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Deutsche Bahn: Viel Neues in Hamburg und im Norden

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Von: Ute Laukner

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Die Deutsche Bahn investiert in neue Verbindungen ab Hamburg. Neue Fahrzeuge sollen das Reisen noch komfortabler machen. Wer alles davon profitiert.

Hamburg – Mit schnellen Verbindungen der Deutschen Bahn ab Hamburg durchs Land reisen. Dabei den Komfort des entspannten Fahrens genießen und mit dem Nachhaltigkeitsgedanken was für das Klima tun. So stellt sich das Bahnunternehmen das auch für die Bahnreisenden der Hansestadt Hamburg vor. Für die neuen Sommer- und Winter-Fahrpläne werden unter anderem neue Strecken realisiert. Außerdem erfolgt die Sanierung des Schienennetzes und so kann es zu Fahrstrecken-Änderungen kommen.

Deutsche Bahn in HamburgEröffnungen:
Hauptbahnhof5. Dezember 1906
Bahnhof Dammtor16. Juli 1866
Bahnhof Altona18. September 1844

Eigentlich können die Hamburgerinnen und Hamburger zufrieden sein mit dem vorhandenen Bahnangebot der Deutschen Bahn. Nicht nur in der Innenstadt steht zum Start und Ende einer Reise der Hamburger Hauptbahnhof zur Verfügung. Wenige Meter weiter starten die Reisenden vom Dammtorbahnhof und je nach Ziel sogar vom Bahnhof Altona. Oder im Süden der Elb-Metropole vom Bahnhof Hamburger-Harburg. Alle Bahnhöfe sind mit den Bahnen und Bussen des Hamburger Verkehrsvereins gut erreichbar.

Die Deutsche Bahn investiert in neue Strecken und Züge. Die Pläne für die Hauptbahnhof-Erweiterung in Hamburg liegen ebenfalls vor.
Die Deutsche Bahn investiert in neue Strecken und Züge – Pläne für die Hauptbahnhof-Erweiterung in Hamburg liegen ebenfalls vor. © Bodo Marks/dpa

Die S-Bahn in Hamburg gehört als S-Bahn Hamburg GmbH zu der Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG. Sie wurde 1997 für den S-Bahn-Betrieb gegründet. Um die 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich täglich um die sechs Linien und das 147 Kilometer lange Schienennetz. Die seit 2010 fahrenden S-Bahnen fahren mit CO2-freiem Strom. Eine weitere nutzbare Fahrgelegenheit, um schnell an die Verkehrsknotenpunke der Deutschen Bahn zu kommen.

Deutsche Bahn und Stadt Hamburg planen Erweiterungen am Hamburger Hautbahnhof

Am Verkehrsknotenpunkt Hamburger Hauptbahnhof nutzen laut Angaben der Deutschen Bahn auf dem BauInfo-Portal eine halbe Million Menschen die Züge vom Nah- und Fernvekehr. Damit diese Menschenströme zum einen bewältigt und zum anderen erweitert werden können, bedarf es nach Angaben der Hansestadt Hamburg einen Aus-und Erweiterungbau. Dafür wurde ein Wettbewerb hinsichtlich Architektur und Städtebau ausgeschrieben. Wann diese Pläne genau umgesetzt werden ist derzeit noch offen.

Der Ausbau des Schienenverkehrs in Hamburg ist unter anderem Bestandteil des Bundesverkehrswegeplans 2030 vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Im Vergleich zu 2003 mit dem Stand von 72,3 Milliarden Euro sollen die Investitionen bis 2030 um weitere 55 Prozent auf 112,3 Milliarden Euro steigen.

Deutsche Bahn: Neues aus der Wandelhalle im Hauptbahnhof – der Wizarding World Shop für Harry Potter Fans

Die Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs ist eine Durchgangshalle für die Reisenden mit einem am 1. Juni 1991 eröffneten 7.600 Quadratmeter großen, auf zwei Etagen verteilten Shoppingcenter. Sieben Tage die Woche ist das Einkaufen in den Geschäften und Servicestationen möglich. Seit 1. August 2022 zog der Erlebnisstore Wizarding Worlds für Harry Potter Fans hinzu und zieht seitem nicht nur Reisende an.

