Coronavirus: News-Ticker für Hamburg

Quarantänepflicht für Auslandsrückkehrer laut Hamburger Verwaltungsgericht rechtswidrig

Eine kleine Gruppe Menschen bewegt sich zwischen mit Plexiglasscheiben abgesicherten Miniatur-Welten. Alle tragen Mundschutz.
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Besucher des Miniatur Wunderland sind mit Mundschutz und den gebotenen Abstandsregeln bei einem Testlauf mit 200 Besuchern unterwegs.
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Deutschlandweit gilt nun die Maskenpflicht gegen Coronavirus-Sars-CoV-2. Andere Maßnahmen in Hamburg und Norddeutschland wurden teilweise gelockert, Schulen und Einzelhandel öffnen wieder, Zoos und Museen ebenfalls. Verfolgen Sie die neuesten Coronavirus-Entwicklungen in Hamburg im 24hamburg.de-News-Ticker.

Quarantänepflicht für Auslandsrückskehrer laut Hamburger Verwaltungsgericht rechtswidrig

15:34 Uhr: Hamburg stockt den Coronavirus-Bonus für Pflegekräfte auf. Laut Senat werde der Bundesrat diesen Bonus in Höhe von 1500 Euro am Freitag beschließen. Laut mopo.de hätten in Hamburg rund 25.400 Beschäftigte im Bereich der Altenpflege Anspruch auf diesen Bonus. Die Stadt Hamburg werde sich mit 8,2 Millionen an den Zahlungen beteiligen.

14:30 Uhr: Die generelle Quarantänepflicht für Auslands- und Reiserückkehrer wurde vom Hamburger Verwaltungsgericht als rechtswidrig beurteilt. Dem Einspruch eines Dozenten gegen die 14-tägige Quarantänepflicht wurde damit stattgegeben.

Hamburger UKE-Experten: Das Coronavirus schadet häufig auch der Niere

11:30 Uhr: Der Hamburger Senat informiert am Mittag über die aktuellen Coronavirus-Zahlen. Laut Robert Koch Institut (RKI) geht man in der Hafenstadt von 4.400 Personen aus, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen als genesen betrachtet werden könne. Insgesamt wurden 4.973 Fälle gemeldet. Demnach könne man von rund 350 akut Infizierten ausgehen.

Gestorben sind am Coronavirus laut RKI 228 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 205. Trotzdem scheinen manche Betriebe im Norden, wie der Schlachthofbetreiber Vion, eher sorglos mit der Bedrohung umzugehen.

10:50 Uhr: Hamburg Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) äußerte sich bei NDR 90,3 zur Maskenpflicht. Diese bleibe so lange notwendig, bis es keine besondere Infektionsgefahr mehr gebe. Zwar sei Abstand das wirksamere Mittel, die Maske aber dort sinnvoll, wo es nicht möglich ist, Abstand einzuhalten.

Auch zur Öffnung von Bars, Kinos, Theatern, Fitness-Studios sowie zu Festen äußerte sich Tschentscher. Diese sei vorerst zurückgestellt, da man nicht "zuviel zugleich öffnen" wolle.

Donnerstag, 14. Mai - 10:30 Uhr: Das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) testet in einer Studie 6.000 Hamburger Kinder. So will man mehr über das Coronavirus bei jungen Menschen erfahren. Vor allem die Übertragung zwischen Erwachsenen und Kindern im Vergleich zur Grippe ist interessant. In einer Pressekonferenz am Vormittag äußerten sich Expertinnen und Experten des UKE zur Studie und zum aktuellen Forschungsstand. Aus aktuellen Obduktionen von Menschen, die am Coronavirus verstorben sind, hat man herausgefunden, dass nicht nur die Lunge vom Virus befallen wird. Auch andere Organe werden befallen, am meisten ist nach der Lunge die Niere betroffen.

Das Miniatur Wunderland öffnet noch im Mai mit einem Coronavirus-Konzept

Mittwoch, 13. Mai - 17:00 Uhr: Das beliebte Hamburger Ausflugsziel öffnet schon am 20. Mai, so eine Meldung auf der Website vom Miniatur Wunderland Hamburg. Tickets können bereits jetzt gekauft werden, sie kosten allerdings 5 Euro mehr, um das verringerte Gästevolumen auszugleichen. Der Preis soll später wieder reduziert werden. Erlaubt ist aktuell nur ein Rundgang, bei dem sich alle Besucher an eine spezielle Wunderland-Straßenverkehrs-Ordnung (WuStVO) halten müssen. Auch der Mindestabstand von 1,50 Metern ist natürlich Pflicht.

Trotz der Preiserhöhung macht das Wunderland im Betrieb laufend Verlust. Über 100 Mitarbeiter befinden sich aktuell in Kurzarbeit.

Hamburger tasten sich ran: trotz Coronavirus-Lockerungen kein Ansturm auf die City

Passanten genießen das sonnige Wetter an der Binnenalster.

16:50 Uhr: Der NDR berichtet über die Eröffnung der Hamburger Gastronomie und der großen Geschäfte. Ab heute dürfen Cafés, Restaurants und Läden mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmeter wieder öffnen. In Hamburg hielt sich das Interesse dabei im Rahmen. Laut Ulrike von Albedyll, Landesgeschäftsführerin des Hamburger Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) werden die aktuell geöffneten Restaurants angenommen, aber „richtig losgehen wird es erst nächste Woche.“ Auch beim Einkaufen sind die Hamburger zurückhaltend. Brigitte Engler vom City Management nennt dies „vorsichtiges Herantasten“ und spricht von einer 50-prozentigen Besucherfrequenz. Die langen Schlangen vor Möbelhäusern und Elektronikmärkten erklärt sie mit einem „kurzzeitigen Nachholeffekt.“

Hamburger Senat gibt aktuelle Coronavirus-Zahlen bekannt

12:25 Uhr: Der Hamburger Senat informiert am Mittag über die aktuellen Coronavirus-Zahlen. Laut Robert Koch Institut (RKI) geht man in der Hafenstadt von 4.300 Personen aus, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen als genesen betrachtet werden könne. Insgesamt wurden 4.967 Fälle gemeldet. Demnach könne man von rund 450 akut Infizierten ausgehen.

Gestorben sind am Coronavirus laut RKI 223 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 203.

Die Innenstadt Hamburgs füllt sich mit Leben: Restaurants und Cafés ab heute geöffnet

10:33 Uhr: Bei der gestrigen Ausgabe von „Markus Lanz“ hat der Grünen-Politiker Robert Habeck gefordert, Staatshilfen in der Coronavirus-Krise an Bedingungen zu knüpfen. Er verglich dies mit Frankreich, wo die Luftfahrt-Industrie für Fördergelder finanziellen und umwelttechnischen Auflagen entsprechen muss.

Auch Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) hat am Morgen zu mehr technologiebasierten Innovationen in der Hamburger Luftfahrindustrie aufgerufen.

9:30 Uhr: Die Polizei Hamburg warnt vor Betrügern, die mit gefälschten E-Mails an Geld kommen wollen. In den offiziell wirkenden E-Mails wird angeblich ausgezahlte Coronavirus-Soforthilfe zurückgefordert. Unterzeichnet wird im Namen der Hamburgische Investitions-und Förderbank (IFB Hamburg).

Polizei Hamburg warnt vor Corona-Betrügern.

8:00 Uhr: Ab heute wird es wieder voller in Hamburgs Innenstadt. Nicht nur die Gastronomie, auch Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Ladenfläche dürfen wieder öffnen. 24hamburg.de wird über die Öffnung des städtischen Lebens in Hamburg berichten.

Hamburgs Gaststätten öffnen wieder - Büffets und Parties bleiben verboten

14:30 Uhr: Laut Robert Koch Institut (RKI) können rund 4.300 der zuvor mit dem Coronavirus infizierten Personen als genesen betrachtet werden. Die Hamburger Gesundheitsbehörde geht laut Senat von rund 450 akut infizierten Personen aus. 85 Prozent der Fälle seien somit geheilt. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Fälle beläuft sich auf 4.964.

