1. 24hamburg
  2. Hamburg

Corona Hamburg: Zwei weitere Omikron-Fälle – wie groß ist die Gefahr wirklich?

Erstellt:

Von: Jan Knötzsch

Kommentare

Die Zahl der Infektionen mit der Omikron-Variante ist in Hamburg auf sieben gestiegen. Weitere werden befürchtet. Wie ernst ist die Lage? Die Behörden antworten.

Hamburg – Es ist das Thema, das in Hamburg derzeit niemanden wirklich kalt lässt. In Zeiten der Coronavirus-Pandemie, in der auch in der Hansestadt Hamburg die Inzidenzzahlen nach oben schnellen, sorgt die Omikron-Variante des Virus für zusätzliche Angst. Kein Wunder, wird ihm doch nachgesagt, gefährlicher als die Delta-Variante des Coronavirus zu sein. In Hamburg hat es in der vergangenen Woche den ersten Omikron-Fall gegeben. Wenig später folgten vier weitere Fälle, in denen sich Menschen aus Hamburg mit der Omikron-Variante infinziert haben.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hält inzwischen wegen Omikron sogar Kontaktbeschränkungen für Geimpfte für nicht mehr ausgeschlossen. Und eine Studie, die besagt, dass der Impfstoff von Biontech nicht gut genug gegen die Omikron-Variante schützt, schürt zusätzliche Angst. Ebenso wie nun zwei neue Omikron-Fälle in Hamburg.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Einwohner:1,841 Millionen
Erster Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)

Omikron-Variante in Hamburg: Zwei neue Fälle – Zahl der Omikron-Infektionen liegt jetzt bei sieben

Das hat die Sozialbehörde der Stadt Hamburg vermeldet. „Stand heute sind sieben Fälle von Omikron bestätigt“, sagt Martin Helfrich, der Sprecher der Gesundheitsbehörde laut Hamburger Morgenpost. Damit ist trotz der rund 1000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hamburg, die die Behörde am Donnerstag, 16. Dezember 2021 bekanntgegeben hatte, die Omikron-Variante des Coronavirus in Hamburg noch nicht dominierend.

Die Temperatur einer jungen Frau wird untersucht vor Coronaviren und der Elbphilharmonie in Hamburg
In Hamburg gibt es bislang sieben bestätigte Omikron-Fälle und weitere Verdachtsfälle – die Gesundheitsbehörde sieht noch keinen Anlass zu riesengroßen Sorgen. (24hamburg.de-Montage) © Georg Wendt/dpa/imago

Wie die Gesundheitsbehörde in Hamburg, wo die Hamburgische Bürgerschaft gerade erst die „epidemische Notlage“ beschlossen hat und es neue, verschärfte Corona-Regeln für Demonstrationen gibt, stehen die 1000 Neuinfektionen vom Donnerstag auch nicht in Zusammenhang mit den neuen bestätigten Omikron-Fällen. Laut der Gesundheitsbehörde sind neben den beiden neuen bestätigten Fällen auch einzelne weitere Omikron-Verdachtsfälle noch in der Klärung.

Omikron in Hamburg: Das sagt die Gesundheitsbehörde zur Ausbreitung und Gefahr der Variante

„Wir betreiben eine Surveillance-Plattform, im Rahmen derer wöchentlich Stichproben aller Fälle in Hamburg analysiert werden“, erklärt Gesundheitsbehörde-Sprecher Martin Helfrich gegenüber der Mopo in Hamburg, wo im Januar 2022 der Impfstoff für Booster-Impfungen richtig knapp werden soll. 24hamburg.de verrät, wo sich Hamburger rund um die Feiertage mit und ohne Termin auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen können.

24hamburg.de-Newsletter

Im Newsletter von 24hamburg.de stellt unsere Redaktion Inhalte aus Hamburg, Norddeutschland und über den HSV zusammen. Täglich um 8:30 Uhr landen sechs aktuelle Artikel in Ihrem Mail-Postfach – die Anmeldung ist kostenlos, eine Abmeldung per Klick am Ende jeder verschickten Newsletter-Ausgabe unkompliziert möglich.

„Omikron-Infektionen sind im Rahmen dieser Zufallsstichprobe bisher nicht aufgetreten“, konstatiert Martin Helfrich von der Gesundheitsbehörde in Hamburg, wo ein Polizist auf einer Corona-Demo Blockade-Tipps gegeben hat und jetzt im Mittelpunkt von internen Ermittlungen steht. „Für eine unbemerkte Verbreitung in Hamburg gibt es also derzeit keine Anzeichen“, erklärt Martin Helfrich derweil, dass in der Hansestadt Hamburg in Sachen Omikron quasi alles noch im „grünen Bereich“ ist. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare