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Impfgegner-Demo: Polizei Hamburg stoppt Demonstrationen!

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Von: Sebastian Peters

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Demo von Corona-Impfgegnern
Die Corona-Kritiker sind in Hamburg wieder auf der Straße unterwegs. (Symbolfoto) © Georg Wendt/dpa

In Hamburg sind wieder hunderte Corona-Kritiker auf die Straße gegangen, um gegen die Corona-Politik zu demostieren. Die Polizei stoppt dem Aufzug!

Hamburg – Die Corona-Demonstrationen in Hamburg gehen weiter. Trotz der Omikron-Variante treffen sich am Samstag, 22. Januar 2022, tausende Corona-Kritiker, Impfverweigerer und Nationalsozialisten, um Schulter an Schulter durch Hamburgs Straßen zu marschieren. Insbesondere wegen der letzten genannten Gruppieren werden die Demonstrationen durch den Verfassungsschutz bereits seit längeren beobachtet. Doch mit zwei Demonstrationen,

Anti Corona Demo in Hamburg: in Barmbek und Mundsburg gehen Menschen auf die Straßen

Eine Demo-Teilnehmerin, die auch einen eigenen Telegram-Channel betreibt, sagt: „Wenn Tschentscher die Demos am Samstag verbietet, machen wir die Demonstration einfach jeden Tag in der Stadt verteilt.“ Damit spielt die Teilnehmerin auf die „Corona-Spaziergänge“ an, die in der ganzen Hansestadt Hamburg verteilt beinah täglich die Polizei Hamburg fordert.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, haben sich am Samstag auch mehrere Rechtsradikale dem Demozug in Hamburg angeschlossen. Zwar wolle die Organisatoren mit keinem Rechtsradikalen in Bezug gebracht werden, verhindern können sie ein Mitlaufen der Nazis aber scheinbar nicht. Als die Demostartion in Barmbek und Mundsburg startete, musste die Polizei Hamburg häufiger Gegendemonstranten „abschirmen“. Dabei sollen die Gegendemonstranten in Barmbek ein Feuerwerkskörper (Bengalo) in Richtung der Corona-Kritiker geworfen haben, so das Hamburger Abendblatt.

Impfgegner-Demo in Hamburg: Polizei stoppt Demonstration!

Gegen 15:15 Uhr startete zunächst der Aufzug in Barmbek, weniger später, gegen 17 Uhr, laufen die Corona-Kritiker in Mundsburg los. Bei beiden Veranstaltungen waren mehrere hunderte Teilnehmer vor Ort. Immer wieder musste die Polizei die Gegendemonstranten von dem Aufzug abschirmen. Immer wieder hörte man: „Alerta Alerta Antifaschista“, so das Hamburger Abendblatt. Während der Demonstration und auch bereits davon, forderte der Veranstalter die Demoteilnehmer auf, eine Maske zu tragen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, beschwerte sich der Redner darüber, als „Nazi“ beschimpft zu werden.

Gegen 17:15 Uhr musste die Demonstration in Mundsburg kurzzeitig unterbrochen werden. Es sind zu viele Demoteilnehmer vor Ort. Die Polizei hat den Aufzug aufgestoppt und fordert, dass der Veranstalter weitere Ordner beschafft. Solange dies nicht passiert ist, wird der Aufzug nicht weiterlaufen!

Um 17:40 Uhr hat der Veranstalter genügend Ordner organisieren können. Trotz häufig nicht eingehalten Abständen und ein Mund-Nasen-Schutz, der teilweise der „einfallsreich“ getragen wird, darf der Aufzug weiterlaufen. Als der Demozug in St. Georg eintrifft, werden die Corona-Kritiker von Gegendemonstranten mit lauten Sprechchören begrüßt. Die Polizei muss auch hier wieder beide Lager voneinander trennen.

Gegen 19 Uhr wurde noch eine Abschlusskundgebung abgehalten. Die Redner verunglimpfen den Coronavirus als „Killer-Keim“ und bedanken sich bei der Polizei Hamburg für den Schutz der Demonstration. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Transparenz-Hinweis: Der Artikel wurde am Samstag, 22. Januar 2022, 18:58 Uhr, aktualisiert.

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