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Corona in Hamburg: Sechs Dinge, die Sie vor der Booster-Impfung beachten sollten

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Von: Kevin Goonewardena

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Auch diejenigen, die eine Booster-Impfung in Betracht ziehen, sollten einige Dinge beachten. Eine Zusammenstellung dessen, was für eine sichere Impfung wichtig ist.

Hamburg – Wer sich dieser Tage in Hamburg um einen Termin für die Auffrischungsimpfung bemüht oder eines der Impfzentren aufsucht, bei denen kein Termin nötig ist, sollte sich auf die dann nun mehr dritte Impfung nicht mehr vorbereiten müssen – könnte man meinen.

Doch auch wer die sogenannte Booster-Impfung in Anspruch nimmt, ist gut beraten einige Dinge und Schritte zu beachten. 24hamburg.de verrät, welche das sind.

Stadt in Deutschland:Freie und Hansestadt Hamburg
Vollständig geimpfte Bürger (Stand 10.01.2022):1.436.320 (77,5 Prozent)
Platz unter den deutschen Bundesländern:3/16
Menschen die eine Booster-Impfung in Hamburg erhalten haben:712.480 (38,5 Prozent)
Platz unter den deutschen Bundesländern:12/16

Corona in Hamburg: Bei der Booster-Impfung zeitlichen Abstand beachten

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Booster-Impfung aktuell frühestens drei Monate nach der letzten Impfdosis zur Grundimmunisierung anstatt – wie früher– nach sechs beziehungsweise fünf Monaten. Die gilt für die Impfstoffe Biontech/Pfizer, Moderna oder Astrazenecaö. Außerdem für die Menschen, die sich nach der ersten Impfung mit Corona infiziert haben. Auch diejenigen sollten drei Monate bis zur Booster-Impfung warten.

Eine junge Frau holt sich im Impfzentrum eine Booster-Impfung, ein Mann im grünen Kittel verabreicht ihr die Spritze. (Symbolbild)
Viele Menschen ziehen die Booster-Impfung in Betracht. Doch auch wenn diese Menschen schon zwei Mal geimpft wurden, gilt es nach wie vor auch für sie wichtige Dinge vor der Corona-Impfung zu beachten. (Symbolbild) © Frank Hoermann/Sven Simon/Imago

Anders verhält es sich mit Menschen, die eine Impfung mit dem Präparat von Johnson&Johnson (Hier gibt es den Impfstoff ohne Termin) erhalten haben oder sich nach der ersten Spritze mit Corona infiziert haben. Jene müssen lediglich vier Wochen Zeit bis zur Booster-Impfung verstreichen lassen, wie das Magazin Focus schreibt. Das ist deshalb der Fall, da die Schutzwirkung des Johnson&Johnson-Impfstoffes früher nachlässt.

Eine Auffrischungsimpfung im selben Abstand empfiehlt die Stiko schwangeren Frauen. Allerdings erst, wenn diese sich im zweiten Drittel der Schwangerschaft, also nach dem vierten Monat, befinden.

Booster-Impfung in Hamburg: Dieser Impfstoff wird für die Auffrischungsimpfung empfohlen

Nach Möglichkeit, so empfiehlt es die Stiko, sollte der Impfstoff für die Auffrischungsimpfung genutzt werden, mit dem die Grundimmunisierung erlangt wurde. Also; Biontech für diejenigen, die bei der Erst- und Zweitimpfung ebenfalls Biontech bekommen haben. Moderna für die, deren Grundimmunisierung mit Moderna stattfand. Sollte dieser Impfstoff allerdings nicht vorhanden sein, kann auf ein anderes mRNA-Präparat zurückgegriffen werden.

Die Stiko empfiehlt unter 30-Jährigen und Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel ausschließlich die Booster-Impfung Comirnaty von Biontech/Pfizer, berichtet focus.de.

Für die dritte Impfung sehe ich keinen großen Unterschied zwischen Moderna und Biontech.

Immunologe Carsten Watzl gegenüber focus.de

Corona in Hamburg: Booster-Impfung – aber bitte mit Vorbereitungen auf das Gespräch

Natürlich ist auch das Arztgespräch vor der Boosterimpfung, der ziemlich sicher noch mindestens eine weitere, vierte Impfung folgen wird, nicht hinfällig. Auch, wenn es schon bei den zwei vorherigen Impfungen geführt wurde. Insbesondere sollte man über Vorkommnisse bei früheren Impfungen, Allergien, Blutgerinsel, chronische Krankheiten und regelmäßige Medikamenteneinnahme berichten. So kann der Arzt nicht nur entsprechende Vorbereitungen treffen, sondern weiß auch für den Fall, dass etwas passiert, womit das zusammenhängen könnte und was es zu beachten gilt.

Booster-Impfung in Hamburg: Sport und Alkoholkonsum pausieren

Nach der Impfung gegen das Coronavirus muss der Körper die Möglichkeit bekommen den Impfstoff an zu nehmen. Reaktionen, die sich in Nebenwirkungen äußern, sind nichts weiter als dem natürlichen Abwehrverhalten des Organismus gegen den Impfstoff geschuldet, also einem Eindringling in den Körper und per se nicht gefährlich.

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Damit der Körper in Ruhe den Impfstoff annehmen und verarbeiten kann, sollte dieser nicht zusätzlich angestrengt werden. Auf Sport, aber auch auf den Konsum von Alkohol und Drogen, sollte verzichtet werden. Wer Fieber bekommen sollte, darf, so schreibt es der Focus, fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente einnehmen. Hier und in anderen Fällen sollte aber ein Arzt oder ein Apotheker konsultiert

Corona in Hamburg; Diese Nebenwirkungen gibt es bei der Booster-Impfung

Die Nebenwirkungen, die nach einer Booster-Impfung am häufigsten auftraten, sind vergleichbar mit denen nach der zweiten mRNA-Impfung berichtet der Focus. Vor allem vorübergehende Reaktionen, die auf die schon beschriebene Auseinandersetzung mit des Impfstoffes durch den Körper zurückzuführen sind. Dazu gehören etwa zwar unangenehme und deswegen unerwünschte, aber letztlich harmlose Reaktionen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Müdigkeit.

Booster-Impfung: Komplikationen treten nur in den seltensten Fällen auf

Wie bei allen Impfungen können Sofortreaktionen wie beispielsweise ein Schock oder das Ohnmächtigwerden nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen werden. Auch Komplikationen Impfkomplikationen, also Nebenwirkungen die über die im Abschnitt zuvor genannten Impfreaktionen hinausgehen, wie etwa Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen treten äußerst selten auf.

Die meisten Reaktionen dieser Art wurden bisher bei Männern, männlichen Jugendlichen und Jungen beobachtet und verliefen meistens milde bis moderat, wie der Focus schreibt. Es kam zu einzelnen Todesfällen. Diese sind jedoch Ausnahmefälle.

Auch von Impfdurchbrüche, wie es sie auch an Hamburger Kliniken gibt, wird immer wieder berichtet. Doch die Zahl derer, die sich trotz einer Impfung mit Corona infizieren, die also trotz der Impfung nicht ausreichend geschützt sind, ist sehr gering. Das trifft insbesondere auf die Anzahl der Patienten zu, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. So lag der Wert im Oktober bei gerade einmal 0,22 Prozent aller geimpften Hamburger Bürger und Bürgerinnen. *24hamburg.de  und merkur.de sind Angebote  IPPEN.MEDIA.

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