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CSD in Hamburg: 2021 mit buntem Programm in zwei fulminante Pride Weeks

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Die Hamburg Pride Parade findet jedes Jahr als fulminanter Abschluss der Pride Week statt – das Straßenfest zum CSD ist 2021 etwas anders als sonst. Und länger.

Hamburg – Die Pride Week ist inzwischen fester Bestandteil des Hamburger Sommers und der queeren LGBTQIA+-Szene der Stadt. LGBTQIA+ steht für alle lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, queeren, intersexuellen und asexuellen Menschen – willkommen ist hier aber absolut jeder, der Lust auf eine laute, verrückte und bunte Party hat. Besucher aus der ganzen Welt werden erwartet und stehen ein für mehr Offenheit und Toleranz. Die ganze Woche ist gespickt mit einem vielfältigen Programm und vielen Highlights. Das große Finale ist die Hamburg Pride Parade, der fulminante Höhepunkt des Christopher Street Days (CSD) mit einem großen Straßenfest und einer Demo.

Pride Parade zum CSD in Hamburg: Die Fakten zur Mega-Party

Der Christopher Street Day beginnt in Hamburg mit der Pride Week, in der es eine Woche lang ein gemischtes und kulturelles Programm zu bestaunen gibt. Dazu gehören beispielsweise die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg sowie zahlreiche Ausstellungen und Theateraufführungen. Weiterhin veranstaltet der Hamburg Pride e. V. viele tolle Partys, die in Locations in der ganzen Stadt gefeiert werden. Am Ende der Pride Week folgt dann der Höhepunkt der Festivitäten mit dem Straßenfest und der beliebten Hamburger Pride Parade mit ihrem ausgelassenen Umzug bunter und kreativ geschmückter Trucks rund um den Hamburger Hauptbahnhof und St. Georg. Und natürlich ist nicht nur die queere LGBTQIA+-Community zu dem rauschenden Fest geladen – zum Pride Hamburg ist jede und jeder willkommen, der und die eine bunte Vielfalt feiern und leben will.

Die Parade zum Christopher Street Day (CSD) zieht durch die Innenstadt. Die Demonstranten schwenken Regenbogenflaggen und halten ein großes Transparent in der ersten Reihe. Im Hintergrund sind die Trucks zu sehen.
Christopher Street Day Parade in Hamburg 2019 © picture alliance/Markus Scholz/dpa

Der CSD und die Straßen-Parade auf einen Blick:

Anfahrt zum CSD in Hamburg

Die Veranstaltungsorte liegen alle zentral mitten in Hamburg, damit ist die Anfahrt denkbar einfach. Innerhalb des HVVs kommen Besucher und Besucherinnen überall mit den S- und U-Bahnen hin und können ausgelassen mitfeiern. Viele der einzelnen Events sind umsonst, wie die Hamburg Pride Parade und Demonstration oder der Regenbogentag und das Straßenfest. Für andere, wie die Eröffnungs- und Abschlussparty, gibt es Tickets im Internet oder bei den gängigen Vorverkaufsstellen zu holen.

Hamburg Pride, CSD und das Coronavirus

Das Jahr 2020 fand in ganz Deutschland drinnen statt. Große Veranstaltungen und Feiern wurde abgesagt. Es gab einen Lockdown und dann noch einen. Das Coronavirus hatte die Welt im Griff. Dennoch ließen es sich die Veranstalter der Pride Week nicht nehmen ein Zeichen gegen Diskriminierung und für die Gleichberechtigung von Anders-Sexuellen Menschen zu setzen. Rund 2500 Menschen radelten bei der Ersatz-Fahrrad-Demo zum CSD 2020 durch die Hansestadt.

Aufgrund niedriger Inzidenzwerte kann es im Juli und August 2021 wieder zu einem bunten Programm kommen, wenn auch noch nicht ganz wieder nach dem Vor-Corona-Kolorit. Anstatt viele Veranstaltungen in eine Woche zu drängen wird die Hamburg Pride Week zu mehreren Pride Weeks ausgebaut. Neben Vor-Ort-Veranstaltungen gibt es viele Online- oder Hybrid-Events. Das Programm des Hamburger Christopher Street Days 2021 unter dem Motto „Keep on fighting. Together.“ :

Die erste Hamburg Pride Parade – Geschichte des Christopher Street Days und der Regenbogenflagge

Die Geschichte des CSD in Hamburg reicht bereits weit zurück: Schon 1980 demonstrierten Schwule und Lesben bei der sogenannten Stonewall-Demonstration erstmals für ihre Rechte. Und schon damals gab es ein Motto, das den Ton angab: „Gegen die Diskriminierung der Homosexuellen. Wir sind viele!“

Damals waren rund 1500 Leute beteiligt, und heute feiert der CSD bereits sein 40-jähriges Bestehen mit mittlerweile rund 250.000 Menschen. An diesen Tagen stehen nicht mehr nur Homosexuelle im Fokus, sondern die gesamte LGBTQIA+-Community setzt sich für mehr Rechte und Sichtbarkeit im öffentlichen und gesellschaftlichen Leben ein.

Senatorin für Gleichstellung und Zweite Bürgermeisterin Hamburgs Katharina Fegebank (Grünen) hinter Regenbogenflagge auf Rathaus-Balkon, lacht, winkt.
Hamburgs zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen) winkt zur Eröffnung des CSD Hamburg 2021 vom Rathaus-Balkon, wo zu den Pride Weeks die Regenbogenflagge gehisst wurde. © Luise Evers/dpa

Dabei war, ist und bleibt die Regenbogenflagge das Symbol der queeren Gemeinschaft, die einsteht für eine vielfältige und bunte Gesellschaft. Mit der Aktion „Hamburg zeigt Flagge“ soll die Hansestadt zwei Wochen lang in den Regenbogenfarben strahlen – natürlich darf jeder mitmachen.

Auch zur EM 2021 zeigten viele Hamburger Sehenswürdigkeiten die bunte Flagge als Symbol gegen ein Homosexuellen-Feindliches Gesetzt in Ungarn, vor während und nach dem EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Stay Pride!

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