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Corona in Hamburg: Senat gibt Handlungsanweisung für Infizierte bekannt

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Von: Kevin Goonewardena

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Wer sich mit Corona infiziert hat, muss sich an ein paar Regeln halten. Der Hamburger Senat gab jetzt eine Handlungsanweisung für Betroffene und deren Umfeld heraus.

Hamburg – Wer sich mit einem Schnelltest auf das Coronavirus testen lässt und ein positives Ergebnis erhält, soll sich zur nächsten PCR-Teststelle begeben können, um das Schnelltestergebnis entweder zu bestätigen oder zu widerlegen? Falsch! Der Hamburger Senat hat nun Handlungsanweisungen zum Umgang mit Coronafällen im eigenen Umfeld herausgegeben. Ein Überblick.

Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:755,2 km²
Bevölkerung:rund 1,9 Millionen (Stand Dezember 2020)
Regierungsoberhaupt:Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister)

Bei positivem Corona-Schnelltest: Wie und wo der PCR-Test gemacht werden kann

Personen mit einem positiven Schnelltest-Befund können sich auf den Weg zu einer verifizierten PCR-Teststelle machen, sofern sie keine Corona-Symptome aufweisen. Mit Corona infizierte Personen, bei denen schon Symptome aufgetreten sind, wenden sich zuerst telefonisch an ihren Arzt oder die Gesundheitsämter.

Peter Tschentscher und Katharina Fegebank auf einer Landespressekonferenz.
Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) bilden die Spitzen des Hamburger Senats, der Landesregierung der Freien und Hansestadt. Der Senat gab nun eine Handlungsanweisung für Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben und deren Umfeld heraus. © Georg Wendt/dpa

Isolationspflicht bei positivem PCR-Befund - wann die Quarantäne abgekürzt werden kann

Nach einem positiven PCR-Befund muss sich die betroffene Person unverzüglich in Quarantäne begeben. Ungeimpfte Personen können diese 14 Tage andauernde Isolation nicht abkürzen. Geimpfte Personen können die Quarantäne ab dem 5. Tag durch einen negativen PCR-Test und ab dem 7. Tag durch einen Antigentest, der negativ ausfällt, abkürzen beziehungsweise beenden. Dies gilt allerdings nicht für eine Infektion mit der Omikron-Variante. Hier kann die Quarantäne nicht abgekürzt werden.

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Regeln für Haushaltsangehörige einer mit Corona infizierten Person

Eine Person, die mit einer infizierten Person in einem Haushalt zusammen lebt und nicht geimpft oder genesen ist, muss sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Unabhängig davon, ob sie sich selbst mit dem Coronavirus infiziert hat oder nicht. Tauchen auch nach 5 Tagen keine Symptome einer Covid19-Erkrankung aus, kann sich der oder die Haushaltsangehörige mit einem PCR-Test, nach 7 Tagen mit einem Schnelltest freitesten, sollte das Resultat negativ sein.

Für die Durchführung des Tests darf die Quarantäne unterbrochen werden. Bei der Unterbrechung ist eine FFP2-Maske zu tragen. Dies gilt allerdings nicht für eine Infektion mit der Omikron-Variante. Hier kann die Quarantäne nicht abgekürzt werden.

Corona: Abweichende Regeln für Haushaltsangehörige

Wie die Stadt Hamburg auf ihrer offiziellen Internetpräsenz schreibt, können in Schulen und Kitas abweichende Regeln für Haushaltsangehörige einer an Corona erkrankten Person beziehungsweise zur Abkürzung der Quarantäne gelten.

Neben direkten Haushaltsangehörigen kann das Gesundheitsamt weitere Personen als Kontaktpersonen einstufen und Quarantänen verhängen. Dies gilt insbesondere bei dem Verdacht auf eine Infektion mit einer Virusvariante, wie Delta oder Omikron. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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