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Corona-Inzidenz in Hamburg auf Talfahrt – Kritik an „Öffnungsblindflug“

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  • Jan Knötzsch
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  • Leonard von Steuber
    Leonard von Steuber
  • Jens Kiffmeier
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In Hamburg ist die Inzidenz auf 134,7 gesunken. Trotzdem hält der Senat am Lockdown fest. Dass woanders gelockert wird, ruft Kritik von Merkel und Söder hervor.

  • Bund und Länder haben den Lockdown bis zum 18. April 2021 verlängert.
  • Seit Karfreitag gilt in der Hansestadt eine Ausgangssperre.
  • Dieser Ticker wird laufend aktualisiert.

Update von Mittwoch, 7. April 2021, 13:34 Uhr: Hamburg – Wenige Tage vor einem erneuten Corona-Gipfel von Bund und Ländern sind die Corona-Zahlen in Hamburg vorerst wieder im Sturzflug. So wurden am Mittwoch 306 neue Corona-Infektionen nachgewiesen, wie die Gesundheitsbehörde am Mittag mitteilte. Das waren zwei Fälle mehr als am Dienstag, aber 286 weniger als am Mittwoch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank damit deutlich von 149,6 auf 134,7. Am Mittwoch vor einer Woche hatte der Wert 163,7 betragen.

Hamburg:306 neue Corona-Fälle (Stand Mittwoch, 7. April 2021)
Schleswig-Holstein:237 neue Corona-Fälle (Stand Mittwoch, 7. April 2021)
Niedersachsen:629 neue Corona-Fälle (Stand Mittwoch, 7. April 2021)
Mecklenburg-Vorpommern:165 neue Corona-Fälle (Stand Dienstag, 6. April 2021)

Das Robert Koch-Institut (RKI) warnte aber vor zu großen Optimismus. Über die Osterfeiertage habe es weniger Tests gegeben, hieß es. Und auch im Bundeskanzleramt betrachtet man die Zahlen nach wie vor skeptisch. So plädiert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiterhin für ein deutliches Herunterfahren des öffentlichen Lebens. „Jede Forderung nach einem kurzen einheitlichen Lockdown ist richtig“, ließ sie über eine Sprecherin mitteilen und unterstützte damit die Vorschläge nach einem Bücken-Lockdown*.

Corona-Inzidenz: Hamburg hält an Lockdown fest – Söder warnt vor Öffnungsstrategien

Update von Mittwoch, 7. April 2021, 10:39 Uhr: Hamburg – Die Lockdown-Lockerung in einigen Bundesländern stoßen auf immer lauter werdende Kritik. Der „Öffnungsblindflug“ müsse unbedingt gestoppt werden, warnte eindringlich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Statt ständig neuer Sonderwege brauche Deutschland einen einheitlichen, kurzen und harten Lockdown. Doch wenn es in Deutschland „kreuz und quer“ gehe und jedes Land sein eigenes Konzept verfolge, dann werde man die Lage nicht in den Griff bekommen, sagte Söder.

Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt wieder. (24hamburg.de-Montage)

Am Dienstag war das Saarland aus dem Lockdown ausgestiegen und hatte trotz hoher Corona-Zahlen vielen Branchen wieder eine Öffnung erlaubt. Auch Niedersachsen testet in einigen Regionen anhand von Modellprojekten mögliche Öffnungsschritte im anhaltenden Lockdown. Zuvor hatte bereits Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) das Ausscheren vieler Länder aus den Bund-Länder-Beschlüssen kritisiert. Am kommenden Montag beraten die Ministerpräsidenten erneut über eine Verlängerung der bestehenden Corona-Regeln.

Corona-Inzidenz: Zahlen in Hamburg hoch – Saarland schert aus Lockdown aus

Update von Dienstag, 6. April 2021, 13:00 Uhr: Hamburg – Zeigt die Ausgangssperre bereits Wirkung? Zumindest ist das Infektionsgeschehen in Hamburg wieder unter einen wichtigen Schwellenwert gesunken: So sackte die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag von 150,9 leicht auf nunmehr 149,6. Das gab die Gesundheitsbehörde am Mittag bekannt. Vor einer Woche hatte die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen noch bei 153,7 gelegen. Insgesamt wurden am Dienstag noch 304 neue Corona-Infektionen nachgewiesen.

