Coronavirus: News-Ticker für Hamburg

Fußball im Stadion: Corona-Peter macht Fans Hoffnung

  • Christian Domke Seidel
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    Enno Eidens
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In einem Interview macht Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) den Fußball-Fans Hoffnung. Stadionbesuche könnten bald wieder möglich sein.

Dieser Corona-Ticker wurde beendet. Alle Infos zu Corona in Hamburg ab Samstag, 20. Juni 2020 finden sie jetzt hier.

Freitag, 19. Juni 2020, 11:15 Uhr: Jüngst stellte die Bundesregierung klar, dass Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober verboten bleiben würden. Doch Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD)* macht jetzt Hoffnung darauf, dass zumindest Bundesligaspiele wieder besucht werden könnten.

Hamburg scheint also im Rahmen der Corona-Reglungen den Aufstand proben zu wollen. Schon beim Reeperbahn Festival, dem Filmfest und dem Literaturfestival Harbour Front versprach die Landesregierung Ausnahmeregelungen zu finden. Jetzt sind die Fußballfans mit Jubeln dran.

Peter Tschentscher (SPD): Trotz Coronavirus-Sars-CoV-2 ins Stadion - Bundesliga-Fußball für Fans unter Auflagen

Dieter Hecking nimmt schonmal die Maske ab? Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher macht Hoffnung auf Stadionbesuch. (24hamburg.de-Montage)

So sagte Peter Tschentscher der BILD: „Es ist denkbar, dass man auch Sport-Großveranstaltungen organisiert, indem man immer darauf achtet, dass Kontaktvermeidung möglich ist, indem man auch Kontaktnachverfolgung ermöglicht und indem man den Sport selber, auch die Sportler, die ja vorher in Mannschaften kontrolliert werden müssen, dass man sie so behandelt, dass es zu keiner Infektionsgefahr kommt.“

Die erste Fußball-Bundesliga soll Mitte September wieder angepfiffen werden. Vielleicht sogar mit Beteiligung des Hamburger SV, der gerade um den Aufstieg kämpft. Konkrete Konzepte zu Mindestabstand, Zuschauerzahl und Hygienemaßnahmen gibt es vonseiten des Deutschen Fußball Bundes (DFB) allerdings noch nicht.

Aktuelle Coronavirus-Zahlen für Deutschland, Hamburg und weltweit. (Quelle: COVID-19 pandemic data)

Coronavirus-InfektionenBestätigtGeneseneTodesfälle
Deutschland190.126 (+580)174.0048.946 (+26)
Weltweit8.242.998 (+181.449)-445.535 (+5.245)
Hamburg5.159 (+4)4.800229 (+0)

Schlagermove 2020 fällt aus, Schulen öffnen – fünf Neuinfektionen, ein Toter

13:00 Uhr: Der Schlagermove 2020 in Hamburg wurde wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Oktober abgesagt. Das berichtet der NDR. Doch es gibt bereits einen neuen Termin für das Event: Der Schlagermove wurde nach Angaben des Veranstalters auf den 2. und 3. Juli 2021 verschoben. „Wir hätten mit dem Schlagermove Anfang September sehr gern ein Zeichen für Lebensfreude, Toleranz und Gemeinschaft gesetzt. Daher ist es sehr bedauerlich, dass wir den Schlagermove jetzt komplett absagen müssen“, sagte Frank Klingner, Geschäftsführer der veranstaltenden Hossa-Hossa GmbH.

11:30 Uhr: Die Stadt Hamburg hat die neuesten Infektionszahlen herausgegeben. So kam es im Vergleich zum Mittwoch, 17. Juni, zu fünf Neuerkrankungen mit dem Coronavirus-Sars-CoV-2. Insgesamt hatte Hamburg bislang mit 5.155 Fällen von Coronainfektionen zu kämpfen. 4.800 der Patienten überstanden die Krankheit. Doch auch einen neuen Todesfall gibt es zu beklagen. Damit steigt die Zahl der Opfer auf 229 Menschen in der Hansestadt.

Der Schlagermove 2020 wurde abgesagt. Ein neuer Termin steht bereits fest. (24hamburg.de-Foto-Montage)

Donnerstag, 18. Juni - 09:00 Uhr: Mit Zuckerbrot und Peitsche versucht Peter Tschentscher (SPD)* die Stadt durch die Coronavirus-Krise zu führen. Lockerungen auf der einen Seite sind mit der Verlängerungen erfolgreicher Maßnahmen auf der anderen Seite verbunden. Bund und Länder haben am Mittwochabend, 17. Juni 2020, einige weitreichende Änderungen im Umgang mit dem Coronavirus-Sars-CoV-2 beschlossen. So sollen Großveranstaltungen nicht nur bis August, sondern bis Oktober verboten bleiben - mit einigen Ausnahmen. Schulen werden nach den Sommerferien ihren Normalbetrieb wieder aufnehmen.

So soll, bei einem positiven Verlauf der Infektionszahlen, der Regelbetrieb an den Schulen bald wieder aufgenommen werden. In Hamburg enden die Sommerferien sehr früh - schon am Mittwoch, 5. August, könnte es zurück in die Klassenzimmer gehen. „Unter Wegfall der Abstandsvorgaben“, wie Peter Tschentscher betont.

Auch einige Veranstaltungen sollen trotz Coronavirus-Sars-CoV-2 stattfinden. Wenn auch unter Auflagen, die derzeit noch geklärt werden. Das Filmfest und das Literaturfestival Harbour Front sollen durchgeführt werden. Für das Reeperbahn Festival wird gerade an einem Konzept gearbeitet. Beibehalten werden sollen bundesweiten Maßnahmen: Mindestabstand, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten öffentlichen Bereichen und die verstärkten Hygienevorkehrungen.

Hamburgs Schulen sollen nach den Sommerferien wieder öffnen. Bis Ende Oktober bleiben Großveranstaltungen verboten. Mit Ausnahmen - wie das Reeperbahn Festival. (24hamburg.de-Montage)

„Wir bleiben auf einem sehr vorsichtigen Kurs, denn noch haben wir keine Impfung, noch haben wir kein Medikament und keine natürliche Immunität. Wir müssen weiter sehr, sehr vorsichtig durch diese Pandemie steuern“, kommentiert Peter Tschentscher die überarbeiteten Regelungen auf einer Pressekonferenz.

Keine Großveranstaltungen bis Ende Oktober – zwei weitere Infektionen in Hamburg

14:00 Uhr: Großveranstaltungen in Deutschland sollen bis Ende Oktober verboten bleiben. Das berichtet der Sender RTL mit Verweis auf eine Beschlussvorlage der Länder. Diese treffen sich am heutigen Mittwoch mit dem Bund, um weitere Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie zu treffen. Für Hamburg könnte das unter anderem bedeuten, dass das Schlagermove Festival (4. und 5. September) doch noch ausfallen wird.

12:00 Uhr: Der Hamburger Senat meldet zwei weitere Coronavirus-Fälle seit Dienstag. Damit beläuft sich die Zahl aller gemeldeten Infektionen auf 5.150. Bei rund 4.800 davon geht man inzwischen von einer Heilung aus. Die Coronavirus-Patienten in Hamburgs Krankenhäusern werden immer weniger. Inzwischen werden nur noch 26 Menschen stationär versorgt, davon 12 auf der Intensivstation. Gestorben ist seit gestern laut Hamburger Senat keine Person am Coronavirus. Die Zahl der Coronavirus-Toten in Hamburg beläuft sich weiterhin auf 228.

