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Demo Hamburg: Schulsenator gibt schulfrei für Ukraine-Protest

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Von: Natalie-Margaux Rahimi

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Fridays for Future ruft in dieser Woche schon zur Demonstration gegen den Ukraine-Krieg auf. Für die Demo in Hamburg werden 5000 Besucher erwartet.

Hamburg – Vergangene Woche ersetzten die Klima-Protestler von Fridays for Future in Hamburg ihre wöchentliche Klima-Demonstration gegen eine Friedensdemo für die Ukraine. Laut Polizeiangaben nahmen insgesamt 4.500 Menschen an der Demo in Hamburg teil. Auch in dieser Woche setzt FFF ihr Engagement gegen den Ukraine-Krieg fort.. Am Donnerstag demonstrierte das Bündnis gegen Putins Einmarsch in die Ukraine. Die Polizei Hamburg rechnete im Vorfeld mit etwa 5000 Teilnehmern. Am Ende kamen Zehntausende an die Reeperbahn – hier gibt‘s die besten Bilder!

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe hatte in einem Schreiben hatte die Schulleiterinnen und Schulleiter der Hamburger Schulen dazu aufgefordert, den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an dieser Demo zu ermöglichen. „Die Hamburger Schulbehörde und ich als Senator begrüßen dieses Engagement und wollen allen Schülerinnen und Schülern, die das möchten, die Teilnahme ermöglichen“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur den Schulsenator.

Demo in:Hamburg
Datum:3. März 2022, 12:00 Uhr
Ort:Spielbudenplatz

Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren sollten ab 10:30 Uhr vom Unterricht befreit werden, um an der Demonstration in Hamburg teilnehmen zu können. Bei Jüngeren obliegt die Entscheidung, ob die Kinder an der Demo teilnehmen, den Eltern beziehungsweise Sorgeberechtigten.

Am Samstag, 5. März 2022, soll dann die bisher größte Demo in Hamburg gegen den Krieg in der Ukraine stattfinden – bis zu 100.000 Teilnehmer könnten kommen.

Demo in Hamburg: Donnerstag 12:00 Uhr – „Solidarität für die Ukraine“

„Wir gehen diese Woche Donnerstag auf die Straße! Für Frieden, für unsere Freund*innen in Not, für eine Energiepolitik, die nicht über die Leichen unserer Mitstreiter*innen geht, um Ressourcen zu verheizen, die wir gar nicht mehr brauchen“, schreibt Fridays for Future Hamburg auf Twitter und reagiert damit auf einen Aufruf des ukrainischen FFF-Bündnis. Die Gruppe hatte im Vorfeld dazu aufgerufen, weltweit am Donnerstag, 3. März 2022, auf die Straße zu gehen, um ein Zeichen gegen den Ukraine-Krieg zu setzen.

Demonstrierende zeigen bei einer Demo in Hamburg ihre Solidarität mit der Ukraine.
Am Donnerstag Demo in Hamburg: Fridays for Future ruft zu Solidarität mit der Ukraine auf. © Markus Scholz/dpa

Die Hamburger Klimabewegung kommt diesem Aufruf nun nach und verschiebt die eigentlich für Freitag angesetzte Demonstration um einen Tag nach vorne – auf den Tag, an dem dann vor genau einer Woche der russische Angriffskrieg auf die Ukraine gestartet war. Der Start der Demo in Hamburg ist für 12:00 Uhr am Spielbudenplatz auf St. Pauli geplant.

Demo in Hamburg: Hier demonstriert Fridays for Future gegen den Krieg in der Ukraine

Vom Spielbudenplatz sollte die Demonstration unter dem Motto „Solidarität für die Ukraine“ dann über die Glacischaussee, das Millerntor, den Jungfernstieg, Gänsemarkt und Dragonerstall bis zurück zur Glacischaussee führen. Die Demo soll am Donnerstag gegen 15:00 Uhr wieder auf St. Pauli eintreffen. Neben Fridays for Future beteiligen sich weitere zahlreiche Jugendorganisationen an der Demo gegen den Krieg in der Ukraine. Auch die Hamburger SPD und Grüne unterstützen die Aktion, heißt es im Hamburger Abendblatt.

Weitere Demos in Hamburg Donnerstag geplant: Linke ruft zu Protest vor dem russischen Konsulat auf

„Nein zum Krieg, nein zum Völkerrechtsbruch durch Russland – für Deeskalation und Abrüstung!“ – mit diesen Worten rief auch die LINKE in Hamburg zu einer Demo in Hamburg Donnerstag, 3. März 2022, auf. Um 17:00 Uhr ist eine Protestaktion vor dem russischen Konsulat im Feenteich 20 in Hamburg geplant. Auf der Kundgebung werden laut LINKE Zaklin Nastic, Hamburgische Bundestagsabgeordnete und David Stoop, Mitglied Fraktion die LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, sprechen. Laut Hamburger Abendblatt werden etwa 100 Teilnehmer erwartet.

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„Singen für den Frieden“: Ab 18:00 Uhr auf dem Hamburger Rathausmarkt

Zu einer Protestaktion der besonderen Art ruft der Landesmusikrat Hamburg auf. Unter dem Motto „Singen für den Frieden“ wollen die Veranstalter am 3. März 2022 von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr auf dem Hamburger Rathausmarkt ihre Stimmen für den Frieden in der Ukraine erheben. „Der Landesmusikrat Hamburg ist bestürzt über den russischen Angriff auf die Ukraine. Wir fordern ein sofortiges Ende aller Kriegshandlungen“, heißt es auf der Webseite des Landesmusikrat Hamburg. (Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde am 2. März um 13:48 Uhr aktualisiert) *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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