene Cent, sei ohnehin ein Gewinn, so der Schauspieler.

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