Gestorben sind am Coronavirus in Hamburg bisher laut RKI 216 und laut Institut für Rechtsmedizin 200 Personen.

14:15 Uhr: Der Hamburger Senat hat heute Mittag weitere Lockerungen für die geltenden Coronavirus-Maßnahmen beschlossen. Betroffen sind Familien, Besuche in Pflegeeinrichtungen, Geschäfte, Hotels und Gastronomie sowie Schulen, Kitas, Sport und Tourismus. Die meisten Beschlüsse gelten ab dem morgigen Mittwoch, 13. Mai. Das kommt dem Einzelhandel in der Hamburger City gelegen, dieser wird aktuell von einer Pleitewelle bedroht.

  • Gaststätten und Hotelrestaurants dürfen wieder Gäste empfangen, wenn zwischen den Sitz- und Stehplätzen mindestens 1,50 Meter Abstand oder eine geeignete Trennwand eingerichtet wird. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen beim Gästekontakt eine Maske tragen. Buffets sind verboten und die Kontaktdaten der Gäste müssen registiert werden.
  • Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen gelten weiterhin: 1,50 Meter Abstand, Maskenpflicht in ÖPVN und Einzelhandel sowie die Einschränkung sozialer Kontakte. Ab Mittwoch dürfen sich maximal 10 Personen aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Das war vorher nicht gestattet.
  • Ab dem 18. Mai dürfen Pflegebedürftige in ihrer Einrichtung mindestens zwei Stunden an einem Tag in der Woche von „einer definierten Person“ besucht werden. Das ganze findet unter strengen Bedingungen statt, Risikopatienten dürfen nicht besucht werden.
  • Einrichtungen für Personen mit Behinderung dürfen ab dem 18. Mai wieder besucht werden, wenn ein Infektionsschutz-Besuchskonzept gewährleistet ist.
  • „Staatliche und private Bildungseinrichtungen sowie Einrichtungen von Sprach-, Integrations-, Berufssprach- und Erstorientierungskursträgern“ können Lerngruppen von maximal 15 Personen unter strengen Auflagen veranstalten. Auch Ballettschulen, Kinderschauspielschulen und selbstständige künstlerische Lehrer können mit einem Konzept für den Infektionsschutz wieder öffnen.
  • Die erweiterte Notbetreuung in Kindertagesstätten wird für Kinder mit dringendem Betreuungsbedarf sichergestellt. Die Betreuung soll laut Senat "flexibel und stufenweise" erweitert werden. Ab dem 18. Mai können nun auch Kinder, die das fünfte oder sechste Lebensjahr vollendet haben, betreut werden.
  • Geschäfte, die mehr als 800 Quadratmeter Ladenfläche haben, dürfen unter den bestehenden Hygiene-Auflagen wieder öffnen.
  • Hotels und Ferienwohnungen dürfen wieder Gäste empfangen. Dabei ist eine maximale Auslastung zu 60 Prozent zulässig, der Pool und der Spa-Bereich bleiben geschlossen. Die Kontaktdaten der Gäste müssen registriert werden. Wohnraum in Wohngebäuden darf nicht an Touristen vermietet werden.
  • Reisebusse und Ausflugsschiffe dürfen mit 50 Prozent ihrer Gesamtkapazität wieder Touristen befördern. Auch hier gelten die 1,50 Meter-Abstandsregel und die Maskenpflicht.
  • Kontaktfreier Sport mit Einhaltung des Abstandsgebots ist auf öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien zulässig. Der Wettkampfbetrieb ist weiterhin eingestellt. Umkleideräume, Clubräume und Duschen sind nicht zu benutzen. Olympia-Sportler dürfen ab morgen wieder auf ihren Stützpunkten trainieren.
  • Der Trainings- und Spielbetrieb der Bundesliga ist bei Einhaltung des DFL-Hygienekonzepts wieder erlaubt. In und vor den Stadien sind keine Fans erlaubt, das müssen die Vereine sicherstellen.
  • Neben Friseuren dürfen nun auch alle weitere Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege (Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massagesalons, Tattoo-Studios, usw.) den Betrieb wieder aufnehmen. Dazu müssen sie ein Infektionsschutz-Konzept vorlegen, bei „gesichtsnahen Dienstleistungen“ einen speziellen Gesichtsschutz (Schild/Brille und FFP-2 Maske) tragen und die Kontaktdaten ihrer Kunden registrieren.

Kameramann bei Kundgebung am Jungfernstieg attackiert

9:35 Uhr: Der Hamburger Senat will am heutigen Dienstag weitere Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen beschließen und somit das umsetzen, was letzte Woche Mittwoch zwischen Bund und Ländern verabredet wurde. Es geht um Treffen zwischen Personen aus zwei verschiedenen Haushalten ohne Mindestabstand, die Öffnung von Geschäften von mehr als 800 Quadratmetern Größe und die Wiedereröffnung der Gastronomie.

9:13 Uhr: Der Hamburger Verfassungsschutz befasst sich mit den Demonstrationen gegen die Coronavirus-Maßnahmen. In Hamburg wurde am Sonnabend und am Montagabend gegen die Maßnahmen demonstriert. Dort nehmen offenbar auch Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretiker teil. Die Polizei rät laut NDR 90,3 dazu, genau aufzupassen, mit wem gemeinsam demonstriert wird.

Dienstag, 12. Mai - 8:30 Uhr: Gestern Abend wurde ein Kameramann von „Blaulicht-News“ am Jungfernstieg angegriffen. Bei der „Mahnwache Hamburg“ treffen sich jeden Montag um 18:30 Uhr Menschen, die an einem offenen Mikrofon sprechen können. So möchte man laut Selbstverständnis „kritische Themen frei von Dogmen und Zensur“ offen diskutieren. Dabei kommt es auch zu Beiträgen wie dem von „Daniela“, die am 4. Mai über eine angebliche Massen-Sterilisation in Afrika sprach. Angeblich soll Bill Gates eine Tetanus-Impfung veranlasst haben, die mit einem speziellen Hormon für die Unfruchtbarkeit von vielen hunderttausend Frauen gesorgt haben soll. Faktisch sind diese Behauptungen nicht haltbar.

Der Kameramann wurde laut mopo.de von den Teilnehmern der „Mahnwache“ bedrängt und von einem ihrer Ordner geschubst, bis ihn Teilnehmer einer linken Gegendemonstration schützten und die Polizei eintraf. Dabei wurde seine Kamera beschädigt. Laut Facebookseite der „Mahnwache Hamburg“ handelte es sich nicht um einen Ordner, sondern einen „Passanten (...), der sich von dem aggressiv journalistischem Verhalten des Kameramanns belästigt gefühlt hatte.“

Die „Mahnwache Hamburg“ zählt zu den „Mahnwachen für den Frieden“, die sich am März 2014 meist montags in ganz Deutschland versammeln. Neben kritischen Stimmen treffen sich dort auch Anhänger von Verschwörungstheorien, Impfgegner, Antisemiten und Querfrontler mit Verbindungen zu rechten Gruppierungen.

Gefährlicher Trend: Zahl der Coronavirus-Infizierten in Hamburg steigt an

16:30 Uhr: Die Fußball-Bundesliga setzt den Spielbetrieb der Saison an diesem Wochenende fort. Für den Hamburger SV geht es am Sonntag um 13:30 Uhr nach Fürth. Der FC St. Pauli empfängt den FC Nürnberg im Millerntorstadion. Heute Abend beginnt für beide Teams die einwöchige Team-Quarantäne. Von der Außenwelt weitgehend isoliert, bereiten sich die Hamburger Klubs auf den Spieltag vor. Coronavirus-Fälle gibt es zum Glück keine. Der Hamburger SV fährt dafür nach Herzogenaurach in Bayern, der FC St. Pauli bezieht ein Hotel in Hamburg.

12:35 Uhr: Til Schweiger hat sich wieder mal über die Coronavirus-Maßnahmen beschwert. Für ihn hat der Lockdown mehr Schaden angerichtet, als er genützt hat. Zudem hat der Wahlhamburger selbst die Regeln verletzt. 24hamburg.de berichtet über den Eklat.

