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Coronavirus trifft Studierende: Hamburg kündigt Notfallfonds an

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Von: Nicolai Hackbart

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Euromünzen von einem Cent bis einem Euro sind in Häufchen gestapelt.
Kleingeld: Euromünzen © dpa

Was tun, wenn der überlebenswichtige Nebenjob im Restaurant wegen des Coronavirus wegfällt? Die Hamburger Wissenschaftssenatorin kündigt Soforthilfe an.

Hamburg – Auch viele Studierende leiden unter der Coronavirus-Pandemie. Viele von ihnen sind auf Nebenjobs angewiesen, um das Studium finanzieren zu können. Genau diese Jobs in Einzelhandel und Gastronomie sind jedoch häufig die ersten Stellen, die in dieser schweren Zeit gestrichen werden müssen. Die Miete, Semesterbeiträge und Unterhaltskosten müssen dennoch weiterhin getragen werden. Über ausreichend Reserven werden auch die Wenigsten verfügen. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) hat deshalb Soforthilfe für alle Studierenden in finanzieller Not angekündigt. Das hat der NDR berichtet.

Coronavirus trifft Studierende in Hamburg: 400 Euro Soforthilfe für alle, die in Not geraten sind

Für alle Studierenden in Hamburg - egal ob deutsche oder internationale Staatsbürger - soll es so schnell wie möglich ein Notfalldarlehen in Höhe von 400 Euro für einen Monat geben. Das Betrifft sowohl eingeschriebene Studierende in staatlichen sowie privaten Hochschulen und Universitäten. Wer beweisen kann, dass der aktuelle Nebenjob oder die selbstständige Arbeit aufgrund der Coronavirus-Pandemie weggefallen ist, soll 400 Euro zinsloses Darlehen für einen Monat als Soforthilfe erhalten und auf bis zu drei Monate verlängern können.

Allerdings sind diese Notfalldarlehen nur den Studierenden vorbehalten, die ihre finanzielle Not nachweisen können und nicht durch andere Hilfsprogramme, wie etwa BAföG oder Arbeitslosengeld, unterstützt werden können.

Studierende in Hamburg: Vorerst kein Semesterbeitrag fällig

Neben dem Notfalldarlehen kommen den Studierenden auch die Hochschulen in Hamburg entgegen. Wer aufgrund der Coronavirus-Pandemie seinen Semesterbeitrag nicht bezahlen kann, erhält Aufschub. Die Behörde von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank hat mit den Hochschulen vereinbart, dass bis zum 15. Juli keine Mahnungen verschickt werden.

Coronavirus-Soforthilfe: Wann werden die Notfalldarlehen verfügbar sein?

Aktuell ist die Antragstellung auf ein Notfalldarlehen noch nicht möglich. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank kündigte für diese Woche entsprechende Antragsmöglichkeiten an, das Studentenwerk Hamburg hat auf seiner Webseite jedoch erst eine Bereitstellung des Antragsformulars „voraussichtlich im Laufe der Woche nach Ostern“ verkündet.

Coronavirus-Soforthilfe: Was ist für einen Antrag auf Notfalldarlehen nötig?

Obwohl das Antragsformular noch nicht zum Download bereitsteht, können Studierende schon alle Unterlagen vorbereiten, wie das Studentenwerk Hamburg auf seiner Webseite angekündigt hat. Das umfasst:

Weitere Informationen und das Antragsformular zur Coronavirus-Soforthilfe, sobald es verfügbar ist, finden sich auf der Webseite des Studentenwerks.

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