Hamburg: Viel Kritik an der Corona-Warn-App – Senat informiert mangelhaft

Mittwoch, 17. Juni - 8:00 Uhr: Es gibt Ärger um die neue Corona-Warn-App. Viele Nutzer beschweren sich, dass die Software auf alten Geräten nicht funktioniert. Außerdem gibt es weiterhin bedenken zur Datensicherheit der App. Der Hamburger Senat informiert zwar über die neue Coronavirus-App, lässt jedoch technische Details im Dunkeln. In einer Pressemeldung des Hamburger Senats heißt es nur: „Deshalb kann die App auf der großen Mehrheit der gängigen Endgeräte und mit den gängigen Betriebssystemen genutzt werden.“

Doch längst nicht alle Endgeräte unterstützen die neue App. Nutzer von älteren Smartphones können sie nicht installieren. Wer zum Beispiel ein iPhone 5 oder ein älteres Modell hat, kann nicht auf das benötigte Betriebssystem iOS 13.5 updaten. Zumindest ein iPhone SE (2016) wird benötigt.

Bei Android sieht es ähnlich aus, hier kommen aber deutlich mehr Smartphones infrage. Die Corona-Warn-App braucht mindestens Android 6 Marshmallow als Betriebssystem auf dem Gerät. Dieses wurde 2015 veröffentlicht. t3n.de schätzt, dass beim aktuellen Stand 90 Prozent aller Android-Geräte und 70 Prozent aller iPhones die Corona-Warn-App installieren können.

Die Corona-Warn-App speichert keine personalisierten Daten in der Cloud. Alle Daten werden auf dem Gerät selbst gespeichert. Nur im Falle einer Infektion können freiwillig Daten auf den Server geladen werden, damit die App einzelne Coronavirus-Infektionen nachverfolgen und andere Nutzer warnen kann. Auch das geschieht über einen anonymisierten Zufallscode.

Es werden keine persönlichen Informationen über die eigene Infektion an andere weitergegeben. Zudem versichert der Hamburger Senat: „Daten, die eine Person identifizierbar machen, insbesondere Positionsdaten, werden nicht ausgelesen, verwendet oder gespeichert.“ Über weitere Kritik an der neuen Corona-Warn-App*, beispielsweise die hohen Betriebskosten, berichtet der Münchener Merkur.

In Hamburg gibt es Kritik an der neuen Corona-Warn-App. (24hamburg.de-Foto-Montage)

Zwei Neu-Infektionen in Hamburg – Corona-Warn-App für Android und iPhone ist da

Dienstag, 16. Juni - 15:20 Uhr: Der Hamburger Senat gibt zwei weitere gemeldete Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Damit sind in Hamburg nun insgesamt 5.148 Fälle gemeldet worden. Bei 4.800 davon geht man inzwischen von einer Heilung aus. Seit gestern wurde ein weiterer am Coronavirus Verstorbener gemeldet. Damit beträgt die Zahl der Coronavirus-Todesfälle in Hamburg 228.

7:00 Uhr: Seit heute ist die Corona-Warn-App für Smartphones verfügbar. Diese warnt den Benutzer, wenn er sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten hat. Über Low-Energy-Bluetooth werden dafür Signale ausgesendet. Die App kann im Google Play Store (Android) um im App Store (iOS) heruntergeladen werden. Der Hamburger Senat informiert auf seiner Website über die Corona-Warn-App.

Coronavirus-Krise in Hamburg: Eventbranche macht mit Autokorso auf kritische Lage aufmerksam

6:20 Uhr: Mit einem großen Autokorso hat die Konzert- und Veranstaltungsbranche am Montagabend im Hamburger Stadtgebiet demonstriert. Rund 400 Fahrzeuge haben an dem motorisierten Protestzug teilgenommen, berichtet der NDR. Die Event-Profis wollten so auf ihre finanzielle Notlage hinweisen. Wegen der Coronavirus-Maßnahmen sind viele Veranstaltungen in Hamburg aktuell nicht erlaubt. Konzerte, Messen und andere Großveranstaltungen wie Partys in Clubs fallen aus und kosten die Betreiber viel Geld..

400 Autos der Event-Branche demonstrierten in Hamburg.

Acht Coronavirus-Neuinfektionen am Wochenende – Kombibäder öffnen wieder

Montag, 15. Juni - 11:00 Uhr: Insgesamt acht Menschen haben seit Freitag eine Coronavirus-Infektion in Hamburg gemeldet. Demnach gibt es nun insgesamt 5.146 Infektionsfälle, so der Hamburger Senat am Montag. Bei 4.800 Fällen geht man inzwischen von einer Heilung aus. Am Coronavirus verstorben sind insgesamt 227 Personen.

Badespaß in Hamburg: Kombibäder dürfen wieder öffnen

8:00 Uhr: Ab heute gelten in Hamburg weitere Coronavirus-Lockerungen. Nachdem die Freibäder bereits öffnen durften, sind nun auch die sogenannten Kombibäder dran und dürfen wieder Besucher empfangen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur am Morgen. Reine Hallenbäder, also solche ohne Außenbecken, müssen weiterhin geschlossen bleiben. In den Kombibädern gelten dieselben Coronavirus-Regeln wie in Freibädern und Tickets müssen auch hier online gekauft werden.

Hamburgs „Kaifu-Bad“ im Stadtteil Eimsbüttel ist zwar ein Kombibad, hat aktuell aber noch geschlossen.

Ebenfalls gelockert werden die Einschränkungen für Besuche in Pflegeheimen. Bewohner dürfen pro Woche nun für drei Stunden Besuch von bis zu drei Menschen empfangen. Die Termine müssen vorher vergeben werden.

Ab Donnerstag, 18. Juni öffnen die Kitas in Hamburg für jede Altersgruppe. Ziel ist, eine Betreuung von 20 Stunden für mindestens drei Tage pro Woche zu gewährleisten.

Fünf Coronavirus-Neuinfektionen in Hamburg am Freitag

Freitag, 12. Juni - 13:00 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet fünf weitere Coronavirus-Infektionen seit Donnerstag. Insgesamt wurden seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Hamburg 5.138 Fälle gemeldet. Bei rund 4.800 Erkrankten geht man inzwischen von einer Heilung aus. Es gibt keinen weiteren gemeldeten Coronavirus-Todesfall seit Donnerstag.

Hamburg entwickelt ein Konzept für das Reeperbahn-Festival im September

09:30 Uhr: Hamburgs Kultursenator Brosda hat sich am Donnerstag zum Reeperbahn Festival* geäußert. Nach Angaben des NDR sagte Brosda, dass man an einem gemeinsamen Konzept arbeite. Dabei soll das Festival als „Experimentierfeld“ genutzt werden, um auszuloten, wie Club-Kultur in der Coronavirus-Krise funktionieren kann.

Für Juli stellt Brosda weitere Lockerungen des Kulturbetriebs in Aussicht. Dabei ging es vor allem um Theater und wie deren Bühnenbetrieb wieder anlaufen kann. Auch weitere finanzielle Förderungen für den Kulturbetrieb stehen im Raum.

Hamburg: Acht Coronavirus-Neuinfektionen am Donnerstag

Donnerstag, 11. Juni - 15:00 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet acht Neuinfektionen seit Mittwoch. Damit wurden in Hamburg insgesamt 5.133 Coronavirus-Fälle gemeldet. Bei rund 4.800 davon geht man inzwischen von einer Heilung aus. Stationär versorgt werden noch 32 Menschen, davon 18 auf Intensivstationen. Seit gestern gibt es einen neuen gemeldeten Coronavirus-Todesfall. Damit sind insgesamt 227 Menschen in Hamburg an dem Virus gestorben.

Hamburger Asklepios Kliniken entlassen letzte Coronavirus-Patienten von der Normalstation

12:00 Uhr: Die Hamburger Asklepios Kliniken haben keine Patienten mit dem Coronavirus mehr auf den Normalstationen. Schon am Dienstag wurden die zwei letzten Patienten entlassen, berichtet Mopo.de. Das passt zu den rückläufigen Coronavirus-Zahlen in Hamburg. Allerdings liegen immer noch sieben Menschen auf Intensivstationen in den Asklepios Kliniken. Insgesamt wurden dort über 500 Menschen mit dem Coronavirus behandelt, rund ein Viertel auf den Intensivstationen.