Montag, 11. Mai - 11:15 Uhr: Der Hamburger Senat meldet am Montagvormittag, dass die Zahl der derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen leicht angestiegen ist. In der Vergangenheit ist diese Zahl stets gesunken. Aktuell geht man von 650 mit dem Coronavirus infizierten Personen aus. Am Freitag waren dies noch 620. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Fälle beläuft sich auf 4.951. Für alle Zahlen ist das Robert Koch Institut (RKI) verantwortlich. Gestorben sind laut RKI bisher 204 Personen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 195.

Der Hamburger Senat informierte außerdem über Sonderkontrollen, die das Amt für Arbeitsschutz der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) durchgeführt hat. Bisher wurden insgesamt 420 Einzelhandelsbetriebe kontrolliert. Dabei ging es vorrangig um die Einhaltung der Abstandsregeln sowie wichtige andere Hygieneregeln. Der Schutz der Mitarbeiter in Sachen Coronavirus wurde zentral geprüft. Die BGV zieht ein positives Fazit und konnte keine gravierenden Mängel feststellen.

Freitag, 8. Mai - 17 Uhr: Eine neue Studie des Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) hat ergeben, dass bei vielen gestorbenen Covid-19-Patienten auch Thrombosen und Embolien Teil der Todesursache waren, das teilte der NDR mit. Bei sieben von zwölf Coronavirus-Patienten seien verstärkt Thrombosen festgestellt worden sein, vier Patienten seien ohne entsprechende Anzeichen an einer Lungenembolie gestorben. Daraus können neue Schlüsse auf weitere Behandlungsmethoden gezogen werden. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, einen Teil der Patienten zu behandeln mit Blutverdünnern. Und das sollten wir auch tun.“, so Stefan Kluge, Direktor der UKE-Intensivmedizin dazu.

Kitas in Hamburg öffnen wieder schrittweise

12:15 Uhr: Hamburgs Kitas werden ab dem 18. Mai in eingeschränkter Form wieder öffnen. In einem ersten Schritt sollen zunächst nur für die fünf- und sechsjährigen Kinder betreut werden, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD). Wenn diese Testphase gut verläuft und die Infektionen mit dem Coronavirus weiterhin rückläufig bleiben, so sollen am 8. Juni auch die Viereinhalbjährigen wieder in die Kitas gehen dürfen. Zuletzt nachziehen werden dann die Dreijährigen sowie die Krippenbetreuung.

12:02 Uhr: In Hamburg ist die Zahl der Corona-Infizierten seit Donnerstag um 18 gestiegen. Demnach wurden insgesamt 4.925 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Gesundheitsbehörde teilte mit, dass nach Angaben des RKI davon 4.100 Personen wieder genesen seien. Insgesamt seien derzeit etwas 620 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert.

Reeperbahn: Olivia Jones und Kiezgrößen protestieren gegen Lockdown

9:30 Uhr: Am Donnerstagabend haben Olivia Jones und weitere Kiezgrößen stellvertretend für über 200 Clubs und Bars an der Großen Freiheit demonstriert, um auf ihren Notstand durch die Coronavirus-Krise aufmerksam zu machen. Es wurde eine Discokugel zerschmettert, ein Trauerkranz niedergelegt und eine Schweigeminute abgehalten werden um symbolisch zu zeigen, dass Hamburgs Clubszene in Scherben liegt.

Kurz war es an der Großen Freiheit wie immer. Nebelmaschinen, Lichter, Musik. Nach einer Minute war das Spektakel aber vorbei. (Screenshot)

9:01 Uhr: Die Gesundheitsbehörde diskutiert darüber, möglicherweise bald Reihen-Coronavirus-Tests in Hamburger Schulen und Kitas durchzuführen - das berichtete der NDR.

8:10 Uhr: Fahrschulen in Hamburg wollen am heutigen Freitag um 14 Uhr eine Protestaktion starten und damit auf ihre Existenzbedrohung während der Coronavirus-Krise aufmerksam machen. Viele Fahrschullehrer und -lehrerinnen fühlen sich durch die ergriffenen Corona-Maßnahmen benachteiligt, da es für sie bis zum 31. Mai keine Fahrstunden geben dürfen. Für die Demonstration ist ein Autokorso um die Binnenalster mit rund 100 Fahrzeugen geplant.

Fußball geht wieder los - Hamburger SV spielt nächste Woche gegen Greuther Fürth

Donnerstag, 7. Mai - 16:45 Uhr: Laut Robert Koch Institut (RKI) können rund 4.000 der zuvor positiv auf das Coronavirus getesteten Personen als genesen betrachtet werden. Die Hamburger Gesundheitsbehörde geht von rund 700 Infizierten aus. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Fälle liegt bei 4.907. Gestorben sind an dem Virus laut RKI 194 Personen, das Institut für Rechtsmedizin meldet für Hamburg 183 Tote.

13:45 Uhr: DFL-Geschäftsführer Christian Seidel hat heute nach einer DFL-Mitgliederversammlung bekannt gegeben, dass die aktuelle Bundesligasaison am 16. Mai fortgesetzt wird. Der Hamburger SV spielt am Sonntag, 17. Mai 13:30 gegen Greuther Fürth. Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel.

Fridays for Future demonstrieren wieder auf Hamburgs Straßen

13:10 Uhr: Die Umweltbewegung Fridays for Future ist für regelmäßige Straßenproteste am Freitag bekannt. Nun kommen die jungen Aktivistinnen und Aktivisten aus der Coronavirus-Pause zurück. Für den morgigen Freitag wollen sie „ein kreatives Zeichen für ein nachhaltiges Konjunkturprogramm und eine Nachbesserung des Hamburger Klimaplans setzen.“ Das teilte Sprecherin Annika Rittmann am heutigen Donnerstag mit. Es werden allerdings wegen des Coronavirus nur 25 Personen vor Ort teilnehmen. Im Netz wird der Protest unter #NetzstreikFürsKlima geführt.

Annika Rittmann (17) bei einer Demo von Fridays For Future in Hamburg (Screenshot)

Die Hamburger Aktivisten wollen während der Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen am Hamburger Rathaus protestieren. Auf Bundesebene kritisieren Fridays for Future aktuell vor allem die geplanten Prämien für die deutsche Autoindustrie.

12:55 Uhr: Die Hamburger Busunternehmer wollen heute gegen die geltenden Reisebeschränkungen protestieren. Dafür soll ein Reisebus-Hupen-Korso aus gut 150 Bussen vom Mehr! Theater und der Glaciuschaussee zur Binnenalster fahren.

10:31 Uhr: Ranga Yogeshwar, der bekannte TV-Moderator hat am Mittwochabend bei Markus Lanz starke Kritik an den aktuellen „Öffnungsorgien“ geäußert. Er mahnte die Politik, richtige und überlegte Entscheidungen zu treffen.

Hamburg lässt sich Zeit: Coronavirus-Lockerungen kommen erst nächste Woche

9:30 Uhr: Bund und Länder haben sich am Mittwoch darauf geeinigt, dass vor allem die Länder in Zukunft über Lockerungen entscheiden sollen. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) kommentierte dies im Gespräch mit dem NDR Hamburg Journal: „Wir tragen gemeinsam die Verantwortung - und die ist groß!“ Deshalb müssen sich Hamburger noch auf eine kleine Wartezeit einstellen, bis weitere Lockerungen in der Hafenstadt offiziell werden. Der Senat will am Dienstag in der nächsten Woche eine Rechtsverordnung beschließen, die dann am darauffolgenden Mittwoch in Kraft tritt. Die geplanten Änderungen finden Sie in dieser Übersicht.

Hamburger SV und St. Pauli dürfen ab Mitte Mai wieder spielen - Weitere Lockerungen Beschlossen

Khaled Narey vom HSV in Aktion gegen Christian Conteh vom FC St. Pauli im Millerntor-Stadion am 16.09.2019.

