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Corona: Zoff bei Booster-Impfaktion – Polizei muss eingreifen

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Von: Jan Knötzsch

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Die Spritze ist begehrt. Schließlich schützt sie vor Corona. So begehrt, dass es schon mal Ärger gibt. Wie bei einer Impfaktion in Hamburg. Die Polizei rückt an.

Hamburg – Gerade erst hat es im Kreis Pinneberg eine Party gegeben, bei der es zu einem Corona-Ausbruch gekommen ist. Und auch die zuletzt immer wieder gestiegenen Inzidenzzahlen in Hamburg haben ihr Übriges getan: Die Angst vor dem Coronavirus nimmt wieder zu. In der Hansestadt Hamburg gelten zur Eindämmung des Coronavirus seit dem 20. November verschärfte 2G-Regeln. Und jeder der kann, möchte natürlich die Booster-Impfung bekommen, für die es in Hamburg jede Menge Termine gibt.

Angesichts der aktuellen Situation haben sich einige Menschen in Hamburg wohl nicht mehr so richtig im Griff. Die Folge: Es gibt Mega-Stress. So wie bei einer Impfaktion in der Handelskammer. Dort musste sogar die Polizei Hamburg eingreifen.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Einwohner:1,841 Millionen
Erster Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)

Hamburg: Gleich zwei Personen machen Stress – das ist der Auslöser für ihren Ausraster

Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, rasteten im Rahmen der Aktion gleich zwei Personen aus: eine Frau und ein Mann. Dabei sollen Beleidigungen gefallen sein. Auch Handgreiflichkeiten soll es gegeben haben. Wie die Mopo unter Berufung auf die Polizei berichtet, sei es am Freitag, 19. November 2021, gegen 15:40 Uhr zu einem ersten Streifenwagen-Einsatz gekommen, nachdem eine Frau, die sich „boostern“ lassen wollte, nicht berechtigt für diese Impfung war.

im Hintergrund ein Bild der Handelskammer in Hamburg. Im Vordergrund der Arm einer Person, die ihre Booster-Impfung bekommt.
Weil sie ihre Booster-Impfung nicht bekommen haben, haben zwei Personen bei einer Impfaktion in der Handelskammer für mächtig Ärger gesorgt. (24hamburg.de-Montage) © imago

Ihre Zweitimpfung lag erst vier Monate zurück. Das „Nein“ des Impfpersonals zum Boostern – dafür hat Hamburg einen Drei-Schritte-Plan – erzürnte die Frau so heftig, dass sie verbal ausfallend wurde. Die herbeigerufene Polizei geleitete sie nach draußen. Noch nicht einmal zwei Stunden später dann der nächste Einsatz der Polizei im Gebäude der Hamburger Handelskammer am Adolphsplatz. Diesmal sorgte ein Mann für Probleme.

Corona in Hamburg: So reagiert die Gesundheitsbehörde auf den Ärger beim Impftermin in der Handelskammer

Auch dieser wollte sich vor Ort seine Booster-Impfung verpassen lassen, war aber ebenso wie zuvor die Frau noch nicht dazu berechtigt. Um 17:08 Uhr alarmierten die Impfärzte die Polizei, weil der Mann sich dermaßen aufregte, dass er nicht mehr zu beruhigen war. Wie die Mopo berichtet, soll es dabei sogar zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. Die Polizei beruhigte den Mann schließlich und sorgten dafür, dass er die Räumlichkeiten der Handelskammer verließ.

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„So ein Verhalten ist inakzeptabel und führt dazu, dass sich die ohnehin lange Wartezeiten noch verlängern. Außerdem ist es unsolidarisch und medizinisch nicht angezeigt, bereits nach vier Monaten eine Auffrischungsimpfung zu verlangen“, äußerte sich Martin Helfrich, der Sprecher der Gesundheitsbehörde laut Mopo über den Umgang mit den Impfteams in der Handelskammer. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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