Asklepios-Klinik in Hamburg-St. Georg: Hier wurde einst David Bowie behandelt – im Jahr 2020 steht der Kampf gegen das Coronavirus hier im Zentrum.

Coronavirus-Krise: Fünf Neuinfektionen in Hamburg seit Dienstag

Mittwoch, 10. Juni - 16:00 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet 5 Neuinfektionen seit Dienstag. Damit gibt es in Hamburg insgesamt 5.125 Coronavirus-Fälle. Davon werden 4.800 als geheilt betrachtet. Gestorben ist seit gestern keine Person, es bleibt demnach bei 226 Coronavirus-Todesfällen.

Hamburgs Coronavirus-Krisenmanager: Peter Tschentscher wiedergewählt

15:00 Uhr: Am Nachmittag hat die Hamburgische Bürgerschaft Peter Tschentscher sowie seinen neuen Senat wiedergewählt*. Mit einem großen Konjunkturpaket möchte sich die Rot-Grüne Koalition um den Klimaschutz und die Wirtschaft in der Coronavirus-Krise kümmern. Kritik gibt es für die geringe Frauenquote in Tschentschers Kabinett*.

Hamburger Urlauber müssen aufpassen: Bundesregierung verlängert Reisewarnung für 160 Nicht-EU-Länder

11:15 Uhr: Die Bundesregierung verlängert am Dienstag die Reisewarnung für 160 Länder außerhalb der EU. Die Reisewarnungen werden bis zum 31. August verlängert. Für 31 EU-Länder läuft die Reisewarnung in der nächste Woche aus, meldet die Tagesschau am Vormittag. Somit müssen Hamburger wohl weiterhin auf Fernreisen verzichten und an einen Ostsee-Strand oder nach Sylt* fahren. 24hamburg.de informiert über Reisemöglichkeiten in Deutschland.

Dabei will die Bundesregierung auch Ausnahmen für einzelne Länder ermöglichen. Dabei werde das Infektionsgeschehen sowie die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Gesundheitssysteme beurteilt. Beim Auswärtigen Amt gibt es Informationen zu der weltweiten Coronavirus-Reisewarnung.

In Sachen Quarantäne-Regelungen gibt es keine deutschlandweite einheitliche Absprache. Deshalb müssen die Bundesländer selber entscheiden. Dabei orientieren sich jedoch alle an einer gemeinsamen Marke: Sobald die Zahl der Neuinfektionen in einem Land den Wert von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche überschreitet, gilt dieses Land als mögliches Risikogebiet.

Die Bundesregierung rät ebenfalls von Kreuzfahrten ab. Für Hamburger bleiben also nur die dicken Containter-Pötte im Hafen. Aktuell liegt eines der größten Schiffe der Welt im Hamburger Hafen.* Die Megamax-Klasse HMM Algerciras* soll allerdings noch heute ablegen.

Wer aus Schweden einreist, muss in 14-tägige Quarantäne.

Hamburg: Zwei Wochen Quarantäne für Reisende aus Schweden

Dienstag, 9. Juni – 14:00 Uhr: Hamburgs scheidende Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks sprach am Dienstag über Lockerungen in Hamburger Pflegeheimen. Laut mopo.de sagte Prüfer-Storcks, dass es pro Woche nun drei Stunden Besuch mit drei Besuchern geben soll. Ab dem 15. Juni soll die gelockerte Regelung gelten. Außerdem werden die „Außenbereiche der Kombibäder“ ebenfalls am 15. Juni geöffnet.

Eine Verschärfung der Maßnahmen gibt es Menschen, die aus Schweden nach Deutschland reisen. Diese müssen wieder in 14-tägige Quarantäne, sobald sie in Deutschland ankommen. Dieser Schritt wird durch die Überschreitung der Infektionsgrenze (50 Fälle auf 100.000 Einwohner) in Schweden begründet.

Vier neue Coronavirus-Infizierte in Hamburg

11:15 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet seit gestern 4 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöht sich die Zahl aller gemeldeten Fälle auf 5.120 – davon gelten bisher rund 4.800 als geheilt. Sei gestern ist kein weiterer am Coronavirus Verstorbener gemeldet worden, insgesamt beläuft sich die Zahl der Todesfälle auf 226.

Hamburgs Kitas gehen im Juni in den „eingeschränkten Regelbetrieb“

Montag, 8. Juni – 16:00 Uhr: Hamburgs Eltern können sich auf weitere Öffnungen von Kitas einstellen. Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) äußerte sich am Montag zum „eingeschränkten Regelbetrieb.“ Dieser solle ab dem 18. Juni in Hamburg starten. Dann können auch Kinder von bis zu drei Jahren wieder betreut werden.

Dafür müssten die Eltern mit der Kita absprechen, welchen Betreuungsbedarf sie haben. Wie die Mopo berichtet, müsse die Betreuung mindestens für 20 Stunden an drei Tagen in der Woche angeboten werden. Die Stadt Hamburg bezahlt Coronavirus-Tests in den Kitas.

Kinder spielen in einem Kindergarten mit einer klingenden Murmelbahn.

Coronavirus-Krise: Weiterhin niedriges Infektions-Geschehen in Hamburg

13:40 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde informiert über die aktuellen Coronavirus-Zahlen. Zum 8. Juni werden insgesamt 5.116 Fälle gemeldet. Davon gelten rund 4.800 als genesen. Das sind zwei Neuinfektionen seit Sonntag. Hamburg befindet sich mit 20 Neuinfektionen pro Woche auf einem tiefen Niveau. Erst ab 900 Neuinfektionen pro Woche müsste der Senat weitere Beschränkungen erlassen. Stationär behandelt werden in Hamburgs Kliniken 35 Menschen, gestorben sind bisher 226.

Coronavirus-Krise: Hamburgs Kliniken bald wieder im Normalbetrieb

8:40 Uhr: Nach einem Rückgang der Behandlungen wegen der Coronavirus-Pandemie* nehmen die Krankenhäuser in Hamburg nach und nach ihren Normalbetrieb wieder auf. „Schrittweise und mit Augenmaß kehren wir zum Regelbetrieb zurück“, sagt Mathias Eberenz, Pressesprecher der Asklepios Kliniken*, der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Habe die Auslastung der Klinken auf dem Höhepunkt der Coronavirus-Krise bei fünfzig bis sechzig Prozent gelegen, liege sie nun wieder bei siebzig bis achtzig Prozent.

Seit Mitte März hatten die Asklepios Kliniken Intensivbetten freigehalten, um auf einen möglichen Anstieg von COVID-19-Patienten vorbereitet zu sein. Operationen und Behandlungen wurden, sofern medizinisch vertretbar, verschoben. Wegen des niedrigen Infektionsgeschehens sind seit einer Woche in allen Hamburger Kliniken auch wieder planbare Behandlungen möglich.

Asklepios-Klinik in Hamburg-St. Georg: Hier wurde einst David Bowie behandelt – im Jahr 2020 steht der Kampf gegen das Coronavirus hier im Zentrum.

Hamburg meldet zehn Neuinfektionen am Donnerstag

Donnerstag, 4. Juni – 12:00 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde teilt mit, dass die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen zum Donnerstag um 10 auf insgesamt 5.106 angestiegen ist. Rund 4.800 davon könne man bereits als geheilt ansehen. Im Krankenhaus liegen aktuell 37 Coronavirus-Patienten, davon 19 auf der Intensivstation. Ein neuer Todesfall wurde seit Mittwoch gemeldet, demnach sind in Hamburg nun insgesamt 226 Personen am Coronavirus gestorben.

Hamburger Fischmarkt bleibt bis Ende Juni geschlossen

6:33 Uhr: Die Verbraucherzentrale Hamburg meldet insgesamt 11.640 Anfragen im März und April. Das ist ein Anstieg von 40 Prozent zum selben Zeitraum im Vorjahr. Darunter sind besonders häufig Anfragen zum Thema Reiserecht und zu betrügerischen Anrufen.