Mittwoch, 6. Mai - 15:00 Uhr: Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich geeinigt und einen Bundesligastart in der zweiten Maihälfte beschlossen. Die Deutsche Fußball Liga soll sich nun um den konkreten Termin kümmern. Die Spiele werden ohne Zuschauer als Geisterspiele stattfinden. Der Hamburger SV und der FC St. Pauli starten, so wie alle anderen Bundesligisten, aus einer nicht-optimalen Vorbereitung in die Saison-Fortsetzung.

Weitere Lockerungen/Maßnahmen, die am Mittwoch von Bund und Ländern beschlossen wurden:

  • Die geltenden Kontaktbeschränkungen in Deutschland werden bis zum 5. Juni verlängert, allerdings mit Lockerungen. Angehörige aus zwei Haushalten dürfen sich nun auch treffen.
  • Alle Geschäfte sollen wieder öffnen dürfen. Vorher war dies nur für Geschäfte mit einer Größe bis zu 800 Quadratmetern erlaubt.
  • Das Training im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel soll wieder erlaubt werden.
  • Kliniken, Pflegeheime und Einrichtungen für behinderte Menschen sollen wieder besucht werden dürfen. Dafür darf es dort allerdings „kein aktives Infektionsgeschehen“ geben, so die DPA.
  • DIe Bundesländer sollen selbst über eine schrittweise Öffnung der Gastronomie entscheiden.

13:00 Uhr: Das Robert Koch Institut meldet 3.900 Personen, die inzwischen als vom Coronavirus genesen betrachtet werden können. Damit geht die Gesundheitsbehörde Hamburg von 800 akut infizierten Hamburgern aus. Seit gestern wurden 26 weitere Fälle gemeldet, insgesamt liegt die Zahl aller gemeldeten Infizierten somit bei 4.881 Personen. Laut RKI sind 190 am Coronavirus gestorben, das Institut für Rechtsmedizin zählt 178.

Schon am 9. Mai könnte die Hamburger Gastronomie - hier in der Europa Passage - wieder öffnen.

Hamburger Gastronomie könnte am 9. Mai nach Coronavirus-Pause wieder öffnen

11:45 Uhr: Auch den Tierpark Hagenbeck können Hamburger ab heute wieder besuchen. Der beliebte Zoo öffnet nach sechs Wochen Coronavirus-Pause wieder. Ganz so wie früher wird es allerdings noch nicht. Aktuell sind nur 1.000 Besucher zugelassen, normalerweise kommen bis zu 3.000, so das Hamburger Abendblatt. Zudem ist das Füttern der Tiere verboten. Erlaubt ist allerdings das Streicheln durchs Gehege hindurch. Die Hamburger können also wieder auf Tuchfühlung mit ihren Lieblingstieren gehen.

Streicheln trotzdem verboten: Der Tierpark Hagenbeck öffnet heute unter besonderen Auflagen.

10:11 Uhr: Auch heute werden wieder einige Entscheidungen von Bund und Ländern in Sachen Coronavirus-Lockerungen erwartet. Kanzlerin Merkel bespricht sich heute wieder mit den Ministerpräsidenten der Länder. Wie tagesschau.de berichtet, will die Bundesregierung dabei den jeweiligen Ländern die Verantwortungen für Lockerungen überlassen. Eine Obergrenze von Neuinfektionen soll dabei als Marke, bei der dann wieder Beschränkungen gelten müssen, dienen. Alle weiteren Beschlüsse werden heute in einer Live-Videoschalte bekanntgegeben.

Zudem ist wahrscheinlich, dass die Gastronomie noch im Mai wieder öffnet. Die Wirtschaftsminister der Länder haben sich auf einen Zeitkorridor vom 9. bis zum 22. Mai geeinigt. Die finale Entscheidung trifft Hamburg selbst, es ist wie alle fast Lockerungen Ländersache.

Hamburg lockert: Spielplätze, Museen, Zoos, und Gottesdienste wieder geöffnet

Dienstag, 5. Mai - 17:00 Uhr: Das Robert Koch Institut (RKI) meldet rund 3.900 zuvor mit dem Coronavirus infizierte Personen, die als genesen betrachtet werden können. Die Hamburger Gesundheitsbehörde geht von rund 780 akut infizierten Personen aus. Insgesamt wurden 4.855 Fälle gemeldet. Das RKI meldet 172 am Coronavirus verstorbene Personen.

14:00 Uhr: In Hamburg wird sich am Mittwoch, 6. Mai einiges wieder öffnen. Die Gesundheitsbehörde hat am heute Mittag eine Verordnung erlassen, die neben den Spielplätzen noch viele weitere Lockerungen veranlasst. Unter anderem Museen, Gedenkstätten und Zoos dürfen besucht werden, Individualsportarten im Freien ist mit Sicherheitsabstand erlaubt. Mehr Menschen dürfen an Beerdigungen und Trauerfeiern teilnehmen.

Untersagt bleibt die Benutzung von Umkleide- und Clubräumen, sowie von sanitären Anlagen in Sportanlagen. Alle Lockerungen vom Mittwoch in einer Liste:

  • Spielplätze dürfen von 7:00 Uhr bis 20:00 genutzt werden. Abstand: 1,50 Meter. Kinder unter sieben Jahren müssen beaufsichtigt werden.
  • Gottesdienste sowie Veranstaltungen jeder Weltanschauungs- und Glaubensgemeinschaft wieder stattfinden. Die Veranstalter müssen ein Infektionsschutzkonzept erstellen. Abstand: 1,50 Meter.
  • Bestattungen und Trauerfeiern dürfen nun zusätzlich zum familiären Kreis auch vom persönlichen Kreis besucht werden. Abstandsgebot (1,50 Meter) und Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden.
  • Wieder geöffnet werden dürfen: Bibliotheken, Archive, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Gedenkstätten sowie die Außenbereiche zoologischer Gärten, botanischer Gärten und Tierparks. Durch „technische oder organisatorische“ Vorkehrungen muss der Mindestabstand von 1,50 Metern sichergestellt werden.
  • Autokinos dürfen stattfinden. Im Auto darf man nur mit dem eigenen Haushalt sitzen, das Verlassen des Autos ist nur für die Benutzung der Toilette erlaubt.
  • Sportanlagen im Freien dürfen für Individualsport genutzt werden. Abstand: 1,50 Meter.
  • Staatliche und private Bildungseinrichtungen dürfen wieder berufliche Weiterbildungs- und Qualifizierungskurse anbieten. Maximale Lerngruppengröße: 15 Personen. Abstand: 1,50 Meter.
  • Die Insel Neuwerk darf wieder betreten werden.

Hamburger Senat berät über weitere Coronavirus-Lockerungen - Spielplätze sollen am Mittwoch öffnen

Bald können Hamburger Kinder wieder auf den Spielplatz.

11:15 Uhr: Zahlreiche Lehrer haben bereits ihre Unzufriedenheit über die Schulöffnungen in Coronavirus-Zeiten geäußert. Gymnasialschulleiter sollen am gestrigen Montag einen Beschwerdebrief an Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) verfasst haben. Darin kritisieren sie das Vorgehen der Schulbehörde stark. 

6:44 Uhr: Der Hamburger SV hat mit dem Versenden der 57.000 Schutzmasken in den Vereinsfarben begonnen. Der blau-weiß-schwarze Mund-Nasen-Schutz war Mitte April im Onlineshop angeboten worden. Binnen sechs Tagen waren sämtliche 57.000 Stück vorbestellt. Die Zahl entspricht den Zuschauerplätzen im Volksparkstadion. Nach Angaben des Clubs sind weitere Masken geplant. Noch ist offen, wann sie wieder angeboten werden. Der Erlös aus dem Verkauf geht an die HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“. Mit dem Geld sollen sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus der Hansestadt unterstützt werden. (dpa/lno)

6:30 Uhr: Der Hamburger Senat will am Dienstag über Lockerungen von Schutzmaßnahmen gegen das neuartige Coronavirus entscheiden. Bereits am Montag durften Schüler der Abschlussklassen wieder in die Schule gehen und Friseurläden öffnen. Jetzt könnten Spielplätze, Museen, und Gebetshäuser folgen. Dafür will der Senat festlegen, wie er die Vereinbarungen von Bund und Ländern aus der vergangenen Woche konkret umsetzen will, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Montag.