„Die Lage ist weiterhin ernst“, betonte Senatssprecher Marcel Schweitzer. Darüber sollten die Zahlen nicht hinwegtäuschen. Er rief alle Bundesländer auf, an den strengen Bund-Länder-Beschlüssen festzuhalten. Ein Vorziehen des für den 12. April 2021 geplanten Corona-Gipfels, wie aus Nordrhein-Westfalen gefordert, sei nicht notwendig. Es gebe beschlossene Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Diese gelte es jetzt konsequent umzusetzen.

„Es würde helfen, wenn alle Bundesländer das machen, was Hamburg bereits macht“, sagte Innensenator Andy Grote (SPD). Er kritisierte damit zugleich eingeschlagene Lockerungsschritte oder Rufe nach einer erneuten Bund-Länder-Beratung mit deutlichen Worten.

Corona-Inzidenz: Hohe Zahlen in Hamburg – erstes Land steigt aus Lockdown aus

In Hamburg sind zum Dienstag 304 neue Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Das sind 49 neue Fälle mehr als am Montag und 24 weniger als am Dienstag vor einer Woche gemeldet wurden, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank leicht von 150,9 auf 149,6. Am Dienstag vor einer Woche hatte der Wert 153,7 betragen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind die Zahlen im Vergleich nur eingeschränkt aussagekräftig, da über die Osterfeiertage weniger Tests gemacht und gemeldet würden.

Update von Dienstag, 6. April 2021, 10:32 Uhr: Hamburg – Trotz hoher Infektionszahlen hat das Saarland am Dienstag ein umstrittenes Modellprojekt gestartet. So will das Bundesland schrittweise aus dem harten Lockdown aussteigen. So dürfen viele Einrichtungen und Häuser wieder öffnen und Kunden begrüßen, wenn diese einen Corona-Schnelltest vorlegen. Neben der Außengastronomie sollen auch Kinos, Theater, Konzerthäuser oder Fitnessstudios von dieser Regelung profitieren.

In Hamburg wird das Modellprojekt kritisch beäugt. Der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) warnt seit Wochen vor einem verfrühten Öffnungskurs und fährt seinerseits einen strikten Kurs in der Corona-Politik. Unterstützt wird er dabei von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die den saarländischen Weg als „sehr gewagt“ bezeichnete. Da die Infektionszahlen nicht stabil seien, sei es „nicht der Zeitpunkt, jetzt so was ins Auge zu fassen“, rügte sie.

Corona-Inzidenz in Hamburg: Zahlen sinken über Ostern leicht – aber keine Entwarnung

Update vom Montag, 5. April 2021, 13:00 Uhr: Hamburg – 105 Fälle weniger als vor einer Woche, doch 47 mehr als am Ostersonntag: Die Hamburger Sozialbehörde meldet 255 neue Corona-Fälle am Ostermontag, 5. April 2021. Allerdings sind die Zahlen wenig aussagekräftig, an den Oster-Feiertagen wird weniger getestet.

Damit sinkt der Inzidenzwert leicht auf 150,9. Vergangenen Montag lag er bei 152,1. Die Zahl der Menschen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, liegt bei 63.216. Etwa 54.300 gelten als genesen, schätzt das Robert-Koch-Institut. Auch seien seit Pandemie-Beginn 1397 Menschen an oder mit Corona gestorben. Seit vergangenen Samstag, 3. April 2021, wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet.

Die Corona-Situation in Hamburgs Krankenhäusern ist unverändert zum Vortag: 259 Virus-Patienten werden behandelt, 91 davon intensiv-medizinisch.

Corona-Inzidenz Hamburg: Ein Tag ohne Tote

Update vom Sonntag, 4. April 2021, 14:00 Uhr: Hamburg – 208 Corona-Neuinfektionen zählt die Sozialbehörde am Ostersonntag, 4. April 2021. Das sind 44 weniger als noch vor einer Woche. Zudem sinkt die Zahl im Vergleich zu Samstag, 3. April 2021, um 253 Fälle. Allerdings könnte es daran liegen, dass sich über die Feiertage weniger Menschen haben testen lassen.

Der Inzidenzwert fällt somit auf 156,4. Vergangenen Sonntag lag er bei 148,4. Nach Angaben der Behörde gelten 62.961 Menschen als Corona-infiziert – 54.000 dagegen als genesen. In Hamburgs Krankenhäusern werden 259 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt. Davon liegen 91 Menschen auf der Intensiv-Station.

