Strengere Corona-Regeln

Corona in Hamburg: Maskenpflicht im Büro – diese Regeln gelten

  • Laura-Marie Löwen
    vonLaura-Marie Löwen
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Seit 16. Dezember 2020, gelten in Hamburg die verschärften Lockdown-Regeln. Was heißt das für die Maskenpflicht auf der Arbeit und im Büro?

  • Hamburger Senat* beschließt erweiterte Maskenpflicht.
  • Auch am Arbeitsplatz muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Welche Strafen Arbeitnehmern bei Verstößen drohen.

Update vom 14. Dezember 2020, 12.09 Uhr: Hamburg – In Bezug auf die Arbeit wurden bei den neuen Corona-Regeln ab dem 14. Dezember ein paar neue Beschlüsse getroffen. Die Anfang Dezember beschlossenen Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und damit auch im Büro gilt weiter.

  • Körpernahe Dienstleistungen sind untersagt: Friseure, Kosmetiksalons, Massagepraxen, Tattoostudios müssen schließen.
  • Nur medizinisch notwendige Behandlungen sind erlaubt.
  • In Altersheimen und in der mobilen Pflege gilt eine Testpflicht für Mitarbeiter, mindestens 2 mal pro Woche.

Corona in Hamburg: Maskenpflicht auf der Arbeit – alle Details zur neuen Regel

Beginn der ursprünglichen Nachricht vom 30. November 2020:

Hamburg – Wer trotz Coronavirus-Krise* noch im Büro arbeitet, der sollte seine Maske in Zukunft besser nicht Zuhause liegen lassen. Denn: „In allen öffentlichen Gebäuden sowie Arbeits-, Dienst-, Betriebstätten und sonstigen räumlichen Bereichen, die zwar nicht öffentlich zugänglich sind, aber der Berufsausübung dienen, gilt ab 1. Dezember 2020 in geschlossenen Räumen eine Maskenpflicht“ verkündete der Hamburger Senat am Freitag, 27. November 2020, in einer Mitteilung.

Doch was kann passieren, wenn Arbeitnehmer ihre Maske mal vergessen? Muss die Maske überall im Büro getragen werden? Wie reagieren, wenn sich Kollegen oder Kolleginnen nicht an die Maskenpflicht halten? 24hambug.de liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Stadt in DeutschlandHamburg
Fläche755,2 km²
Bevölkerung1,845 Millionen (30. Juni 2020)
Vorwahl040

Coronavirus in Hamburg: Maskenpflicht gilt auch am Arbeitsplatz

Tatsächlich gilt die erweiterte Maskenpflicht nicht überall am Arbeitsplatz. Solange der Mindestabstand von 1,5 Metern an einem dauerhaften Steh- oder Sitzplatz eingehalten werden kann, darf auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden, informiert der Hamburger Senat. Eine weitere Ausnahme: Wenn die Art der Tätigkeit das Tragen einer Alltagsmaske nicht zulässt, muss ebenfalls keine Maske getragen werden.

Ab dem 1. Dezember 2020 gilt die Maskenpflicht in Hamburg auch am Arbeitsplatz. (24hamburg.de-Montage)

Doch was kann passieren, wenn die Arbeitnehmer ihre Maske einmal Zuhause vergessen? Martin Helfrich, Sprecher der Sozialbehörde, erklärt dazu gegenüber der Mopo: „Der Arbeitgeber ist dafür zuständig, Arbeitsschutzmaßnahmen einzuhalten - wie etwa Plexiglasscheiben an der Supermarktkasse, oder ein ausreichender Abstand der Tische in Pausenräumen“. Weiter informiert er:. „Der Arbeitgeber muss aber keine Masken zur Verfügung stellen, hierfür ist jeder Arbeitnehmer selbst verantwortlich.“

Coronavirus-Maskenpflicht am Arbeitsplatz: Welche Strafen drohen Arbeitgebern bei Nichteinhaltung

Wer sich der Maskenpflicht widersetzt, der begeht laut Helfrich gegebenenfalls eine Ordnungswidrigkeit“. Welche juristischen Konsequenzen dem Arbeitnehmer dann konkret drohen, müsse im Einzelfall geklärt werden. Der Arbeitgeber sei laut Helfrich allerdings nicht dazu verpflichtet, die Einhaltung der Maskenpflicht zu überprüfen.

Die Gewerkschaft ver.di weist auf ihrer Website darauf hin, dass der Arbeitgeber seine Angestellten dazu verpflichten kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung am Arbeitsplatz zu tragen. Wer sich nicht daran hält, der kann mit einer Abmahnung oder – nach wiederholter Missachtung – sogar mit einer Kündigung rechnen.

Doch wie verhalten, wenn sich die Kollegen und Kolleginnen am Arbeitsplatz nicht an die Maskenpflicht halten? „Als Erstes sollte ein klärendes Gespräch mit dem jeweiligen Kollegen oder einem Vorgesetzten gesucht werden“, erklärt Martin Helfrich. „Gesonderte Kontrollen der Behörden, die über den Arbeitsschutz hinaus gehen, sind nicht geplant.“

Coronavirus in Hamburg: Arbeitgeber müssen auf Weihnachtsfeiern verzichten – Firmen setzen auf Online-Events

Für Arbeitnehmer ist dieses Jahr von besonderen Herausforderungen geprägt. Auch die jährlichen Weihnachtsfeiern können Unternehmen wegen der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt umsetzen. Viele Firmen veranstalten die Weihnachtsfeier daher digital. 24hamburg.de erklärt, wie solche Online-Events gelingen können.* *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa & Bernd Wüstneck/dpa

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