Am Montagabend sprach Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) außerdem über Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen in der Gastronomie. Bei „ARD Extra“ sagte Tschentscher: „Ich denke, wir können uns dort auch weitere Schritte erlauben.“

Die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Leben sollen in Deutschland vorerst weitgehend bestehen bleiben. Spielplätze können aber unter Auflagen öffnen und auch Gottesdienste wieder stattfinden. Auf die Öffnung von Museen, Gedenkstätten, Zoos und botanischen Gärten hatten sich die Regierungschefs ebenfalls verständigt. Restaurants und Kneipen sind weiterhin geschlossen. In den geöffneten Läden und im öffentlichen Nahverkehr müssen die Menschen Nase und Mund bedecken. (dpa/lno)

Immer weniger Coronavirus-Infektionen in Hamburg

Montag, 4. Mai - 15:40 Uhr: Der Hamburger Senat meldet, dass man laut Robert Koch Institut (RKI) von 3.800 zuvor mit dem Coronavirus infizierten Personen ausgehen kann, die als genesen betrachtet werden. Somit geht die Stadt Hamburg von 880 mit dem Coronavirus infizierten Personen aus. Insgesamt liegt man bei 4.843 gemeldeten Fällen. Die sehr niedrige Steigerung der Fallzahlen könnte man darauf zurückführend, dass aufgrund des Wochenendes und des Feiertags weniger Tests durchgeführt wurden. Gestorben sind laut RKI 166 Personen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 167.

Friseursalons in Hamburg wieder geöffnet – weitere Coronavirus-Lockerungen am Dienstag?

Eine Angestellte und eine Kundin eines Friseursalons tragen Mundschutz gegen das Coronavirus. (Basel, Schweiz)

8:25 Uhr: In Hamburg brauch man noch etwas Zeit. Während viele andere Bundesländer schon jetzt neue Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen beschlossen haben, wartet der Senat noch bis Dienstag. Dann wolle man darüber beraten, wie die mit Bund und Ländern vereinbarten Schritte in Hamburg konkret umgesetzt werden.

Doch auch am Montag ändert sich einiges an und in den Köpfen der Hafenstadt. Die Frisöre öffnen wieder, natürlich unter strengen Hygienevorschriften. Außerdem dürfen Grundschüler der 4. Klasse, Gymnasiasten der 6. und 11. Klasse sowie Schüler der 12. Klasse in Stadtteilschulen wieder am Unterricht in den Schulen teilnehmen.

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Liebe Kundinnen und Kunden, Terminvergabe nur noch Online & Telefon oder per E-Mail. Bitte eigenen Mundschutz mitbringen! Einige Dienstleistungen dürfen wir nicht oder wie gewohnt anbieten! Ab 4. Mai gelten unter anderem folgende Corona-Maßnahmen: Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege dürfen nicht ausgeführt werden. Kunden dürfen nicht bewirtet werden und auch keine Zeitschriften dürfen angeboten werden. Vor jeder Behandlung müssen den Kunden die Haare gewaschen werden. Kunden dürfen sich die Haare nicht selbst föhnen. Dokumentations Pflicht: Telefon/E-Mail. Keine Wartebereiche mehr im Salon. Dies mag im Einzelfall zwar ärgerlich sein, aber wir bitten hierfür um ihr Verständnis. Achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen und bleiben Sie gesund. Ihr Holz´s Köpfe – Friseure Team.

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Zahl der gemeldeten Infizierten in Hamburg steigt weiter an

Donnerstag, 30. April - 15:45 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) testet seit heute ihre 36 Fußball-Klubs auf das Coronavirus. Das ergab eine Anfrage des Sport-Informations-Dienst (SID). Das ist Teil des DFL-Konzepts für eine Wiederaufnahme des Bundesliga-Spielbetriebs in der Coronavirus-Krise. Die Sportministerkonferenz (SMK) hat in dieser Woche eine Empfehlung für Mitte bis Ende Mai ausgesprochen, dennoch ist nicht von einer baldigen Entscheidung auszugehen. Dieses erwarte man erst Anfang Mai. Für HSV und FC St. Pauli heißt es weiterhin: abwarten.

„Leave no one behind“: Cooles Hamburg macht Maske zur schicken Pflicht. (24hamburg.de-Bildmontage)

15:20 Uhr: Seit dem gestrigen Mittwoch, 29. April ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Hamburger um 77 gestiegen. Damit sind laut Hamburger Gesundheitsbehörde 4.801 Infizierte gemeldet wurde. Laut Robert Koch Institut (RKI) können 3.500 der positiv getesteten Hamburger wieder als genesen betrachtet werden. Das Institut für Rechtsmedizin nennt 154 am Virus verstorbene Personen.

HVV Kontrolleure ab Montag wieder in Hamburgs Zügen unterwegs

14:35 Uhr: Ab Montag, 4. Mai werden die Kapazitäten im HVV erhöht. Auf der Website der Stadt Hamburg wird über die genauen Änderungen informiert.

„Dies betrifft die U-Bahn-Linien (hier vor allem die U1 und U3) und die S-Bahn-Linie S11 (zunächst zwischen Poppenbüttel und Altona, ab dem 11.5. wieder zwischen Poppenbüttel und Blankenese). Außerdem nehmen ab dem 9. Mai die Fährlinie HBEL (Cranz - Blankenese) und ab dem 11. Mai die Fährlinie 75 (Landungsbrücken - Steinwerder) wieder ihren Betrieb auf. Zudem wird die S3 ab dem 11. Mai in den Hauptverkehrszeiten auch wieder als Langzug verkehren. Schon seit dem 27. April fahren die Buslinien im Schülerverkehr in vollem Umfang.“ Auch die Kontrolleure der HVV werden ab Montag wieder Tickets kontrollieren!

Ab Montag, 4. Mai fahren die Züge des HVV wieder deutlich öfter (Archiv).

Höchste Arbeitslosigkeit seit zehn Jahren – jeder Dritte in Kurzarbeit

11:56 Uhr: Der ADAC meldet ein langsames Ansteigen der Hamburger Staus. Wegen der Coronavirus-Maßnahmen waren die Hamburger Straßen und Autobahnen in den letzten Wochen außergewöhnlich leer. Nun erhöhen sich die Zahlen der Stau-Stunden und Stau-Kilometer langsam wieder. Die aktuellen Zahlen seien jedoch noch weit entfernt vom "normalen Wahnsinn" der sonst auf den Hamburger Straßen herrscht.

10:25 Uhr: Die Agentur für Arbeit meldet insgesamt 77.518 arbeitslose Hamburger. Damit liegt die Arbeitslosenquote bei 7,3 Prozent. Die Steigerung zum Vormonat beträgt 16,5 Prozent. Die Arbeitslosigkeitsquote erreicht damit den höchsten Stand seit Zehn Jahren.

Hamburg: Es ist fünf vor zwölf, Arbeitslosigkeit erreicht Rekordwert.

Laut Arbeitsagentur ist zudem rund ein Drittel Hamburger Unternehmen von Kurzarbeit betroffen. Maximal 273.000 Arbeitnehmer seien betroffen, also 27% aller Beschäftigten in Hamburg.

Hamburger Bürgerschaft: Coronavirus-Sonderausschuss tagt zum ersten Mal

9:14 Uhr: Bei der Bewältigung der Coronavirus-Krise will sich die neugewählte Hamburgische Bürgerschaft verstärkt zu Wort melden. Der vom Parlament beschlossene Sonderausschuss tritt heute um 17:00 Uhr zum ersten Mal zusammen. Bei der konstituierenden Sitzung im Großen Festsaal des Rathauses stehen gleich mehrere Anträge auf der Tagesordnung, wie die Bürgerschaft mitteilte. Diese befassen sich unter anderem mit der aktuellen Entwicklung der Coronavirus-Krise, mit der Versammlungsfreiheit oder mit Tilgungsvorgaben. (dpa/lno)

Die Mitglieder der neuen Hamburgischen Bürgerschaft sitzen bei im Rathaus und halten Coronavirus-Sicherheitsabstand.

