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Coronapatienten in Hamburg gelandet – Krisenstab-Mitarbeiter mit brutalem Appell

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Von: Elias Bartl

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Am Freitagabend sind Corona-Patienten aus München am Hamburger Flughafen angekommen.
Am Freitagabend sind Corona-Patienten aus München am Hamburger Flughafen angekommen. © Blaulicht-News.de

Die Lage in der Coronapandemie ist dramatisch. Krankenhäuser können Patienten nicht mehr behandeln. Vier Coronapatienten aus Bayern werden nun in Hamburg aufgenommen.

Hamburg – Es sind dramatische Entwicklungen in der vierten Welle, die zu nie dagewesenen Dimensionen in der Coronapandemie führen. Deutsche Krankenhäuser sind heillos überlastet und können schwer erkrankte Patienten nicht mehr behandeln. Am Freitag lag die Inzidenz nun erstmals über dem Wert von 250.

Um Krankenhäuser in den Hotspot-Regionen etwas zu entlasten, bereitete sich Hamburg am Freitagabend auf die Übernahme von vier Intensivpatienten aus Bayern vor. Um kurz vor 22:00 Uhr landete ein Flugzeug des ADAC am Hamburg Airport. An Bord: zwei schwer erkrankte Coronapatienten aus Bayern.

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Coronapatienten aus Bayern in Hamburg gelandet: Die Lage in den Hotspots spitzt sich zu

Die beiden Patienten sind zunächst die ersten von vier Patienten, die aus Bayern nach Hamburg verlegt werden. Zwei, der an Corona erkrankten Menschen, werden im Krankenhaus Barmbek aufgenommen, ein Patient im Krankenhaus St. Georg und ein weiterer Patient im Universitätsklinikum Eppendorf.

Die Lage in den Hotspot Regionen wie Bayern und Sachsen spitzt sich derzeit zu einem bisher unbekannten Ausmaß zu. Schwer kranke Patienten können nicht beatmet werden, liegen auf den Fluren, oder werden nach Hause geschickt. Eins haben die meisten der schwer erkrankten Coronapatienten gemeinsam: Es fehlt ihnen der Impfschutz.

Es ist dramatisch: „Die Menschen müssen verstehen, wie ernst die Lage ist und sich impfen lassen“

Ein Corona Patient wird das an den Rettungswagen ausgeladen.
Die Patienten konnten im Krankenhaus Barmbek und dem UKE aufgenommen werden. © Blaulicht-News.de

Wir sind nicht mehr so weit davon entfernt, dass die Bundeswehr die Leichen wie in Italien mit dem LKW aus den Krankenhäusern fährt.

Mitarbeiter des Hamburger Corona-Krisenstabs

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Ein Mitarbeiter des Corona-Krisenstabs erklärt gegenüber 24hamburg.de: „Unser Gesundheitssystem ist in Teilen von Deutschland kurz vor dem Kollaps und wir sind nicht mehr so weit davon entfernt, dass die Bundeswehr die Leichen wie in Italien mit dem LKW aus den Krankenhäusern fährt. Die Menschen müssen verstehen, wie ernst die Lage ist und sich impfen lassen.“

Am heutigen Samstag werden weitere Coronapatienten aus Bayern in Hamburg erwartet. Am Vormittag startet ein weiterer Flieger aus München. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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