Neue Regeln seit Anfang Juli

Corona-Regeln im Supermarkt: Das gilt beim Einkaufen bei Edeka, Rewe, Lidl

  • Christian Einfeldt
    VonChristian Einfeldt
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Die Bundesnotbremse ist ausgelaufen. Nun gelten neue Corona-Regeln im Supermarkt. Das sind die Änderungen, die seit dem 1. Juli 2021 greifen.

Hamburg – Vor wenigen Wochen und Monaten herrschten in Deutschlands Supermärkten noch eine Vielzahl von Corona-Regeln. Die Bundesnotbremse hatte ganz Deutschland fest im Griff. Ihre Konsequenzen waren auch beim Einkauf zu spüren. Nun entspannt sich die Corona-Lage. Bundesweit pendeln sich die Inzidenzwerte auf einem niedrigen Niveau ein. Kein Grund also die zunächst bis zum 30. Juni 2021 befristete Notbremse aufrechtzuerhalten. Lockerungen machen sich bundesweit breit und auch so mancher Einkauf beim Discounter könnte jetzt erleichtert werden.

Corona-Virus in Deutschland
An­zahl Corona-Fälle:3.729.682 (laut RKI)
7-Tage-Inzi­denz:5 (laut RKI)
Todes­fälle:91.007 (laut RKI)

In Supermärkten und Discountern sorgten Corona-Regeln für lange Warteschlangen

Die Bundesnotbremse, die am 23. April 2021 erlassen wurde, hatte auch für Einkäufe im Supermarkt Folgen. Einfach nur Abstandhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sollte längst nicht mehr ausreichen. Hatten Supermärkte und Discounter stets geöffnet – unabhängig aktueller Corona-Zahlen – gab es dennoch enorme Einschränkungen. So sah ein entsprechendes Konzept vor, dass jedem Besucher ab einer Inzidenz von 100 ein Platz von 20 Quadratmetern zugesichert wurde. Bei Geschäften, die die Quadratmeter-Zahl von 800 überschritten, durften doppelt so viele Menschen gleichzeitig einkaufen.

Seit dem 1. Juli gelten neue Corona-SRegeln beim Supermarkt-Einkauf.

Für viele Einkäufer war der Supermarkt-Besuch mit viel Stress und Warten verbunden. Damit die maximale Kundenzahl nicht überschritten wird, musste jeder Kunde einen Einkaufskorb oder einen Einkaufswagen mit sich herziehen. So sollte außerdem erreicht werden, dass immer genügend Abstand zwischen den Besuchern war. Die Folge: Lange Warteschlangen machten das Einkaufen unerträglich. Wie bw24.de berichtete, wendeten sich manche Kunden im Zuge der Corona-Pandemie gar von bestimmten Discountern ab*.

Corona in Deutschland: Bundesnotbremse lief zum 30. Juni 2021 aus

Über Monate hinweg bestimmte das Infektionsschutzgesetz die Maßnahmen der bundesweiten Corona-Politik. Ausgangssperre und Einschränkungen beim Treffen im privaten Umfeld waren nur einige der Konsequenzen, die sich in Deutschland keiner großen Beliebtheit erfreuten. Doch nun entspannt sich die Lage. Am 2. Juli vermeldete das RKI etwa nur noch fünf neue Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner im Durchschnitt der letzten 7 Tage. Die Ausbreitung des Virus ist trotz der gefährlichen Delta-Variante, die auch im Norden um sich greift*, verschwindend gering.

Vielerorts reagiert man auf diese positive Entwicklung mit weiteren Lockerungen. Doch, dass etwa der Hamburger Senat rund um Bürgermeister Peter Tschentscher dem Stadtpark ein striktes Alkoholverbot erteilt*, zeigt, dass das Virus immer noch eine ernstzunehmende Gefahr darstellt. Um das Coronavirus und ihre Verbreitung der Covid-19-Erkrankung weiter einzudämmen bedarf es weiterhin strenger Maßnahmen. Auch wenn die Bundesnotbremse zum 30. Juni ausgelaufen ist und nicht verlängert wird, müssen Supermarkt-Einkäufer sich an Regeln halten.

Einkauf im Supermarkt: Neue Corona-Regeln seit Anfang Juli

Nun gibt es endlich wieder positive Nachrichten, für jeden, der sein Einkauf genießen möchte. Die Regelung, dass jedem Einkäufer 20 Quadratmeter Platz stets zur Verfügung stehen müssen, entfällt. Lange Warteschlangen, wie man es all die Monate zuvor kannte, sind also Geschichte.

Im Gegensatz zum Einzelhandel und der Gastronomie, die von Corona stark gebeutelt ist*, gelten in Supermärkten und Discountern nur noch folgende Corona-Regeln: FFP2-Maskenpflicht und Einhaltung eines angebrachten Abstandes zwischen den Besuchern.

Im Einzelhandel bleiben Corona-Regeln erhalten

Das Update zu den Supermarkt-Regeln greift natürlich auch in Hamburg. Laut dem RKI macht die Hansestadt Hamburg* mit einer aktuellen Inzidenz von 9,7 (Stand: 3. Juli 2021) Fortschritte im Kampf gegen das Corona-Virus*. So ist in der zweitgrößten Stadt Deutschlands das Infektionsgeschehen auf einem stabilen niedrigen Niveau.

Doch während sich Supermarkt-Kunden über Lockerungen freuen dürfen, ist der Besuch des Einzelhandels nach wie vor mit der Einhaltung vieler Corona-Regeln verbunden. So ist zum Einem eine digitale Kontaktverfolgung notwendig. Außerdem hängt hier die Anzahl der Kunden stark von der entsprechenden Verkaufsfläche ab. Pro Quadratmeter darf ein Besucher rein, so die Faustregel. * 24hamburg.de und bw24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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