6:30 Uhr: Am 4. Mai können Hamburger wieder zum Friseur gehen. Die Hamburger Friseur-Innung übt nun Kritik an den Auflagen für die Wiedereröffnung von Friseursalons. „Alle sind verunsichert wegen der zahlreichen Auflagen“, sagte der Verbandsvorsitzende, Obermeister Birger Kentzler, der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Insgesamt gebe es sechs Seiten Arbeitschutzstandards, an die sich Friseure wegen des Coronavirus halten sollen. „Wenn ich das lese, frage ich mich schon, ob das nicht ein bisschen zu viel des Guten ist“, so Kentzler.

Hamburger Konzertliebhaber brauchen Geduld: Elbphilharmonie will erst im September wieder öffnen

Mittwoch, 29. April - 17:12 Uhr: Der Intendant der Elbphilharmonie, Christoph Lieben-Seutter äußerte sich heute online zur Wiedereröffnung des Konzerthauses. Man wolle „nach dem Sommer loslegen!“ Geplant ist der Saisonstart im September. Fans der Elphi können sich derzeit online im Programm #ElphiAtHome Konzerte und Führungen anschauen.

16:51 Uhr: Die Hamburger Handelskammer registriert mit einem Wert von 38,6 Punkten den niedrigsten Wert, der in Hamburg je für das Geschäftsklima ermittelt wurde. Im letzten Quartal 2019 lag der Wert bei 108,3 und selbst in der Wirtschaftskrise 2008/2009 war er mit 72,3 fast doppelt so hoch wie in der aktuellen Coronavirus-Krise.

Kritik an Schulöffnung trotz Coronavirus: „Grob fahrlässig!“

15:27 Uhr: Die Hamburger Schüler werden seit Montag langsam wieder in die Schulen gelassen. Schulsenator Ties Rabe (SPD) fordert, dass jeder Schüler mindestens einmal pro Woche zur Schule gehen könne. Obwohl es strenge Hygienevorschriften für den Schulbetrieb in Zeiten des Coronavirus gibt, läuft nicht alles rund. Anja Bensinger-Stolze vom Landesverband Hamburg der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) übt harsche Kritik am Vorgehen der Politik.

„Das ist grob fahrlässig!“, sagt Anja Bensinger-Stolze von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kritisiert die Schulöffnungen in Hamburg.

13:30 Uhr: Der Hamburger Senat veröffentlicht aktuelle Coronavirus-Statistiken. Laut Robert Koch Institut (RKI) könne man rund 3.400 der zuvor Infizierten als genesen betrachten. Demnach geht die Gesundheitsbehörde von rund 1.200 mit dem Coronavirus infizierten Personen aus. Seit gestern wurden 42 weitere Fälle gemeldet, damit liegt man insgesamt bei 4.724 gemeldeten Fällen.

Das RKI gibt die Zahl der an Coronavirus verstorbenen Personen mit 153 an, das Institut für Rechtsmedizin meldet für heute 145 Verstorbene.

Hamburg-Wansbek hat die meisten Coronavirus-Fälle

10:34 Uhr: Aus Zahlen der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz geht hervor, dass es in Wandsbek die meisten mit dem Coronavirus infizierten Menschen gibt. Das berichtete der NDR. 1.067 waren es am 22. April. Danach folgt Altona mit gerade einmal 300 infizierten. Allerdings wohnen in Wandsbek auch weniger Menschen. Schaut man sich die Infektionen pro 100.000 Einwohner an, führt Altona mit mehr als 270 Infizierten pro 100.000 Einwohner. Eine weitere wichtige Erkenntnis: die Bevölkerungsdichte ist für die Menge der Infektionen nicht entscheidend. Viel mehr gilt: je mehr Menschen in einem Bezirk wohnen, desto mehr Infektionen gibt es.

Hamburg: Mit Mund-Nasen-Schutz sind Besucher auf dem Isemarkt unterwegs.

Hamburger Verwaltungsgericht lehnt Eilantrag ab: Maskenpflicht legal!

9:45 Uhr: Schon heute könnten es losgehen. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) befragt in einer Coronavirus-Studie tausende Teilnehmer. Per Post werden Hamburger dazu eingeladen. Mit der Studie soll die Verbreitung des Coronavirus erforscht werden. Geplant sind zudem tägliche Untersuchungen von bis zu 40 Teilnehmern. Zu den Probanden zählen besonders viele Kinder und Jugendliche, da man bisher nur wenig über die Verbreitung des Coronavirus unter jungen Menschen weiß. Die Studie ist Teil der „Hamburg City Health Study“, die bereits seit vier Jahren mit 14.000 Teilnehmern läuft.

8:30 Uhr: Das Hamburger Verwaltungsgericht hat gestern Abend einen Eilantrag gegen die Maskenpflicht abgelehnt, meldet NDR 90,3. Man habe zwischen Schutz der Privatsphäre und dem Lebens- und Gesundheitsschutz abgewogen, so das Verwaltungsgericht in seiner Entscheidung. Die Maskenpflicht verstoße nicht gegen das Persönlichkeitsrecht. Auch die räumliche und zeitliche Begrenzung der Maßnahmen haben vor dem Gericht für die Maskenpflicht gesprochen. Gegen die Entscheidung kann vor dem Oberverwaltungsgericht vorgegangen werden.

Timo Horn, Chef der HSV-Supporters, trägt schon Anfang April demonstrativ eine schwarz-weiß-blaue Maske und löste damit einen Ansturm auf den Mundnasenschutz aus. (Foto-Montage)

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher über Sommerurlaub in der Coronavirus-Krise

Dienstag, 28. April - 20:23 Uhr: Der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) Klaus Püschel untersucht am Coronavirus verstorbene Menschen. Im Interview mit dem NDR Hamburg Journal sieht er für die meisten Personen keine besonderen Gefahren durch das Coronavirus. Wirklich gefährlich sei das Virus nur für die, die gesundheitlich vorbelastet sind. Diese würden allerdings auch bei einer anderen Infektion sterben. Für andere gibt er Entwarnung: „Gerade Kinder, Jugendliche, die arbeitende Bevölkerung wird normalerweise diese Krankheit schadlos überstehen.“ Laut seinen Untersuchungen waren alle der 140 untersuchten Personen, die am Coronavirus verstorben sind, vorerkrankt. Im Schnitt waren sie 80 Jahre alt.

18:00 Uhr: Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) macht auf Instagram auf den „Tag der gewaltfreien Erziehung“ am 30. April aufmerksam. Man trage als Universitätsklinikum die Verantwortung, „über sensible Themen zu informieren, die in unserer Gesellschaft eher mit Scham und Tabuisierung behaftet sind.“

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Auf unserem Instagram-Kanal möchten wir euch mit Neuigkeiten aus dem UKE versorgen, mit vielen positiven und informativen Geschichten. Als Universitätsklinikum tragen wir aber auch eine Verantwortung, über sensible Themen zu informieren, die in unserer Gesellschaft eher mit Scham und Tabuisierung behaftet sind. Dazu zählt auch Gewalt an Kindern. Am 30. April ist der Tag der gewaltfreien Erziehung, der jedes Jahr aufs Neue auf eine genauso simple wie wichtige Botschaft aufmerksam macht – das Recht von Kindern und Jugendlichen auf eine gewaltfreie Erziehung. Wir möchten diese Woche nutzen, um euch ein ganz besonderes Team des UKE vorstellen: Unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Kinderschutzgruppe sowie aus dem Kinderkompetenzzentrum. Ein interdisziplinäres Team der Pädiatrie, Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Radiologie, Pflege, Rechtsmedizin und dem Sozialdienst, das bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung aktiv wird. Mit anderen Hamburger Institutionen wie der @sozialbehoerde und der @polizeihamburg ist das Team stark vernetzt. In unserer Story stellt sich Dr. Jo Ewert als Koordinator der Kinderschutzgruppe des UKE vor 👆#kinderschutz #tagdergewaltfreienerziehung #ukehamburg

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15:40 Uhr: Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), möchte bei Kitas und Spielplätzen auf mehr Lockerungen hinarbeiten. Bei den Coronavirus-Gesprächen mit den Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel habe man sich intensiv mit dem Thema befasst. Wichtig seien ebenfalls Sport, Kultur und Gastronomie. Am 6. Mai wolle man über weitere Schritte nachdenken.