Wie das Robert-Koch-Institut berichtet, wurde am Ostersonntag kein weiterer Todesfall gemeldet. Die Zahl der Corona-Todesopfer in Hamburg liegt damit bei 1397. Diese Zahl ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, da Todesfälle an Feiertagen manchmal erst später gemeldet werden.

Corona-Inzidenz Hamburg: Zahl sinkt – weniger Neuinfektionen

Update vom Samstag, 14:00 Uhr: Hamburg – In Hamburg sind insgesamt 461 Neuninfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Diese Zahl teilte die Gesundheitsbehörde am Samstag, 3. April 2021, mit. Tags zuvor waren es am Karfreitag 483. Am Samstag vergangener Woche waren 487 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz am zweiten Tag in Folge auf jetzt 158,8. Am Vortag lag er bei 160,1. Vor einer Woche hatte der Wert 144,1 betragen. 

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bis zum 2. April 2021 bislang 1397 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich damit im Vergleich zum Vortag um vier. Insgesamt haben sich seit dem Beginn der in Hamburg nach Angaben der Behörden 62.753 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach Schätzungen des RKI 53.800 als genesen. In den Krankenhäusern der Hansestadt werden, Stand 1. April 2021, 281 Corona-Patienten behandelt, 91 von ihnen auf der Intensivstation.

Corona-Inzidenz Hamburg: Ausgangssperre startet – elf weitere Todesfälle

Update von Freitag, 2. April 2021, 14:00 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hamburg bleiben auch am Tag, an dem in der Hansestadt die Ausgangssperre einsetzt, weiterhin hoch: Wie die Gesundheitsbehörde am Karfreitag, 2. April 2021, mitteilt, sind innerhalb der letzten 24 Stunden weitere 483 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 58 weniger als am Tag zuvor und 60 weniger als am Freitag der vergangenen Woche. Der Inzidenzwert, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, sinkt damit von 163,3 am Vortag auf nun 160,1. Vor einer Woche lag der Wert bei 136,1.

Sorgt sich um die Ausbreitung des Coronavirus: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). (24hamburg.de-Montage)

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1393 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 1. April). Binnen eines Tages wurden damit elf weitere Todesfälle erfasst. Insgesamt haben sich seit dem Beginn der Pandemie in Hamburg 62.292 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 53.600 von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen als genesen. In den Hamburger Krankenhäusern werden aktuell nach Angaben der Gesundheitsbehörde 281 Corona-Patienten behandelt (Stand: 1 April 2021). Auf Intensivstationen liegen 91 Corona-Patienten.

Corona-Inzidenz Hamburg: 541 Fälle – Regelbrecher nerven Polizei

Update von Donnerstag, 1. April 2021, 13:12 Uhr: Hamburg – Einen Tag vor der Einführung der nächtlichen Ausgangssperre verharrt das Infektionsgeschehen weiterhin auf einem hohen Niveau in Hamburg. So stieg die Zahl der Corona-Neuinfektionen um 541 Fälle. Das teilte die Gesundheitsbehörde am Mittag mit. Das waren den Angaben zufolge 49 Fälle weniger als am Mittwoch und acht weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Inzidenz sank nur leicht von 163,7 auf 163,3.

Wegen der steigenden Zahlen hat der Hamburger Senat bereits den Lockdown verschärft. Ab dem morgigen Freitag gilt unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre ab 21:00 Uhr. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) appellierte eindringlich an alle Hamburger, sich an die Beschränkungen zu halten. Erst am Mittwochabend hatte ein Polizeieinsatz für Aufsehen gesorgt, nachdem hunderte Menschen an der Alster die Kontaktverbote ignoriert und ausgelassen eine Party gefeiert hatten.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft rechnet bereits verstärkt mit ähnlichen Einsätzen am kommenden Osterwochenende. „Die Stimmung heizt sich auf. Die Leute werden immer nervöser und aggressiver“, warnte der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt in der „Neuen Osnabrücker Zeitung vor einer zunehmenden Pandemie-Müdigkeit der Bevölkerung.

