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Corona-Kritiker drohen in Hamburg: „Es wird Zeit für echten Widerstand“

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Von: Sebastian Peters

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Demo an der Kunsthalle am Hamburger Hauptbahnhof.
Die Polizei ist mit diversen Einsatzkräften vor Ort. © Rene Schröder

Nach dem Verbot der Corona-Demo am Samstag demonstrierten Corona-Kritiker bereits am Freitag. Dabei sprechen Teilnehmer Drohungen aus – wie wir live berichteten.

Hamburg – Die Anti-Corona Demostationen in Hamburg haben in den letzten Wochen immer mehr Zuwachs bekommen. Am 11. Dezember 2021 waren rund 10.000 Menschen auf Hamburgs Straße unterwegs. Bei den darauffolgenden Veranstaltungen, am 18. Dezember 2021, waren es bereits 11.500 Personen. Und am 8. Januar 2022 waren es mehr als 13.500 Personen! Damit soll nun Schluss sein. Die Behörde hat in Hamburg ein Anti-Corona-Demo-Verbot festgelegt. Damit ist die geplante Großdemonstration am Samstag, 15. Januar 2022, in der Hamburger Innenstadt verboten. Die Corona-Kritiker wollen sich dem Verbot aber nicht einfach beugen. Am Freitag, 14. Januar 2022, versammeln sich ungefähr 100 Demonstranten an dem Ort, an dem morgen die Großdemonstration hätte stattgefunden.

Corona-Demo in Hamburg: Demonstration gegen das Demo-Verbot am Samstag

20:00 Uhr: Nach ein paar weiteren Redebeiträgen ist die Kundgebung um 20:00 Uhr beendet worden.

19:35 Uhr: Auf der Bühne wird stark über den Hamburger Senat gemeckert. Sprechchöre wie „Tschentscher muss raus“ oder „Wir sind das Volk“ sind zu hören. Auch der Runde-Tisch ist wieder ein Thema.

19:11 Uhr: Ein Sprecher sagt: „Es wurde in den 22 Monaten genug geredet. Es wird Zeit für echten Widerstand.“ und fordert zu einem „Spaziergang“ auf.

18:58 Uhr: Bei der Kontrolle eines Demo-Teilnehmers kommt es kurz zu Sprechchören. „Schämt euch, schämt euch“, riefen die Teilnehmer der Demo in Richtung der Polizei. Auslöser war ein mutmaßlich gefälschtes Attest, was ihn von der Maskenpflicht befreien würde. Die Einsatzkräfte haben das Attest als Beweismittel sichergestellt. Danach wird der Mann von einem Ordner aufgefordert, die Kundgebung zu verlassen. „Er sorgte für Unruhe“, hieß es.

18:56 Uhr: Jetzt wird ein aufgezeichneter Radio-Beitrag über einen Lautsprecher abgespielt. Dabei kämpft der Veranstalter mit technischen Problemen. Der Ton ist zu leise.

18:54 Uhr: Der Veranstalter muss erneut darauf hinweisen, dass die Abstände einzuhalten sind.

18:45 Uhr: Die Polizei kontrolliert weiterhin durchgängig die Atteste von den Personen, die keine Maske tragen.

18:41 Uhr: Ein Demo-Teilnehmer sagt ganz klar: „Ich bin morgen hier!“ Damit meint er, dass er sich nicht an das Demo-Verbot halten wird.

18:40 Uhr: Der Sprecher fordert, dass ein „Runder Tisch“ gegründet wird. Es sollen sich Politiker und die Organisatoren der Anti-Corona-Bewegung an einen Tisch setzten.

18:34 Uhr: Der Redner, der seit dem Anfang der Kundgebung auf der Treppe steht und redet, sagt: „Wir gehen für Menschenrechte. Wir gehen für das Grundgesetz“

18:30 Uhr: Die Polizei Hamburg kontrolliert immer wieder Maskenatteste und spricht die Personen an, die den Abstand nicht einhalten.

18:25 Uhr: Es sind jetzt Redebeiträge zuhören. Diese werden immer wieder von bejubel und beklatscht unterbrochen.

18:15 Uhr: Der Veranstalter ist durch die Polizei Hamburg aufgefordert worden, auf die Einhaltung der Abstände hinzuweisen. Ebenfalls wurde auf die Maskenpflicht hingewiesen. Der Sprecher: „Hier haben wir nicht die Möglichkeit, dass sich einzelne „verstecken“.

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Dieser Artikel wird am Freitag, 14. Januar 2022, fortlaufend aktualisiert.

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