6:00 Uhr: Gute Nachrichten für Eltern: Hamburger Kitas öffnen ab heute auch für Kinder von etwa viereinhalb Jahren. Ihre Geschwister dürfen auch mitkommen.

Coronavirus in Hamburg: Arbeitslosigkeit steigt um 30 Prozent zum Vorjahr

Mittwoch, 3. Juni – 11:00 Uhr: Die Agentur für Arbeit veröffentlichte heute ihren Monatsbericht Mai. Aktuell sind 84.426 Hamburger arbeitslos gemeldet. Damit steigt die Arbeitslosigkeit weiter, seit April sind es bereits 16,5 Prozent. Vergleicht man den Mai 2020 mit dem von 2019, zeigt sich das wahre Ausmaß der Coronavirus-Krise auf die Hamburger Wirtschaft. Um satte 30,5 Prozent ist die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg angestiegen. Im Mai 2019 waren nur 64.672 Menschen arbeitslos.

Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen seit gestern ist allerdings nicht gestiegen. Die Stadt Hamburg meldet 5.096 bestätigte Fälle, davon seien rund 4.800 bereits genesen. Stationär behandelt werden 38 Menschen, 20 davon auf der Intensivstation. Gestorben sind bisher 225 Personen.

Keine Coronavirus-Neuinfektionen in Hamburg

Dienstag, 2. Juni – 15:45 Uhr: Die Stadt Hamburg informiert täglich über die neusten Coronavirus-Zahlen. Heute gibt es eine besonders gute Nachricht: Keine einzige Neuinfektion wurde seit gestern gemeldet. Von den 5.096 insgesamt gemeldeten Fällen geht man bei 4.700 von einer Genesung aus. Im Krankenhaus sind 43 der noch kranken Patienten, auf der Intensivstation liegen 21. Gestorben sind nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin 225 Menschen. Auch hier haben sich die Zahlen nicht verändert.

Hamburger Polizei zufrieden - Coronavirus-Regeln wurden eingehalten

9:00 Uhr: Die Polizei Hamburg meldet hunderte Verstöße gegen die Coronavirus-Regeln, zeigt sich aber dennoch zufrieden und zieht laut Angaben des NDR eine „weitgehend positive Bilanz“ aus dem vergangenen Pfingstwochenende. Das Wetter war gut, viele Hamburger in der Stadt unterwegs. Am häufigsten wurde, wie zu erwarten, gegen die Abstandsregel verstoßen. Insgesamt wurden rund 650 Verstöße gezählt.

Das lässt auf einen sicheren Sommer in Hamburg hoffen. Am heutigen Dienstag öffnen zudem Hamburgs Freibäder. Im Wetter-Ticker von 24hamburg.de* erfahren Sie, welche Coronavirus-Regeln dabei gelten. Zur Sicherheit wurden dort einige Änderungen vorgenommen, das warme Duschen zum Beispiel ist vorerst nicht möglich.

Hamburg: Zwei Polizisten gehen an der Außenalster in der Sonne Streife.

Hamburgs Freibäder öffnen am Dienstag – Das Wetter wird super

Montag, 1. Juni 2020 – 16:02 Uhr: Hamburgs Freibäder dürfen wieder öffnen, so hat es der Hamburger Senat am 26. Juni beschlossen. Und die gute Nachricht: Am 2. Juni – morgen – geht es los! Dann können Hamburger in den Sommerfreibädern Arschberg, Marienhöhe, Osdorfer Born, Neugraben und Rahlstedt schwimmen gehen. Das Wetter am Dienstag wird super, es werden Sonne und 26 Grad erwartet.

Es gelten allerdings ein paar Coronavirus-Einschränkungen: Karten müssen online gekauft werden, die Plätze im Schwimmbad sind zudem beschränkt. Zudem müssen die Umkleiden und die Rutschen/Sprungtürme geschlossen bleiben. Weitere Infos gibt es bei Bäderland.

Hamburgs Coronavirus-Zahlen bleiben niedrig

13:00 Uhr: Die Stadt Hamburg informiert auf einer eigenen Übersichtsseite über die neusten Coronavirus-Zahlen. Von den 5.096 insgesamt gemeldeten Fällen geht man bei 4.700 von einer Genesung aus. Neuinfektionen seit Sonntag gibt es 8. Im Krankenhaus sind 43 der noch kranken Patienten, auf der Intensivstation liegen 21. Gestorben sind nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin 225 Menschen.

Pfingsten 2020 in Hamburg – Das ist möglich trotz Coronavirus

8:30 Uhr: Auch in der Coronavirus-Krise gibt es viel zu tun am Pfingstmontag in Hamburg. Dabei müssen sich Hamburger allerdings an die üblichen Kontaktbeschränkungen halten: Maximal 10 Personen dürfen zusammenkommen. Das gilt in der Öffentlichkeit wie auch bei privaten Feiern daheim. Wichtig: Nur zwei Haushalte dürfen sich treffen. Ein Besuch bei der Familie wäre also möglich, das Treffen wir mit den Freunden aus dem Studium könnte hingegen verboten sein.

Dennoch gibt es bereits viele Möglichkeiten für Hamburger am Pfingstmontag. Erlaubt sind unter anderem die folgenden Aktivitäten:

  • Restaurants, Kneipen, Biergärten, Cafés und Eisdielen dürfen öffnen. „Reine Bars“ und Shisha-Bars bleiben geschlossen.
  • Eine Reise mit Übernachtung in Hamburg ist erlaubt, auch ohne speziellen Grund. Große Schlafsäle bleiben weiterhin verboten.
  • Boots-Verleihe und andere Verleihgeschäfte dürfen ihre Sportgeräte anbieten.
  • Schiffe und Busse für touristische Rundfahren und Reisen dürfen fahren, an Bord gilt Maskenpflicht.
  • Sport und anderes im Freien ist erlaubt, es gelten wie überall die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.
  • Private und öffentliche Sportanlagen dürfen öffnen, dazu zählen auch Fitness-Studios, Yogastudios und Tanzschulen. Kurse dürfen stattfinden. Wichtig: Duschen bleiben geschlossen, WCs können öffnen.
  • Freibäder öffnen am Dienstag, 2. Juni – also nach Pfingsten. Hamburger können sich auf gutes Wetter freuen.
  • Botanische Gärten und der Tierpark Hagenbeck dürfen öffnen, ebenfalls öffnet das Hamburger Planetarium.
  • Touristische Führungen unter freiem Himmel sind erlaubt.
  • Musseen, Kinos und Gedenkstätten dürfen öffnen.
  • Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel sind erlaubt, maximal 50 Besucher dürfen kommen.

NDR übt Kritik an Hamburgs Coronavirus-Strategie

8:25 Uhr: Der NDR-Redakteur Dietrich Lehmann übt Kritik an Hamburgs Coronavirus-Strategie. Ihm missfällt, dass Eltern und Kinder zu stark belastet werden. Während die Grundschulen in Schleswig-Holstein bereits am 8. Juni öffnen sollen, hält sich Hamburg zurück. In anderen Bereichen hingegen schreite Hamburgs Lockerungspolitik zu schnell voran: Kneipen und Fitness-Studios öffnen, die Polizei registriert viele Coronavirus-Verstöße. Dieses Ungleichgewicht stört den NDR-Mann.

Der Pfingstmontag in Hamburg: Krankenhäuser fahren Regelversorgung hoch

8:10 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde hat heute die Regelversorgung in den Krankenhäusern weiter hochgefahren. Da dort aktuell nur 30 Menschen mit Coronavirus-Infektion behandelt werden, können mehr Betten für andere Patienten freigemacht werden. Ab dem 1. Juni werden nur noch 10 Prozent aller Betten auf den Intensivstationen für Coronavirus-Patienten freigehalten, vorher waren es 25 Prozent. Bei Betten auf den Normalstationen werden nur noch zwei statt 10 Prozent freigehalten. Diese Quoten können von der Gesundheitsbehörde angepasst werden.