Corona-Inzidenz Hamburg: Fast 164! „Jetzt impfen, was Beine hat“

Update von Mittwoch, 31. März 2021, 16:23 Uhr: Hamburg – Der Hamburger Senat kämpft weiter gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Am Mittwoch stieg die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen in der Hansestadt deutlich um 590 Fälle. Das waren 262 mehr als am Dienstag, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Damit habe man es mit dem größten Anstieg an einem Tag seit dem 5. Januar zu tun, hieß es. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, kletterte von 153,7 auf 163,7.

Angesichts des hohen Infektionsgeschehens greift der Senat jetzt weiter durch. So soll der bestehende Lockdown erweitert und verschärft werden. Ab Karfreitag gilt stadtweit eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21:00 Uhr und 05:00 Uhr. Außerdem kehren die Kitas in die Notbetreuung zurück. „Wir hätten die Maßnahmen gerne vermieden, aber das Infektionsgeschehen ist nach wie vor zu hoch“, sagte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Corona-Inzidenz in Hamburg: SPD-Urgestein Ralf Stegner will an Impfreihenfolge rütteln

Update von Dienstag, 30. März 2021, 14:02 Uhr: Hamburg – Wegen stark steigender Corona-Zahlen steht in Hamburg die erneute Verschärfung des Lockdowns zur Debatte. Am Dienstag wurden in der Hansestadt erneut 328 Neuinfektionen nachgewiesen, wie die Gesundheitsbehörde am Mittag mitteilte. Das waren 32 Fälle weniger als am Montag und 31 mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, kletterte damit weiter von 152,1 auf 153,7. Die Zahl der Corona-Toten blieb unverändert bei 1372 Fällen.

Angesichts dieser Entwicklung schlug der Direktor der Klinik für Intensivmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Stefan Kluge, Alarm. Die bisher geltenden Lockdown-Regeln müssten weiter verschärft werden, forderte er. Sonst bekomme man die Lage nicht in den Griff.

„Dieser Anstieg jeden Tag – der wird immer schlimmer“, sagte der Mediziner, der zuletzt auch immer wieder eindringlich zum Impfen und zur Verwendung von Astrazeneca zur Eindämmung der Pandemie aufgerufen hatte. Beim Hamburger Senat jedenfalls läuft Kluge offene Türen ein. So plant die rot-grüne Landesregierung die Einführung von Ausgangssperren.

Corona-Inzidenz Hamburg: Ralf Stegner eröffnet Debatte um Impf-Reihenfolge

Update von Dienstag, 30. März 2021, 10:47 Uhr: Hamburg – Angesichts von weiterhin steigenden Corona-Zahlen hat sich der schleswig-holsteinische SPD-Fraktionschef Ralf Stegner für eine Aufhebung der Impf-Priorisierung ausgesprochen. „Im Kern sollten wir jetzt sagen: Impft, was Beine hat!“, sagte Stegner, der um ein Bundestagsmandat im Wahlkreis Pinneberg bei Hamburg kämpft.

Fordert mehr Tempo bei den Corona-Impfungen: Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschef Ralf Stegner. (24hamburg.de-Montage)

Nachdem die hochbetagten Risikogruppen in den Pflegeheimen alle immunisiert worden seien, sollten nun die niedergelassenen Ärzte und die Betriebsärzte die Impfungen übernehmen, schlug Stegner vor. Diese wüssten genau Bescheid, wer schnell versorgt werden müsste. Dadurch spare man unnötige Bürokratie und man werde schneller beim Erreichen der Impfziele.

In Hamburg allerdings wird das Impftempo vor allem durch die Kapazitäten an Impfstoff bestimmt. Nach Angaben des Senats sind die Lieferungen der Hersteller bislang zu fast 90 Prozent verwendet worden. Konkret: Von 350.000 gelieferten Impfdosen wurden 310.000 bislang verimpft.

Corona-Inzidenz in Hamburg klettert über 150: Sind Schulen und Kitas bald wieder dicht?

Update von Montag, 29. März 2021, 12:42 Uhr: Hamburg – Die Inzidenz steigt und steigt und steigt: Ungeachtet der Lockdown-Verlängerung mit einer zusätzlichen Maskenpflicht im Auto sind in Hamburg am Montag 360 Neuinfektionen registriert worden. Das waren 108 Fälle mehr als am Sonntag und 70 mehr als am Montag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Besonders bitter: die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, kletterte damit weiter – von 148,4 auf 152,1!