Auf der Landespressekonferenz wurde Tschentscher ebenfalls nach Sommerreisen in die benachbarten Bundesländer gefragt. Hier hieß es, man sei im Gespräch mit den Ministerpräsidenten der norddeutschen Länder. Diese würden aktuell an einem Konzept arbeiten, mit dem man Tourismus ermöglichen könne.

Innensentaor Grote: „Die Maskenpflicht trifft auf sehr hohe Akzeptanz.“

14:15 Uhr: Innensenator Andy Grote (SPD) beziffert die Ordnungswidrigkeiten in Bezug auf die Coronavirus-Auflagen. Seit dem April wurden 6.800 Ordnungswidrigkeiten gezählt, am vergangenen Samstag wurde der höchste Tageswert von 300 ermittelt.

Grote sieht eine hohe Akzeptanz der Hamburger, was die Einhaltung der Maskenpflicht betrifft. Fast Hundert Prozent der Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln würden laut Rückmeldung der Verkehrsdienste eine Maske tragen. Stichproben aus dem Einzelhandeln ergeben ein ähnliches positives Bild.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher spricht von einem „stabilen Niveau, was das Infektionsgeschehen angeht.“ Zufrieden ist er auch damit, wie die Hamburger Bürger die Coronavirus-Auflagen angenommen haben.

Für Coronavirus-Patienten reservierte Krankenhausbetten sollen freigegeben werden

13:40 Uhr: Die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks möchte mehr Operationen in Hamburger Kliniken zulassen. Derzeit lägen nur 181 Coronavirus-Patienten in den Kliniken, 61 davon auf Intensivstationen. Die Kapazitäten der über 4.300 freien Betten auf Intensivstationen sei somit nicht annähernd ausgelastet. Deshalb müsse man nun auch andere Behandlungen wieder zulassen, so Prüfer Storcks.

Hamburger Senat informiert zur Coronavirus-Krise

12:45 Uhr: In Hamburg wurden insgesamt 4.682 Coronavirus-Infektionen gemeldet, 3.300 davon sind laut Robert Koch Institut (RKI) bereits genesen, bei 1.250 geht man von einer akuten Infektion aus. Gestorben sind laut Hamburger Senat 127 Personen, das RKI geht von 142 Personen aus.

12:30 Uhr: In einer Landespressekonferenz informiert der Hamburger Senat heute Mittag über den Stand der Coronavirus-Krise in Hamburg. Der Livestream ist auf YouTube abrufbar:

Hamburgs Schulsenator: Kein normaler Schulbetrieb vor den Sommerferien

9:14: Der Hamburger Schulsenator Ties Rabe (SPD) schließt eine Rückkehr zum normalen Unterricht vor den Sommerferien aus. Das sei das Einzige, was man derzeit garantieren könne, sagte der SPD-Politiker dem Sender NDR Info. In Hamburg sollen die Sommerferien am 26. Juni beginnen. Am heutigen Dienstag wollen die deutschen Kultusminister über ein gemeinsames Konzept zur schrittweisen weiteren Öffnung der Schulen beraten. Ties Rabe hat Verständnis für die schwierige Situation von Hamburger Eltern, Schülern und Lehrkräften. Er will ermögliche, dass alle Klassenstufen so bald wie möglich wenigstens einmal pro Woche zur Schule gehen können. Dennoch werde Fernunterricht auch nach den Sommerferien fester Bestandteil des Lernens sein. (dpa/ee)

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) spricht im Rathaus über die Coronavirus-Schulpolitik.

Gegen das Coronavirus: Hamburger müssen ab heute Maske tragen

Montag, 27. April 21:45 Uhr: Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wurden mehrere Infektionen mit dem Coronavirus-Sars-CoV-2 nachgewiesen. Die infizierten lagen auf der Krebsstation, die zu den hochsensiblen Bereichen der Hamburger Klinik gehört. Es wurde Anzeige erstattet. Der Vorwurf an Klinikverantwortliche lautet fahrlässige Körperverletzung, einer Reinigungskraft werfe man versuchten Mord vor, so die Hamburger Oberstaatsanwältin Nana Frombach am Montagabend. Drei der betroffenen sind nach Angaben des UKE bereits gestorben.

13:30 Uhr: In einer Pressemeldung des Hamburger Senats werden die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen eingeordnet. Laut Robert Koch Institut könne man rund 3.300 der zuvor positiv getesteten und infizierten Personen als bereits genesen betrachten. Deshalb geht die Gesundheitsbehörde aktuell von rund 1.200 Hamburgern aus, die infiziert sind.

8:33 Uhr: Ab heute gilt in ganz Deutschland eine Maskenpflicht, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Dabei gelten nicht überall die gleichen Vorschriften. In Hamburg müssen Sie sich an diese Regeln halten.

„Leave no one behind“: Cooles Hamburg macht Maske zur schicken Pflicht. (24hamburg.de-Bildmontage)

In den Hamburger Schulen gilt die Maskenpflicht nicht. Dennoch beginnt der Unterricht unter strikten Hygienevorschriften für immer mehr Schüler. Weitere Abiturienten, Berufsschüler und Schüler, die einen mittleren Schulabschluss ablegen möchten, müssen ab heute wieder in die Schule. Gegen den straffen Zeitplan für die Hamburger Abiturprüfungen gibt es bereits lauten Protest.

8:30 Uhr: Das Robert Koch Institut (RKI) informiert über die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen in Hamburg. Stand heute Morgen 8:30 Uhr sind dort 4.475 Personen mit dem Virus infiziert, 142 sind bisher daran verstorben.

Coronavirus in Hamburg: Hygiene-Plan für Schulen

Freitag, 24. April - 16:30 Uhr: Die Hamburger Tafel hat Probleme, Bedürftige mit Lebensmitteln zu versorgen. Wegen der Coronavirus-Krise kämen bis zu 20 Prozent mehr Kunden an einige Ausgabestellen. "Es sind Menschen und oft ganze Familien, die zuvor noch durch Minijobs oder Aushilfstätigkeiten über die Runden gekommen sind, jetzt aber tatsächlich in Schwierigkeiten sind", so Vorstandsmitglied Julia Bauer am Freitag, 24. April in Hamburg.

11:20 Uhr: Die Hamburger Schulbehörde hat einen elfseitigen Hygiene-Plan herausgegeben, der für die Coronavirus-Zeit den Schulbetrieb bestimmen wird. Damit kommt rechtzeitig zur schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs am kommenden Montag ein Regelwerk auf den Tisch, dass einen sicheren Umgang mit der aktuellen Situation garantieren soll.

Am Montag starten die ersten Prüfungs-Klassen die Rückkehr zum Schul-Unterricht. Ab dem 4. Mai sollen dann weitere Klassen folgen. Der Coronavirus-Hygiene-Plan sieht etwa einen Mindestabstand von 1,5 Metern für alle Schülerinnen und Schüler vor, wie der Norddeutsche Rundfunkt (NDR) berichtet.

Fridays for Future trotzt Coronavirus mit Online-Demo

10:14 Uhr: Die jungen Aktivisten der Klima-Streik-Bewegung „Fridays for Future“ wollen auch in der Zeit des Coronavirus-Lockdowns und Schulschließungen weiter für das Klima demonstrieren. Deshalb hat die Ortsgruppe in Hannover für heute zu einem globalen Klima-Streik per Livestream aufgerufen. Ab 12:30 Uhr soll ein Video-Stream mit Redebeiträgen und Musikeinlagen starten.

Coronavirus in Hamburg: Aktuelle Fallzahlen vom Robert Koch Institut

8:24 Uhr: Das Robert Koch Institut (RKI) informiert am Freitagmorgen über die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen. In Hamburg gibt es 4.358 bestätigte Infektionen und 122 Todesfälle. In Relation zur Einwohnerzahl ist Hamburg auf dem vierten Platz, 237 Infizierte kommen hier auf 100.000 Einwohner. Nur im Saarland, Bayern und Baden-Württemberg ist die Infektionsdichte in der Gesamtbevölkerung höher!