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Als 🚨 Notärztin 🚨 in einer Metropolregion wie Hamburg zu arbeiten, ist sicherlich auch ohne die Corona-Pandemie eine Herausforderung. Dr. Stefanie Beck ist Anästhesistin und Notärztin - und in der aktuellen Corona-Krise mitten im Geschehen. Auf ihren Einsatzfahrten übernimmt sie mit ihrem Team auch die Erstversorgung von Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf COVID-19 – dabei trägt sie dann eine spezielle Schutzausrüstung, zu der ein Ganzkörperanzug, Mund-Nasen-Schutz, eine Schutzbrille sowie spezielle Handschuhe gehören. Unverzichtbare Vorsichtsmaßnahmen, die jedoch körperliche Schwerstarbeit bedeuten und Helfer vor besondere Herausforderungen stellen. Insgesamt sind die Rettungseinsätze in Hamburg seit Beginn der Pandemie zurückgegangen, was an der Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus liegen könnte. Doch es besteht das Risiko, dass die Menschen darauf hoffen, dass die Symptome von alleine weggehen. Das kann vor allem bei Erkrankungen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, schnell lebensbedrohlich werden. Dr. Stefanie Beck und ihr Team beobachten aber auch eine andere Entwicklung mit Sorge: Auf den Einsatzfahren begegnen sie häufiger Menschen mit Angstzuständen, die so starken Stress und Furcht vor einer Infektion entwickeln, dass sie mit körperlichen Symptomen, also psychosomatisch, reagieren. Was sich Dr. Stefanie Beck deshalb für die kommende Zeit wünscht? „Dass die Menschen wieder Vertrauen fassen und uns in jeder Notsituation anrufen statt abzuwarten. Wir kommen lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Kein Patient darf verloren gehen!“ Also: Zögert im Fall der Fälle nicht und wählt die 112! #notfall #112 #ukehamburg #ukelife

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Wegen geringer Infektionszahlen: Hamburger Senat stellt tägliche Corona-Meldung ein

7:30 Uhr: Die Stadt Hamburg hat sich am Wochenende entschlossen, keine tägliche Pressemitteilung zu den Coronavirus-Statistiken zu veröffentlichen. Auf einem neuen Portal können sich Hamburger über die aktuellen Coronavirus-Zahlen informieren.

Samstag, 30. Mai 2020 07:24 Uhr: Freude für Hamburgs Musiker, Schlagzeug-Kreative, Klangkünstlerinnen und -künstler: Proberäume in der Hansestadt Hamburg dürfen ab sofort wieder benutzt werden – jedoch nur unter strengen Auflagen. Obwohl Proberäume nicht ausdrücklich in der jüngsten „Hamburg-Corona-Verordnung“ erwähnt sind, gehört die Öffnung der Proberäume zum aktuellen Coronavirus-Lockerungs-Paket der Elbmetropole. Voraussetzung dafür ist die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sowie regelmäßiges Lüften und Reinigen, bestätigt der Pressesprecher der Hamburger Kulturbehörde (BKM), Enno Isermann. Kurios: Für Sänger und Blasmusiker gilt ein Spezial-Mindestabstand von 2,5 Metern.

Grundlage dafür sind Paragrafen der Coronavirus-Lockerungs-Verordnung vom Dienstag, 26. Mai 2020 (gültig ab 27. Mai), in dem vor allem kulturelle Bildungsangebote und Tanzschulen erwähnt sind. Nach Auslegung der Kulturbehörde ist der Abschnitt auch für Bandproben anzuwenden. „Dabei geht es zunehmend darum, allgemeingültige Regelungen für den gesamten Kulturbereich zu finden und nicht für einzelne Branchen oder Örtlichkeiten“, sagt Hamburgs Pressemensch Isermann. Die Proberaum-Betreiber sind über die Lockerungen erleichtert – so wie im Bild die Gründerin des Proberaum-Vermieters „Bandtown“ (BT) Andrea Müller.

Gründerin von „Bandtown“ und Proberaum-Betreiberin, Andrea Müller, spielt Schlagzeug in einem ihrer Proberäume im Keller – Dank der Coronavirus-Lockerungen

Indes appellieren im Hamburg-Nachbarbundesland Niedersachsen die Ärzte an Raucher und somit potenzielle Coronavirus-Risikopatienten, mit dem Rauchen aufzuhören, berichtet kreiszeitung.de.

HVV-VHH-Coronavirus-Maßnahme: Busfahrer müssen in Plastik-Tupperdose

Freitag, 29. Mai 2020 17:24 Uhr: In Norddeutschland werden die Bus-Chauffeure demnächst hinter Plastikscheiben verschwinden – von diesen vor einer Coronavirus-Sars-Cov-2-Ansteckung geschützt. Fahrgäste der HVV sowie VHH in Hamburg und Schleswig-Holstein können dann wieder die Bustüren vorne beim Fahrerhäuschen verwenden.

Die HVV-VHH-Passagiere können dann sogar wieder dem Fahrer kommunizieren. 24hamburg.de beschreibt die neue Situation der Busfahrer ausführlich, zeigt Hintergründe dazu auf und verrät ab wann die HVV-VHH-Busfahrerinnen und -Busfahrer „in der Tupperdose“ sitzen*.

Unternehmen:Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH)
Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter:2109
Geschäftsführung:Toralf Müller (Technik/Betrieb), Nora Wolters (kaufmännisch)
Gründung:1905
Betriebshöfe:7 Betriebshöfe (davon 5 mit Werkstätten), 4 Betriebsstellen
Buslinien:3226,3 km (2016)
Bus:160 im HVV, außerdem „Schwimmfahrten“ von Schulen zu den Hallenbädern für Schüler

Hamburg SPD-Grüne-Koalition will Milliarde in ein Coronavirus-Programm investieren

Donnerstag, 28. Mai 2020 14:30 Uhr: Die rot-grüne Regierungskoalition plant für die kommenden Jahre ein milliardenschweres Konjunkturprogramm in Hamburg. In den Koalitionsverhandlungen zum Thema Finanzen wurde das beschlossen, berichtet mopo.de. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sagte, dass man so auch kleinere Unternehmen unterstützen möchte. Diese sind vom Konjunkturprogramm des Bundes ausgeschlossen.

Hamburger Senat informiert über die neusten Coronavirus-Zahlen

11:30 Uhr: In Hamburg wurden seit gestern nur zwei weitere Coronavirus-Neuinfektionen gemeldet. Aktuell beläuft sich die Zahl aller je gemeldeten Infizierten auf 5.071, davon könne man laut Robert Koch Institut bei 4.700 von einer Genesung ausgehen. Derzeit sind in Hamburg demnach rund 125 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Verstorben sind laut Robert Koch Institut am Coronavirus 245 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 221.

Hamburg: Virologe diskutiert Vorwürfe der „Bild“-Zeitung im NDR-Podcast

6:00 Uhr: Der bekannte Virologe Christian Drosten geht in die Offensive. Bekannt ist der Chef-Virologe der Berliner Charité aus dem Coronavirus-Update des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Dort sprach er am Dienstag über seine Auseinandersetzung mit der „Bild“-Zeitung. Diese hatte ihm wissenschaftliche Fehler unterstellt. In gewohnt sachlicher Art diskutiert Drosten die Kritik an seiner jüngsten Studie, ging dabei auch auf eigene Fehler und Versäumnisse ein.

Nun wird der Ton rauer. Auf Twitter reagiert Drosten auf einen Beitrag von dem Arzt Alexander Kekulé. Dieser hatte ebenfalls Kritik an Drostens Studie geübt.