Am Montag vor einer Woche hatte der Wert noch 115,2 betragen. Die Zahl der Corona-Toten blieb nach Angaben der Behörden unverändert bei 1372. Dennoch löst das ungebremste Wachstum des Infektionsgeschehens zunehmend Sorge bei den politischen Verantwortlichen aus. Der Ruf nach zusätzlichen Corona-Regeln, etwa nach der Verhängung einer Ausgangssperre, wird jedenfalls immer lauter.

Inzidenz in Hamburg: Senat plädiert für Lockdown mit noch strengeren Regeln

Update von Montag, 29. März 2021, 11:34 Uhr: Hamburg – Angesichts rasant steigender Corona-Zahlen drängt der Hamburger Senat auf eine erneute Verschärfung des Lockdowns. Nach dem Platzen der geplanten Osterruhe müsste dringend eine alternative Maßnahme auf den Tisch, mahnte die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) in einem Interview mit dem NDR.

„Wir brauchen einmal das Herunterfahren des gesamten Lebens, damit wir nicht noch über Wochen und Monate die Situation haben, die viele belastet“, sagte die Grüne. Details nannte sie nicht. Sie ließ aber erkennen, dass auch die Schließung von Schulen und Kitas „in einem letzten Schritt“ durchaus möglich seien.

Zuvor hatten bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach eine nächtliche Ausgangssperre zur Debatte gestellt. Allerdings finden Bund und Länder derzeit keine einheitliche Linie im Vorgehen gegen die Pandemie.

Corona-Inzidenz: Zahlen klettern in Hamburg weiter nach oben

Update vom Sonntag, 28. März 2021, 12:45 Uhr: Hamburg – 252 neue Fälle meldet die Hamburger Gesundheitsbehörde am Sonntag, 28. März 2021. Das sind 253 Fälle weniger als am Samstag, 27. März 2021, und 65 mehr als am Sonntag vor einer Woche. Die Corona-Inzidenz steigt auf 148,4.

In den Krankenhäusern der Hansestadt wurden nach Behördenangaben mit Stand Freitag 274 Patienten behandelt. 86 Covid-19-Kranke lagen auf Intensivstationen. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie in Hamburg an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, lag bei 1372.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich den Angaben der Behörde zufolge nachgewiesenermaßen 59.990 Hamburger mit Sars-CoV-2 infiziert; 52 500 von ihnen gelten inzwischen als genesen.

Corona-Inzidenz Hamburg: Neuer Höchstwert im März erreicht

Update vom Samstag, 27. März 2021, 12:45 Uhr: Hamburg – Auch am Wochenende schnellt die Corona-Inzidenz in der Hansestadt weiter in die Höhe. Der Wert liegt nun bei 144,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Am Vortag lag die Inzidenz noch bei 136,1. Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt 487 neue Corona-Ansteckungen in Hamburg. Das sind zwar 56 weniger als am Freitag, 26. März 2021, aber 151 mehr als vor einer Woche, 20. März 2021.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gibt es außerdem drei weitere Todesfälle in der Stadt. Insgesamt sind nun schon 1372 Hamburger im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit Beginn der Pandemie haben sich 59.738 Menschen mit Corona infiziert. 52.300 haben die Infektion bereits überstanden. Am 26. März 2021 lag der Wert der Menschen, die bereits die zweite Schutzimpfung erhalten, haben bei 85.507.

Corona-Inzidenz Hamburg: Rasanter Anstieg – viele Kinder infiziert

Update von Freitag, 26. März 2021, 12:19 Uhr: Hamburg – Die Corona-Zahlen nehmen nur noch eine Richtung: Steil nach oben. Am Freitag stieg die Inzidenz von 128,6 auf 136,1. Das teilte die Gesundheitsbehörde am Mittag mit. Insgesamt kamen 543 neue Fälle hinzu. Das waren sechs weniger als am Donnerstag, aber 143 mehr als am Freitag vor einer Woche. Die Zahl der Corona-Toten erhöhte sich um fünf auf 1369 Fälle.

Mittlerweile infizieren sich offenbar auch mehr Kinder mit dem Coronavirus. Nach Angaben der Sozialbehörde stieg die Inzidenz bei den 0- bis 5-Jährigen zwischen Januar und März von 33 auf 99. Bei den 5- bis 10-Jährigen kletterte die Zahl von 36 auf 109. Die genauen Zusammenhänge werden derzeit noch untersucht.