Es gibt auch gute Neuigkeiten. In einem Interview mit der Hamburger Morgenpost sprach Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) über den Reproduktionswert des Coronavirus. Dieser, kurz „R-Wert" genannt, beschreibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt. Mit 0,5 könne man in Hamburg den bundesweit kleinsten Wert vorweisen, so Prüfer-Storcks. Wichtiger sei es allerdings, Fallzahlen in Krankenhäusern zu beachten, da es dort keine Dunkelziffer gebe.

Hamburger SV und St. Pauli müssen warten: Spielbetrieb der Bundesliga bleibt wegen Coronavirus weiterhin ausgesetzt.

Donnerstag, 23. April, 15:20 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird den Spielbetrieb vorerst nicht wieder aufnehmen. Das sagte DFL-Chef Christian Seifert in nach einer Mitgliedskonferenz. Für die Hamburger Klubs HSV und St. Pauli bedeutet das mehr Wartezeit und weiterhin Training unter besonderen Bedingungen.

Hamburger Coronavirus-Experte: UKE-Vorstandschef warnt vor zweiten Infektionswelle im Herbst

9:37: In New York wurden zwei Katzen positiv auf das Coronavirus getestet. Auf 24hamburg.de erfahren Hamburger Tierhalter, wie sie ihre Tiere vor dem Virus schützen können.

9:20: Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert in einer Pressekonferenz am Donnerstagmorgen die Lockerungs-Taktik einiger Bundesländer. Diese seien „in Teilen sehr forsch.“ Merkel mahnte des weiteren: „Wir leben nicht in der Endphase der Pandemie!“ Ihre Strategie werde weiterhin sein, mit Ausdauer und Vorsicht zu agieren, um nicht von Shutdown zu Shutdown springen zu müssen. „Diese Pandemie ist eine Zumutung!“, sagt die Bundeskanzlerin.

9:06: Burkhard Göke befürchtet eine zweite Coronavirus-Infektionswelle im Herbst. Der Vorstandschef des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) warnte in einer Pressekonferenz am Mittwochabend vor der Erkältungszeit im Herbst. Diese könne zu einer Überlastung der Kapazitäten in Krankenhäusern führen.

8:58: Das Robert Koch Institut (RKI) meldet für heute 4.268 bestätigte an Coronavirus erkrankte Personen. Bestätigte Todesfälle gibt es bisher 113.

Coronavirus-Maskenpflicht in Hamburg kommt am Montag, 27. April

Mittwoch, 22. April - 14:47: Auch in Hamburg gilt ab Montag, 27. April eine Maskenpflicht. Auf 24hamburg.de erfahren Sie, welche konkreten Regeln nun gelten. Am Nachmittag wird auch eine deutschlandweite Maskenplicht verlautbart.

HSV und St. Pauli bereiten sich vor: Bundesliga könnte im Mai unter strengen Vorschriften starten

14:07: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) plant mit einem Beginn der deutschen Bundesliga am 9. Mai. Die Hamburger Teams bereitet sich auf den Spielstart vor.

Udo Lindenberg sagt Konzerte für 2020 ab

11:46 Uhr: Die Panik-Legende Udo Lindenberg hat bekannt gegeben, dass seine Konzert-Tour für 2020 komplett abgesagt ist, berichtet Nordbuzz. Eigentlich wäre der erste Auftritt am 21. Mai in Kiel gewesen. Das Geld wollen die Veranstalter erstatten und sie geben Hoffnung auf nächstes Jahr: 2021 ist eine neue Tour mit 19 Konzerten bis Juli geplant. Der Rockmusiker sei sehr traurig über diesen harten Schritt, er betonte aber auch gegenüber dem Norddeutschen Rundfunkt (NDR): „Es geht um unser aller Leben.“

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geliebte panikfamily,, viele haben es schon geahnt, und jetz isses offiziell. keine panikkonzerte im sommer 2020 😱😱 ey das bricht uns allen das herz. 😢 wir checken jetz alles und melden uns ganz bald wieder bei euch, mit genauen infos wie das konkret läuft mit euren tickets usw. mein favourite song is grad MUSS DA DURCH, - ja, so sehr mir die bühne auch fehlt und der rocknroll und die verrückte panikgang und die begegnungen mit euch.. aber sicherheit geht vor, so hart das auch is. muss da durch.. wir werden das überstehen 💪💪🏾 und umso schöner wird dann unser wiedersehen.. lots of love ❤️❤️❤️ udo 🎩 . . #paniktour2020 #tour #absage #keinepanik #panikfamilie #mussdadurch #hintermhorizontgehtsweiter #stärkeralsdiezeit #panikvirus #pandemie #corona #covid_19 #fckcorona #wirbleibenzuhause #stayhome #staypositive #corontäne #safetyfirst #sicherheit #sicherheitsabstand #abstandhalten #gesungheit #gesundbleiben #stayhealthy #regenbogen #tourlaub #balkonien #udolindenberg #lindenberg #tineackefoto 📸 Pic by @tineackefoto

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Ende März macht Deutschland Rockstar Udo Lindenberg zu Beginn der Anti-Coronavirus-Maßnahmen Schlagzeilen: Nach 26 Jahren verlässt er sein Domizil an der Hamburger Alster, das Luxus-Hotel Atlantic – es musste schließen. Wo wohnt Udo Lindenberg jetzt? Kultrocker Udo lebt einem geheimen Ort.

8:30: Auch die Bundeswehr unterstützt nun in Hamburger Pflegeheimen. Laut Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) werden dafür 52 Soldaten angefordert, darunter zehn mit einer speziellen Sanitätsausbildung.

Coronavirus: Aktuelle Zahlen für Hamburg

8:15 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die täglichen Zahlen für Hamburg veröffentlicht, berichtet Merkur.de. Demnach sind aktuell 4.204 Infizierte registriert. Bisher gab es 91 bestätigte Todesfälle. Am Dienstag gab es ein technisches Problem bei der Datenübertragung an das RKI. Deshalb sind von diesem Tag keine Zahlen für die Hansestadt Hamburg verfügbar.

Kita-Notbetreuung nun doch für Alleinerziehende

Dienstag, 21. April 9:59 Uhr: Ab Mittwoch, 22. April können auch Alleinerziehende ihre Kleinkinder in die Kita-Notbetreuung in Hamburg geben. Der Hamburger Senat übernimmt vorerst die Kosten.

Coronavirus-Lockerungen betreffen Einzelhandel, Schulen und Kitas in Hamburg

Montag, 20. April 13:18 Uhr: Die Tiere im Tierpark Neumünster wurden vor der Notschlachtung gerettet. Durch ein Förderprogramm in Millionenhöhe können sich Tier- und Wildparks auch in der Coronavirus-Krise behaupten.

12:43 Uhr: Am morgigen Dienstag, 21. April starten in Hamburg die Abiturprüfungen. Trotz Protesten hat man sich gegen einen weiteren Aufschub entschieden. Schüler drohen mit Boykott und verlangen in Petitionen einen Aufschub in den Mai.

12:24 Uhr: Es ist traurige Gewissheit – die Kult-Metal-Band Iron Maiden kommt im Sommer 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie doch nicht nach Norddeutschland und so auch nicht nach Bremen. Iron Maiden sagt alle Konzerte für das Jahr 2020 in Deutschland ab – die Veranstalter suchen nach einem Ersatztermin für 2021, berichtet nordbuzz.de*.

11:46 Uhr: Der Hamburger Senat möchte Sportanlagen in der Stadt ab Mai wieder öffnen. Darunter unter anderem Fitnessstudios.

9:52 Uhr: Hamburgs erster Bürgermeister hat am Freitag erste Lockerungen verkündet. Diese treten im Laufe dieser Woche in Kraft. Den Anfang macht die Öffnung erster Geschäfte und der schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher empfiehlt das Tragen von Masken.

* Merkur.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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