Auch Til Schweiger sprach in den vergangenen Tagen viel über Christian Drosten. Auf Instagram gab er seine Meinung über Morddrohungen gegenüber Drosten kund. Dabei hat er wohl etwas übertrieben, denn schon am nächsten Tag löschte Til Schweiger seinen Beitrag wieder.

Hamburger können an Pfingsten nach Helgoland

Mittwoch, 27. Mai - 12:45 Uhr: Wie der Norddeutsche Rundfunkt (NDR) meldet, hat Helgolands Tourismusdirektor Lars Johannson die Insel für Pfingst-Urlauber geöffnet. Das derzeitige Maximum von 300 Touristen pro Tag soll auch für den Pfingstfeiertag bestehen. Also können Hamburger am Montag, 1. Juni einen Ausflug auf die Insel wagen.

10:00 Uhr: Seit Dienstag wurden in Hamburg fünf weitere Coronavirus-Fälle gemeldet. Das meldet der Hamburger Senat am Vormittag. Aktuell beläuft sich die Zahl aller infizierten auf 5.069, davon könne man laut Robert Koch Institut bei 4.700 von einer Genesung ausgehen. Derzeit sind in Hamburg demnach rund 125 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Verstorben sind laut RKI am Coronavirus 242 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 219.

8:55 Uhr: Der Virologe Christian Drosten bekommt aktuell viel Unterstützung in seiner Auseinandersetzung mit der Bild-Zeitung. In der Talk-Show von Markus Lanz am Dienstagabend gab es unter anderem Beistand vom Virologen Martin Stürmer. Weniger Beistand gab es von Til Schweiger, der stänkerte gegen Drosten: „Heult nciht!" – Schweiger bezoht sich damit auf Drostens Beschwerde über Morddrohungen.

Hamburg/Berlin: Kontaktbeschränkungen bis Ende Juni verlängert

8:15 Uhr: Bund und Länder haben beschlossen, die allgemeinen Kontaktbeschränkungen noch mindestens bis Ende Juni laufen zu lassen. Dabei ist auch Raum für Lockerungen vorgesehen. Ab dem 6. Juni können die Länder beispielsweise entscheiden, dass ich bis zu 10 Personen oder Mitglieder zweier Haushalte treffen dürfen, berichtet der NDR.

Hamburger Senat beschließt Lockerungen – aktuelle Infektionszahlen für Hamburg

Dienstag, 26. Mai - 13:30 Uhr: In den Bereichen „Sport, Fitness, Freibäder, Freizeit, Kultur und Seniorenarbeit“ hat der Hamburger Senat heute weitere Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen beschlossen. Dabei gilt bei allen Lockerungen immer noch die Abstandsregelung von 1,5 Metern und die Datenerfassung von Besuchern und Gästen. Diese müssen durch den Betreiber in einem Hygienekonzept gewährleistet werden. Die meisten Änderungen gelten ab Mittwoch, dem 27. Mai 2020. Die folgende Liste zeigt alle wichtigen Beschlüsse:

  • Kinos und Planetarien können wieder öffnen, sobald Hygienekonzepte erarbeitet und abgesegnet wurden.
  • Live-Kulturveranstaltungen und Autokino-Konzerte dürfen stattfinden, solange sie unter freiem Himmel mit maximal 50 Personen abgehalten werden.
  • Fitness- und Sportstudios, Yogastudios, Tanzschulen, Indoor-Spielplätze dürfen ab Mittwoch, 27. Mai unter "besonderen Bedingungen und Hygienevorschriften" wieder öffnen. Wegen der erhöhten Atemfrequenz beim Training gilt hier ein Mindestabstand von 2,5 Metern.
  • Hamburgs Freibäder dürfen ab dem 2. Juni 2020 öffnen. Die Hygienekonzepte müssen unter anderem sicherstellen, dass Umkleiden und Duschen nur allein genutzt werden dürfen.
  • Seniorentreffpunkte dürfen wieder öffnen. Es gilt eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, um die älteren Menschen zu schützen.
  • Religiöse Veranstaltungen unter freiem Himmel sind mit Sicherheitsabstand wieder erlaubt.
  • Die Polizei hat das Recht, den Verkauf von alkoholischen Getränken zum Mitnehmen zu untersagen. Dies soll Menschen-Aufläufe vor den Verkaufsstellen verhindern.

Seit Montag wurden in Hamburg drei weitere Coronavirus-Fälle gemeldet. Aktuell beläuft sich die Zahl aller infizierten auf 5.064, davon könne man laut Robert Koch Institut bei 4.700 von einer Genesung ausgehen. Derzeit sind in Hamburg demnach rund 120 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Verstorben sind laut RKI am Coronavirus 241 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 217.

Hamburger Senat berät über weitere Coronavirus-Lockerungen

6:30 Uhr: Am Mittag will Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) laut Angaben des NDR über weitere mögliche Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen in Hamburg sprechen. Vorher berät der Hamburger Senat über die Kontaktbeschränkungen und wie man diese schrittweise aufheben könne.

Keine neuen Coronavirus-Infektionen in Hamburg

Montag, 25. Mai - 14:40 Uhr: Seit Sonntag wurden in Hamburg keine weiteren Coronavirus-Fälle gemeldet. Aktuell beläuft sich die Zahl aller infizierten auf 5.061, davon könne man laut Robert Koch Institut bei 4.700 von einer Genesung ausgehen. Derzeit sind in Hamburg demnach rund 120 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Verstorben sind laut RKI am Coronavirus 240 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 215.

13:36 Uhr: Dänemark erlaubt ab Mittwoch, 27. Mai wieder den Fährbetrieb für aus Deutschland kommende Urlauber, die nach Sylt übersetzen wollen. Zuvor wurden Reisende an der Grenze abgewiesen, wenn Sie von Dänemark aus mit dem Boot nach Sylt fahren wollten.

Im Norden zählt Sylt zu den beliebtesten Reisezielen der Hamburger. (Archivbild)

Hamburgs Schüler dürfen wieder ran - Unterricht für jeden Jahrgang ab heute

8:45 Uhr: Ab heute öffnen Hamburgs Schulen für alle Jahrgangsstufen. Allerdings ist wie bisher kein normaler Schulbetrieb geplant oder möglich. Die Schulbehörde möchte nach Angaben des NDR jedem Hamburger Schüler einen Unterrichtstag pro Woche ermöglichen. Dabei soll es vor allem um die Schwerpunktfächer gehen. Es gelten weiterhin strenge Coronavirus-Vorschriften an Hamburgs Schulen. Geplant ist der Coronavirus-Unterricht bis zu den Sommerferien, erst dann will man über neue Schritte in Richtung Normalbetrieb an Schulen entscheiden.

Hamburger SV und FC St. Pauli am 27. Spieltag der zweiten Liga

Sonntag, 24. Mai - 15:00 Uhr: Für den Hamburger Lokal-Rivalen lief es im Volksparkstadion besser aber nicht optimal. Der Hamburger SV trennte sich am Sonntag unentschieden vom DSC Arminia Bielefeld. Die Hamburger hatten mehr Spielanteile, mehr Ballbesitz und mehr Schüsse aufs Tor, konnten diese Chancen aber nicht nutzen.

Samstag, 23. Mai - 15:00 Uhr: Der FC St. Pauli verliert auswärts 4:0 gegen den SV Darmstadt 98. Die Tore im Merck-Stadion am Böllenfaltor schossen Honsak (7. Minute), Stark (74.), Mehlem (78.) und Palsson (89.) - Vor allem in der zweiten Halbzeit waren die Kiez-Kicker deutlich unterlegen.

Hamburger Gericht: Fitness-Studios bleiben geschlossen

Freitag, 22. Mai - 15:45 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat bestätigt, dass Fitness-Studios geschlossen bleiben müssen. Eine Betreiberin hatte gegen die angeordnete Schließung bis zum 31. Mai geklagt. Dafür hat das Gericht vor allem die sportliche Aktivität und die damit erhöhte Atemfrequenz als Grund herangezogen. Damit ist die Frage nach Sport in Hamburger Fitness-Studios vorerst geklärt. Wer trainieren will, kann dies zu Hause oder mit genügend Abstand im Freien tun.