Dass das Coronavirus auch für die Kleinen nicht ungefährlich sein kann, zeigt sich dabei in einem besonders traurigen Fall im Kreis Stormarn. Dort starb ein erst vier Jahre altes Kind, das nachweislich mit dem Virus infiziert war.

Inzidenzwert Hamburg: Tagesrekord – Zahlen steigen sprunghaft

In den Krankenhäusern der Hansestadt wurden nach Behördenangaben mit Stand Donnerstag 252 Patienten behandelt, einer weniger als am Mittwoch. 86 Covid-19-Kranke lagen auf Intensivstationen, genauso viele wie am Vortag. Die Zahl der Menschen, die in Hamburg an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, erhöhte sich laut RKI um 5 auf 1369.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich den Angaben der Behörde zufolge nachgewiesenermaßen 59 251 Hamburger mit Sars-CoV-2 infiziert; 52 100 von ihnen gelten inzwischen als genesen.

Update vom Donnerstag, 25. März 2021, 13:51 Uhr: Hamburg – Nach der Rolle rückwärts bei der Osterruhe ist das Infektionsgeschehen in Hamburg weiter sprunghaft angestiegen. Am Donnerstag meldete die Gesundheitsbehörde 549 neue Corona-Fälle. Das waren 149 mehr als am Mittwoch und 160 mehr als am Donnerstag vor einer Woche – das war der höchste Tagesanstieg seit Anfang Januar.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, kletterte von 120,2 auf 128,6. Am Donnerstag vor einer Woche hatte der Wert noch 105,4 betragen. Die Zahl der Corona-Toten erhöhte sich um sechs Fälle auf jetzt 1364.

Wegen der seit Tagen kontinuierlich gestiegenen Zahlen hatte Hamburg zuletzt die Notbremse gezogen und die Corona-Maßnahmen wieder verschärft. Eine zusätzlich geplante Ruhepause über die Osterfeiertage vom 1. bis zum 5. April war aber am Mittwoch zum großen Bedauern von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geplatzt.

Osterruhe gestoppt: Merkel gibt Fehler zu – „Bitte um Verzeihung“

Update von Mittwoch, 24. März 2021, 13:49 Uhr: Hamburg – Die umstrittene Osterruhe im Corona-Lockdown ist wieder vom Tisch. Nach massiver Kritik an dem Bund-Länder-Beschluss zog Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Entscheidung am Mittwochvormittag wieder zurück. Das Vorhaben sei „einzig und allein mein Fehler“ gewesen, sagte Merkel in einer kurzen, aber emotionalen Ansprache. „Ich bedauere den Vorgang und bitte alle Bundesbürgerinnen und Bundesbürger um Verzeihung.“

Zuvor hatte sie die Ministerpräsidenten der Länder zu einer kurzfristigen Videoschalte einberufen und ihnen den Entschluss mitgeteilt. Die Runde hatte erst am Montag zur Eindämmung der Corona-Pandemie gemeinsam den Lockdown bis zum 18. April verlängert und dabei auch festgelegt, dass das Alltagsleben über die Osterfeiertage fast vollständig zum Erliegen kommen sollte.

Doch die konkrete Umsetzung der Osterruhe stieß auf viele Probleme. Vor allem die Frage, wie der Gründonnerstag und der Karsamstag zum Ruhetag umfunktioniert und die Lohnfortzahlungen für Arbeitnehmer organisiert werden sollte, ließ sich auf die Schnelle nicht klären. Deshalb vollzog Merkel nun die Kehrtwende, auch wenn die „Idee in bester Absicht“ geboren war, wie Merkel betonte. Viele Ministerpräsidenten zollten der Kanzlerin für den geänderten Kurs Respekt.

Neue Studie zur Corona-Impfung: Astrazeneca vielleicht doch Mogelpackung?

Update von Dienstag, 23. März, 16:03: Ein großer Hoffnungsträger für die Besserung der Situation ist das Voranschreiten der Impfungen in der Stadt. Doch wie der Spiegel heute Morgen berichtete, könnte es sein, dass sich hinter AstraZeneca doch noch ein Haken versteckt: Das Unternehmen steht im Verdacht, in seiner neusten Studie zum Wirkungsgrad veraltete Studienergebnisse benutzt zu haben. Das wäre nun schon das zweite Mal, dass die Firma wegen ihrer wissenschaftlichen Arbeit in Verruf gerät.

