Keine Lockerungen nach Weihnachten

Corona in Hamburg: Senat denkt über harten Lockdown nach

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) mit einer Maske auf dem Weg zu einer Pressekonferenz.
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Stellt die Corona-Regeln auf den Prüfstand: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).
  • Jens Kiffmeier
    vonJens Kiffmeier
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Strengere Corona-Regeln in Hamburg: Der Senat hat den Alkoholverkauf eingeschränkt. Doch das ist vielleicht nur der Anfang. Den Hamburgern drohen weitere Verschärfungen.

Hamburg – In Hamburg drohen den Einwohnern harte Einschnitte: Wegen einer hohen Anzahl an Corona-Neuinfektionen hat die Hansestadt am Mittwoch die Regeln für den Außer-Haus-Verkauf von Alkohol* verschärft. So dürfen ab sofort Kiosk-, Bar- oder Ladenbesitzer keine Getränke wie Bier, Wein, Schnaps oder Glühwein verkaufen, wenn sie für den „unmittelbaren Verzehr“ in Bechern, Gläsern oder Einweggetränkebechern bestimmt sind. Das teilte der Senat mit. Das Verkaufsverbot, das keine geschlossenen Flaschen oder Dosen beinhaltet, gilt tagsüber wie nachts auf dem kompletten Stadtgebiet.

Der Senat reagierte auf das hohe Infektionsgeschehen in der Stadt. Nach einer positiven Entwicklung gehen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen wieder nach oben. Das Ausschankverbot könnte deshalb nur ein erster Schritt sein. Wie ein Senatssprecher sagte, sollen in den kommenden Tagen noch einmal alle Maßnahmen für die Kontaktbeschränkung auf den Prüfstand gestellt werden. Es sei durchaus denkbar, dass die bislang angedachte Lockerung zu Weihnachten und Silvester* wieder fallen könnte, hieß es. Vor einer Entscheidung will der Senat aber zunächst noch eine Beratung der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) abwarten. *24hamburg.de und merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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