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Coronavirus-Lockerungen: Tschentscher warnt vor vollen Innenstädten

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Von: Laura-Marie Löwen

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Der Bund hat im Rahmen der Coronavirus-Lockerungen gestern schrittweise Öffnungen im Einzelhandel angekündigt. Darum warnt Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher nun vor überfüllten Innenstädten.

Menschenmassen auf einer Straße in Hamburgs Innenstadt – im Hintergrund sind Geschäfte.
Ab Montag könnten einige Läden in Hamburg schon wieder geöffnet sein. Bürgermeister Peter Tschentscher warnt jedoch vor überfüllten Straßen. © picture alliance/Markus Scholz/dpa

Hamburg - Nachdem die Regierungschefs gestern Nachmittag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen debattiert haben, steht mittlerweile fest: Ab Montag sollen einige Läden mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder öffnen. Peter Tschentscher, erster Bürgermeister in Hamburg, ist jedoch besorgt um mögliche neue Infektionen.

Tschentscher: Infektionsrisiko trotz schrittweiser Ladenöffnungen gering halten

Angesichts der bevorstehenden Lockerungen bei den coronabedingten Ladenschließungen hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher vor zu vollen Innenstädten gewarnt. Die Maßgabe, dass ab kommenden Montag zunächst nur Läden mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen dürfen sollen, ziele drauf, das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin. „Es geht vor allem darum, dass in den Innenstädten nicht plötzlich - da wo große Einkaufszentren, große Kaufhäuser sind - gar nicht die Läden, sondern allein die Fußgängerzonen wieder so eng werden, dass es zu neuen Infektionsrisiken kommt.“

Coronavirus-Lockerungen in Hamburg: Über Umsetzungen der Ladenöffnungen wird Freitag getagt

Ob auch größere Läden wieder öffnen dürfen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter beschränken, sei eine Frage der Umsetzung der am Mittwoch von Bund und Ländern beschlossenen Regelungen. „Das wird jede Stadt, jedes Bundesland prüfen müssen“, sagte Tschentscher. „Wir wollen vor allem, dass es nicht zu diesen Infektionsketten wieder neu kommt.“ Und das bedeute, „dass eben die Innenstadtbereiche nicht wieder zu eng bevölkert werden.“

Der rot-grüne Hamburger Senat will am Freitag über die Umsetzung der Lockerungen beschließen. Viele Geschäfte in Hamburgs Innenstadt sind gespannt, wie es ab kommender Woche für sie weiter geht: Die Europa Passage Hamburg kündigte bereits voraussichtliche Änderungen der Öffnungszeiten auf ihrem Instagram-Kanal an.

dpa/lno

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