Gaststättenverband: „Maßnahmen sind Schlag ins Gesicht der Gastronomie!“

Update von Dienstag, 23. März 2021, 13:40 Die deutsche Gastronomie ist mit der aktuellen Maßnahmenverlängerung wohl gar nicht zufrieden. Zumindest sieht das der deutsche Gastronomie- und Hotelverband DeHoGa so: laut dessen Präsident Nikolas Kaiser befindet sich die Gesamte Gastwirtschaft in einer sehr ungerechten Lage, in der private und berufliche Zusammenkünfte sowie Auslandsreisen auf engstem Raum höher stehen als Zusammenkünfte mit gleichem Risiko in Gastwirtschaften.

Landespressekonferenz Hamburg - Tschentscher: „Über Ostern muss Ruhe einkehren!“

Update von Dienstag, 23. März 2021, 13:27 Uhr: Noch läuft die Landespressekonferenz im Hamburger Rathaus. Die wichtigsten Informationen sind aber nun schon bekannt: Der Lockdown bleibt weiter hart, und wird über Ostern sogar noch ein Mal stark verschärft. Obwohl die bundesweite Regelung besagt, dass 5 Personen aus maximal 2 Haushalten zusammenkommen dürfen, bleibt in Hamburg mit dem Verweis darauf, dass ab einer Inzidenz von 100 strenger gehandelt werden solle die Regelung über maximal 2 Personen bestehen.

Auch bleiben alle Geschäfte bis auf den „Lebensmittelhandel im engeren Sinne“ geschlossen, ob take-away-Lösungen davon betroffen sind oder nicht, wird in den nächsten Tagen bekanntgegeben.

Grund für die weitere Stufe des Lockdowns und auch die Verschärfungen über Ostern sind die in die Höhe schießende Inzidenz. Verantwortlich dafür ist die bisher wohl gefährlichste britischen Mutation B.1.1.7, die neben ihrer hohen Infektiösität auch zu schwereren Krankheitsverläufen neigt.

Hamburgs direkte Strategie neben dem Lockdown wird, laut Tschentscher, ein „Schnelltestsystem“, das aktuell aufgebaut wird, und mit dem es möglich sein soll, jeden Menschen ein bis zweimal die Woche zu testen, um Sicherheit zu gewährleisten und auch in etwas fernerer Zukunft Zugeständnisse machen zu können.

Lockdown in Hamburg über Ostern verspricht laut Tschentscher „starken Bremseffekt“

Update von Dienstag, 23. März 2021, 11:45 Uhr: Heute am frühen Morgen gab Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz bekannt. Das wohl wichtigste Resultat ist, dass es über die Osterfeiertage zu einem „weitestgehenden Stillstand“ kommen muss, um die Infektionsgefahr zu mindern, so Tschentscher. Bis auf Lebensmittelgeschäfte bleibt vom 1. bis zum 5. April daher alles geschlossen.

Bundesweit wurde für diese Zeit eine Kontaktbeschränkung auf 5 Personen aus maximal 2 Haushalten ausgesprochen, unter 14-Jährige werden hierbei nicht mitgezählt. Interessanterweise würde diese weitreichende Regelung aber für Hamburg aber trotzdem eine Lockerung bedeuten, waren die Kontakte nicht bis dato auf zwei Personen aus zwei Haushalten beschränkt.

Die nächsten wichtigen Informationen dürfte es ab 12:30 Uhr geben, dann findet die Landespressekonferenz Hamburgs im Hamburger Rathaus statt. Alle Updates zum Thema gibt es dann wie immer schnellstmöglich hier

Olaf Scholz fordert regelmäßiges Impfen der Arbeitnehmer

Update von Dienstag, 23. März 2021, 9:40 Uhr: Der ehemalige Hamburger Bürgermeister und aktueller Kanzlerkandidat hat alle Arbeitgeber ermahnt, „auch aus eigenem Interesse“ regelmäßig ihre Mitarbeiter zu impfen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Die Unternehmen hätten aufgrund der große n Bestellungen viele Tests zur Verfügung, und es sei nötig, diese jetzt auch einzusetzen.