Bleiben die Fitness-Studios in Hamburg trotz Coronavirus-Lockerungen weiterhin leer? (Archivbild)

Verwaltungsgericht erlaubt Pro-Flüchtlings Demo am Hamburger Rathaus

14:30 Uhr: Die Versammlung „Leave No One Behind“ der Seebrücke mit 900 Teilnehmern wurde vom Hamburger Verwaltungsgericht erlaubt. Die Stadt Hamburg wollte die Veranstaltung verbieten. Nun müssen die Demo-Veranstalter diverse Hygiene-Auflagen durchsetzen.

Auf der Versammlung soll auf das Leid der Menschen in den Auffanglagern und Slums auf den griechischen Inseln und vor den Grenzen Europas aufmerksam gemacht werden. Das Lager Moria auf der Insel Lesbos ist für 3.000 Menschen ausgelegt. Aktuell leben dort über 20.000 Menschen. Die Europäische Union plant seit langem, diese Notsituation zu beenden. Bisher hat sich wenig getan.

12:30 Uhr: Der Hamburger Senat informiert am Mittag über die aktuellen Coronavirus-Zahlen. Laut Robert Koch Institut (RKI) geht man in der Hafenstadt von 4.600 Personen aus, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen als genesen betrachtet werden könne. Insgesamt wurden 5.055 Fälle gemeldet. Das sind 4 weitere Fälle seit gestern. Demnach könne man von rund 200 akut Infizierten ausgehen.

Gestorben sind am Coronavirus laut RKI 240 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 211.

Hamburger Koalition: SPD und Grüne setzen Koalitionsverhandlungen fort

6:50 Uhr: Die angehende Hamburger Regierungskoalition aus SPD und Grünen wird heute ihre Verhandlungsgespräche fortsetzen. Zu besprechen sind dabei wahrscheinlich die Themen Verbraucherschutz und Gesundheit, berichtet der NDR. Die Verhandlungen ziehen sich schon etwas hin und laufen nicht immer harmonisch ab.

Beim Thema Verkehr konnten SPD und Grüne in Hamburg noch keinen Konsens finden. Grünen fordert will eine Fahrradstadt, SPD hält sich eher zurück. (24hamburg.de-Montage)

Vatertag in Hamburg verläuft trotz Coronavirus-Krise ereignislos

Donnerstag, 21. Mai - 16:44 Uhr: Der als Vatertag begangene Feiertag Christi Himmelfahrt ist in Hamburg bis zum Nachmittag ereignislos geblieben. Es sei alles ruhig und es gebe keine auffälligen Gruppen, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei überwacht besonders die bekannten Hotspots für Vatertags-Ausflüge wie den Stadtpark und die Ufer von Alster und Elbe. Zu nennenswerten Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen sei es jedoch nicht gekommen. In Hamburg dürfen sich bis zu zehn Mitglieder zweier Haushalte treffen. Auch Bootsausflüge und Hafenrundfahrten sind erlaubt, allerdings nur mit der halben Kapazität, um die Abstandsregeln einzuhalten. (dpa/lno)

12:30 Uhr: Der Hamburger Senat informiert am Mittag über die aktuellen Coronavirus-Zahlen. Laut Robert Koch Institut (RKI) geht man in der Hafenstadt von 4.600 Personen aus, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen als genesen betrachtet werden könne. Insgesamt wurden 5.051 Fälle gemeldet. Das sind 6 weitere Fälle seit gestern. Demnach könne man von rund 200 akut Infizierten ausgehen.

Gestorben sind am Coronavirus laut RKI 239 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 211.

Bundesliga gedenkt Coronavirus-Opfern

Mittwoch, 20. Mai - 16:23 Uhr: Wie DFL-Chef Christian Seifert am Mittwoch mitteilte, werden alle Spiele der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga an den kommenden zwei Spieltagen mit einer Schweigeminute beginnen. Zudem werden die Teams Trauerflor tragen. Damit möchte man den Opfern der Coronavirus-Pandemie gedenken. Der Hamburger SV empfängt am Sonntag Arminia Bielefeld, der FC St. Pauli fährt zu Darmstadt 98.

Hamburg: Vatertag im Norden und auf den Inseln

13:09 Uhr: Der Hamburger Senat informiert am Mittag über die aktuellen Coronavirus-Zahlen. Laut Robert Koch Institut (RKI) geht man in der Hafenstadt von 4.600 Personen aus, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen als genesen betrachtet werden könne. Insgesamt wurden 5.045 Fälle gemeldet. Das sind 11 weitere Fälle seit Dienstag. Demnach könne man von rund 200 akut Infizierten ausgehen.

Gestorben sind am Coronavirus laut RKI 236 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 210.

12:00 Uhr: Am Dienstagabend war Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zu Gast bei Markus Lanz. Eine Nachbesprechung aller wichtigen Momente der Sendung finden Sie auf 24hamburg.de, wir berichten regelmäßig über spannende Gäste in der Talk-Show von Markus Lanz.

11:24 Uhr: Die dänische Polizei verstärkt ihre Grenzkontrollen und lässt keine deutschen Urlauber mehr auf Sylt. Alle weiteren Infos finden Sie in dieser aktuellen Meldung zur beliebten Nordseeinsel.

Im Norden zählt Sylt zu den beliebtesten Reisezielen der Hamburger. (Archivbild)

9:30 Uhr: Ab kommendem Montag können Touristen die Plaza der Elbphilharmonie wieder besuchen. Die beliebte Attraktion bietet auf 37 Metern Höhe einen schönen Ausblick über Hamburg. Öffnungszeiten: täglich, 10-22 Uhr.

9:30 Uhr: Morgen ist Vatertag/Himmelfahrt. Deutschland hat frei und will trotz Coronavirus-Krise ein wenig entspannen. Auf 24hamburg.de erfahren sie, auf welches Wetter am Vatertag sie sich einstellen können und welche Regeln für Hamburger gelten. Auch beim Strandurlaub sollten sie einige Dinge beachten!

Möglicherweise mehr Lockerungen in der kommenden Woche

Dienstag, 19. Mai - 13:40 Uhr: Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) äußerte sich am Dienstagmittag auf der Landepressekonferenz zu einer neuen Rechtsverordnung. Diese solle in der kommenden Woche weitere Öffnungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens beinhalten. Dafür werde die Frage geklärt, wo Hygienekonzepte und Abstandsregeln verlässlich umgesetzt werden könnten, so mopo.de. Freibäder, Fitnessstudios, Kinos und Einrichtungen im Bereich der Stadtteilkultur könnten schon am kommenden Dienstag wieder freigegeben werden.

Keine neuen Coronavirus-Fälle in Hamburg

13:00 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde teilte am Mittag mit, dass es in Hamburg keine neuen Infektionen mit dem neuen Coronavirus gibt. Seit gestern beläuft sich damit die Zahl aller gemeldeten Fälle auf 5.034. Davon können rund 4.500 als genesen betrachtet werden, 300 sind akut infiziert. Das Institut für Rechtsmedizin gibt an, dass 210 Menschen in Hamburg an dem Coronavirus verstorben sind.

Beliebter Biergarten in Hamburg öffnet wieder

7:00 Uhr: In Hamburg wird es heute um 12:30 Uhr eine weitere Landespressekonferenz zum Thema Coronavirus und möglichen Lockerungen geben. Wir berichten an dieser Stelle über die Ergebnisse.

6:30 Uhr: Gute Nachrichten für alle Freunde von geselligem Trinken an der frischen Luft. Der Biergarten am Spielbudenplatz öffnet am morgigen Mittwoch. Auf der Reeperbahn gibt es nun also wieder eine schöne Adresse für den gemeinsamen Feierabend. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 16 bis 22 Uhr; Samstag bis Sonntag, 13 bis 22 Uhr.

