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Corona-Regeln in Hamburg ab Oktober: Verordnung soll „Verlässlichkeit schaffen“

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Von: Steffen Maas

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Ab heute treten auch in Hamburg die neuen Corona-Maßnahmen in Kraft. Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard will mit den Regeln Planbarkeit erreichen.

Hamburg – Die neue Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Hamburg soll den Menschen nach Worten von Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) ein Signal längerfristiger Verlässlichkeit senden. „Auf diese Regelungen kann man sich für die kommenden Monate einstellen“, sagte die SPD-Politikerin der „Welt am Sonntag“. Am heutigen Samstag, 1. Oktober 2022, traten die neuen Corona-Maßnahmen nach dem geänderten Infektionsschutzgesetz des Bundes in Kraft. Auch in Hamburg wird es deshalb eine neue Eindämmungsverordnung geben. Sie soll bis April 2023 gültig sein, bisher waren vier Wochen vorgegeben.

Stadt in DeutschlandHamburg
BürgermeisterPeter Tschentscher
Einwohner1.904.444 (Stand 2021)
Fläche755,2 km²
Gegründet500 n. Chr.

Corona-Regeln in Hamburg: Bei hohen Zahlen will Senatorin Leonhard „wieder aktiv werden“

„Wenn Corona aber in stärkerer Form wieder zur Belastung wird, müssen wir auch wieder aktiv werden“, betonte die Senatorin. „Dann könnte auch die Maskentragepflicht in Innenräumen bei Großveranstaltungen wieder ein Thema werden.“ Derzeit gebe es dafür aber keinen Grund.

Maskenpflicht in Hamburg Gesundheitssenatorin Leonhard
Ab dem 1. Oktober treten auch in Hamburg die neuen Corona-Regeln in Kraft. Gesundheitsministerin Melanie Leonhard hofft, damit Verlässlichkeit für den Herbst und Winter zu schaffen. (24hamburg.de-Montage) © Marcus Brandt/dpa (2)

Nach einer starken Sommerwelle war die Inzidenz in der Hansestadt im Spätsommer eigentlich auf ein beruhigendes Niveau gesunken – die Zahlen und das Infektionsgeschehen waren so niedrig, dass Experten mit einem „entspannten“ Herbst rechneten. Zuletzt wurde man jedoch wieder etwas unruhiger, die Infektionen mehrten sich: Am Dienstag, 27. September, meldete die Sozialbehörde eine Inzidenz von 213,3.

Die geltenden Regeln bleiben nach Behördenangaben in der neuen Eindämmungsverordnung weitestgehend unverändert. Hinsichtlich der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen gibt es eine kleine Änderung: Weil in den angrenzenden Bundesländern im Verkehrsverbund bereits heute eine medizinische Maske ausreichend ist, werde zur Vereinheitlichung künftig auch in Hamburg das Tragen einer medizinischen Maske vorgeschrieben statt wie bislang eine FFP2-Maske, hieß es.

Coronatests und Maskenpflicht in der Corona-Verordnung: Das sind die Corona-Regeln in Hamburg ab 1. Oktober

Gespräche mit dem RKI: Lockerung der Isolationspflicht möglich

Bei der Debatte um die mögliche Aufhebung oder Lockerung der Isolationspflicht sagte Leonhard der „Welt am Sonntag“, sie wolle ein Gespräch mit Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) abwarten. „Das Gespräch mit dem RKI steht an, und wenn die Infektionsexperten sagen, dass Lockerungen der Isolationspflicht möglich sind, dann machen wir das“, sagte Leonhard dem Blatt. (Mit Material der dpa)

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