Deutsche Bahn bietet regelmäßig neue Fahrpläne an

Zum 12. Oktober 2022 bietet die Deutsche Bahn beispielsweise einen neuen Fahrplan für den Winter bis zum Sommer 2023 an. Im Norden geht es beispielsweise von Hamburg, aber auch Bremen und Osnabrück stündlich zum Frankfurter Flughafen. Eine zweite Diretkverbindung von NRW über Hamburg nach Sylt direkt zum Bahnhof in Westerland in Schleswig-Holstein. Die Strecke mit der Bahn der Deutschen Bahn auf die beliebte Nordseeinsel führt über den Hindenburgdamm.

An den Samstagen geht es unter anderem im Winter neu von Hamburg, Hannover und Göttingen nach St. Anton am Alrberg. Hinzu kommen also schnellere Verbindungen, mehr Direktfahrten, einfachere Umsteigemöglichkeiten und mehr. Wie sich die neue erweiterte Zugflotte laut Deutsche Bahn profilieren wird, zeigt sich später in der Bahnreisen-Praxis.

Die Deutsche Bahn blickt auf eine spannende Historie zurück

Zwischen Nürnberg und Fürth startete nach Angaben der Deutschen Bahn 1835 die erste Eisenbahn ihren Fahrbetrieb in Deutschland. Diese offizielle Eröffnungsfahrt wurde damals groß gefeiert. Nicht nur die Bewohner des Landes freuten sich über diese komfortable Art des Reisens. Für die Städte und Unternehmen begannen gute Zeiten für den Handel und die Industrie. Konnten doch noch mehr Menschen reisen, Waren wurde weiter und in entlegende Orte verschickt und Rohmaterialien schnell transportiert.

Für den Bahnausbau schlossen sich private Investoren zusammen und gründeten neue Betriebsunternehmen. Auch die Länder und Städte investierten in den Bahnausbau. Was damals sinnvoll erschien, gilt auch heute für die Deutsche Bahn. Die Strecken werden erhalten und weiter ausgebaut. Aber leider werden dafür auch in manche Regionen Strecken und Bahnhöfe geschlossen.

Deutsche Bahn: Rund 338.000 Mitarbeiter weltweit im Einsatz

Nach der Zusammenführung der Bundesbahn und Reichsbahn entstand 1994 die Deutsche Bahn AG. Deren erster Vorstandvorsitzender war Heinz Dürr. Heute steht seit 2017 Dr. Richard Lutz als Vorsitzender des Vorstands an der Spitze. Seine Strategie: Noch mehr Menschen und Transporte auf die Schiene zu holen. Mobilität, Logistik und ein Europa, das zusammenwächst, sind das Ziel.

Für die Deutsche Bahn arbeiten nach deren Angaben (Stand Oktober 2022) in Deutschland etwa 211.000 Personen in unterschiedlichen Bereichen. Neue Mitarbeiter werden für die Zukunftspläne ständig gesucht. Weltweit sind es inzwischen 338.000 Beschäftigte.

Beeinträchtigungen im Zugverkehr: Deutsche Bahn bietet Sonderkulanzen

Wind und Wetter, aber auch Baustellen und andere Zerstörungen des Streckennetzes führen zu ungeplanten Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Auch in Hamburg schlägt das Wetter manchmal Kapriolen. Aber die Deutsche Bahn bietet Sonderkulanzen für solche Fälle. Für die Fahrgäste werden in den Zügen oftmals bei Verspätungen kostenlose Getränke gereicht. Sogar Decken in der kalten Jahreszeit. Für Familien hält das Bordpersonal der Züge verschiedene Spiele für die Kleinen bereit. Die finanziellen Erstattungen sind bei einigen Widrigkeiten nicht pauschal nennbar. Jede Situation fällt unter eine andere Kategorie und muss daher individuell betrachtet werden.

Für die Interessen der Fahrgäste setzt sich auch der Fahrgastverband Pro Bahn ein. Unabhängig und gemeinnützig berät der Verbraucherverband im Verbraucherzentrale-Bundesverband bei Probleme. In Hamburg können sich Bahnnutzer bei Schwierigkeiten an die Servicestellen der Deutschen Bahn wenden. Aber auch bei Fragen zu Rückerstattungen oder ähnliche, direkt an die Verbraucherzentrale in Hamburg.

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