Die aktuellen Coronavirus-Sars-CoV-2-Entwicklungen aus dem Nachbarbundesland Niedersachsen gibt es im kreiszeitung.de-Coronavirus-News-Ticker*.

Coronavirus-Quarantäne für Reisende in Hamburg gelockert

Montag, 18. Mai - 17:35 Uhr: Am Donnerstag, 21. Mai werden Himmelfahrt und Vatertag gefeiert. In Deutschland ist bundesweit Feiertag. Hier erfahren Sie, welche Coronavirus-Maßnahmen für Ihre Bollerwagen-Tour gelten.

16:00 Uhr: Der Senat lockert die Einreise-Maßnahmen in Hamburg. Rückkehrer und Einreisende aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und Nordirland müssen ab Dienstag, 19. Mai nicht mehr zwei Wochen in häuslicher Quarantäne verbringen. Weitere Infos beim Hamburger Senat.

15:55 Uhr: Der Hamburger Senat informiert am Nachmittag über die aktuellen Coronavirus-Zahlen. Laut Robert Koch Institut (RKI) geht man in der Hafenstadt von 4.500 Personen aus, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen als genesen betrachtet werden könne. Insgesamt wurden 5.034 Fälle gemeldet. Demnach könne man von rund 300 akut Infizierten ausgehen.

Gestorben sind am Coronavirus laut RKI 234 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 210.

14:30 Uhr: Die zukünftige Hamburger Regierungskoalition aus SPD und Grünen hat sich am Sonntag getroffen und unter anderem über Verkehrsthemen beraten.

Zwei wichtige Coronavirus-Lockerungen gelten ab Montag - Urlaub wieder möglich

11:30 Uhr: Schleswig-Holstein öffnet sich. Cafés, Restaurants und Hotels im nördlichsten Bundesland dürfen ab heute wieder öffnen. Es gelten die bekannten Coronavirus-Regeln in Sachen Hygiene und Abstand. Touristen aus anderen Bundesländern dürfen wieder einreisen.

10:00 Uhr: Auch heute werden in Hamburg wieder Coronavirus-Auflagen gelockert. Der Kita-Betrieb soll weiter normalisiert werden. Das bedeutet für den Anfang, dass fünf- und sechsjährige Kinder wieder betreut werden können. Weitere Altersgruppen sollen folgen, wenn die Infektionszahlen in Hamburg niedrig bleiben.

Auch dürfen ab heute wieder Menschen in Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen besucht werden. Der Besuch ist dabei auf eine festgelegte erwachsene Person und eine Stunde pro Woche beschränkt. Es gelten weiterhin strenge Hygienevorschriften.

Hamburger SV spielt unentschieden in Fürth

Sonntag, 17. Mai - 15:45 Uhr: Obwohl das Team von Dieter Hecking fast die komplette zweite Halbzeit führte, war diesmal kein Sieg für den Hamburger SV drin. Stürmer Havard Nielsen vom der SpVgg Greuther Fürth konnte in der Nachspielzeit nach einer Ecke zum 2:2 ausgleichen. Nielsen schoss bereits das erste Tor des Abends, für die Hamburger trafen danach Pohjanpalo und Dudziak.

Demonstrationen am Rathausmarkt: „Verschwörungsheorien gefährend ihre Gesundheit“

Samstag, 16. Mai - 20:00 Uhr: Wie bereits üblich demonstrierten auch an diesem Samstagnachmittag diverse Gruppen gegen die geltenden Coronavirus-Beschränkungen. Zudem trafen sich rund 700 Menschen auf dem Hamburger Rathausmarkt, um gegen Rechtsextremismus und Verschwörungstheorien zu demonstrieren. Sie kritisierten, dass rechte Strömungen die sogenannten Hygiene-Demos unterwandern und vereinnahmen würden.

Au dem Gerhart-Hauptman-Platz trafen sich 200 Menschen, die gegen die Coronavirus-Beschränkungen demonstrierten. Zum Veranstaltungsbeginn sangen sie die deutsche Nationalhymne. Die Polizei musste die Versammlungen mit einem Großeinsatz begleitet. Das Geschehen blieb bis auf wenige Rangeleien friedlich, einige Menschen wurden in Gewahrsam genommen, berichtet der NDR.

Hamburger Hafen leidet unter der Coronavirus-Krise

12:50 Uhr: Der Güterumschlag im Hamburger Hafen ging im ersten Quartal 2020 um 7,9 Prozent zurück. „Nur“ 32 Millionen Tonnen wurden laut Marketing-Gesellschaft des Hafens umgeschlagen. Im März war davon am meisten zu spüren.

12:15 Uhr: Die Bezirksversammlung Altona hat den Weg für ein geplantes Auto-Kino in Bahrenfeld frei gemacht. Der Veranstalter Outdoor Cine möchte den Innenraum der alten Trabrennbahn zu einem Auto-Kino umbauen. Dort wäre technisch mehr möglich als in diesem Kino in Pforzheim:

Coronavirus-Statistik: Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt überraschend

11:30 Uhr: Der Hamburger Senat informiert am Mittag über die aktuellen Coronavirus-Zahlen. Laut Robert Koch Institut (RKI) geht man in der Hafenstadt von 4.400 Personen aus, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen als genesen betrachtet werden könne. Insgesamt wurden 5.009 Fälle gemeldet. Demnach könne man von rund 380 akut Infizierten ausgehen.

Dass die Zahl der akut Infizierten wieder gestiegen ist, liegt an Nachmeldungen, denn 24 Fälle aus den vergangenen Tagen wurden erst heute registriert. Seit gestern wurden zudem 12 weitere Fälle bekannt. Mit zufälligen Ziehungen, wie Til Schweiger vermutet, haben diese Zahlen also nichts zu tun.

Gestorben sind am Coronavirus laut RKI 228 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 206.

Quarantänepflicht für Auslandsrückskehrer laut Hamburger Verwaltungsgericht rechtswidrig

Donnerstag, 14. Mai - 15:34 Uhr: Hamburg stockt den Coronavirus-Bonus für Pflegekräfte auf. Laut Senat werde der Bundesrat diesen Bonus in Höhe von 1500 Euro am Freitag beschließen. Laut mopo.de hätten in Hamburg rund 25.400 Beschäftigte im Bereich der Altenpflege Anspruch auf diesen Bonus. Die Stadt Hamburg werde sich mit 8,2 Millionen an den Zahlungen beteiligen.

14:30 Uhr: Die generelle Quarantänepflicht für Auslands- und Reiserückkehrer wurde vom Hamburger Verwaltungsgericht als rechtswidrig beurteilt. Dem Einspruch eines Dozenten gegen die 14-tägige Quarantänepflicht wurde damit stattgegeben.

Hamburger UKE-Experten: Das Coronavirus schadet häufig auch der Niere

11:30 Uhr: Der Hamburger Senat informiert am Mittag über die aktuellen Coronavirus-Zahlen. Laut Robert Koch Institut (RKI) geht man in der Hafenstadt von 4.400 Personen aus, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen als genesen betrachtet werden könne. Insgesamt wurden 4.973 Fälle gemeldet. Demnach könne man von rund 350 akut Infizierten ausgehen.

Til Schweiger kritisiert das Robert-Koch-Institut und erntet Kritik. (24-hamburg.de-Montage)

Gestorben sind am Coronavirus laut RKI 228 Menschen, das Institut für Rechtsmedizin zählt 205.

Ältere Nachrichten zu den Corona-Entwicklungen:

Natürlich ist unser News-Ticker zum Coronavirus-Sars-CoV-2 umfangreicher. Um für Sie die Übersichtlichkeit zu bewahren, haben wir die älteren Meldungen im ersten Teil für Sie aufbereitet.

Quelle: 24hamburg.de

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