Appell der Regierung: Ostergottesdienste bitte nur virtuell abhalten

Update von Dienstag, 23. März 2021, 10:30 Aufgrund der Religionsfreiheit darf die Bundesregierung Präsenzgottesdienste nicht verbieten, trotzdem geht sie mit der Bitte auf alle religiösen Vereinigungen zu, Gottesdienste, wenn irgend möglich virtuell abzuhalten um die Infektionsgefahr zu minimieren.

Merkel: Lockdown bleibt und Ostern wird länger, Tankstellen bleiben aber offen.

Update von Dienstag, 23. März 2021, 7:43 Uhr: Nach dem Ende der über die Nacht andauernden Konferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten hat Angela Merkel erste Informationen über das Beschlossene veröffentlicht. Aufgrund der steigenden Inzidenz bleiben die Einschränkungen vorerst wie sie sind, über Ostern ist sogar eine Verschärfung geplant - Donnerstag wird zum zusätzlichen Feiertag und außer Lebensmittelgeschäfte im engeren Sinne und wenige andere Ausnahmen wie Tankstellen bleibt alles geschlossen, also quasi wie ein normaler Feiertag.

Infektionszahlen und Inzidenz steigen rasant - Lockdown wird verlängert.

Update von Montag, 22. März 2021, 21:53 Uhr: Hamburg – Die Corona-Infektionszahlen steigen deutschlandweit kometenhaft – deshalb soll der Lockdown noch einmal verlängert werden. Als Datum legten Bund und Länder bei ihrem Corona-Gipfel nun scheinbar den 18. April fest, wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten. In dieser Zeit sollen auch die strengen Kontaktregeln für Verwandtenbesuche über Ostern nicht gelockert werden.

Seit dem späten Mittag beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder immer noch das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Offizielle Beschlüsse standen am späten Abend auch nach stundenlanger Beratung noch aus. Streit gab es vor allem bei der Frage nach den Beschränkungen für den Osterurlaub*. Weil sich Merkel und fünf Länder mit starker Tourismuswirtschaft nicht einigen konnten, musste die Sitzung lange unterbrochen werden.

Corona-Inzidenz steigt: Bund und Länder streiten bei Corona-Gipfel über Konsequenzen

Update von Montag, 22. März 2021, 13:09 Uhr: Hamburg – Wenige Stunden vor Beginn des erneuten Corona-Gipfels* von Bund und Ländern sind die Fallzahlen in Hamburg weiter gestiegen. Mit 290 gemeldeten Neuinfektionen kletterte die Sieben-Tage-Inzidenz um 1,2 auf 115,2. Das gab die Gesundheitsbehörde am Mittag bekannt. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt nun seit fast einer Woche über dem wichtigen Schwellenwert von 100. Am Montag vor einer Woche waren 268 neue Fälle gemeldet worden. Die Zahl der Corona-Toten stieg indes um einen Fall auf nun insgesamt 1349. 

Am Nachmittag kommt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wieder mit den Ministerpräsidenten zusammen, um das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Pandemie zu besprechen. Neben einer Lockdown-Verlängerung bis zum 18. April steht auch eine nächtliche Ausgangssperre zur Diskussion. Strittig ist aber auch noch, ob es Ausnahmen für Urlaub und Reisen rund um Ostern geben wird. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) riet im Vorfeld vor Lockerungen ab.

Corona-Inzidenz: Tschentscher warnt vor dritter Welle in Hamburg

Update von Montag, 22. März, 12:15 Uhr: Hamburg – Droht Hamburg eine Ausgangssperre? Aufgrund der Corona-Entwicklungen und den steigenden Infektionszahlen der vergangenen Tage eine mehr als berechtigte Sorge, ob der geplante Osterurlaub ins Wasser fällt. Dabei scheinen gar nicht so viele Bundesbürger überhaupt eine Reise in den Osterferien ins Auge zu fassen. So jedenfalls sieht es die statistische Auswertung des Meinungsforschungsinstitut YouGov. Laut einer Umfrage im Auftrag von der dpa haben 79 Prozent der Befragten vor, keine Reise zu machen. Nur 2 Prozent der Befragten planen einen Urlaub im Ausland, während 4 Prozent eine Reise im Inland erwägen, sodass die große Mehrheit die Osterferien zu Hause verbringen will.

Hamburger Schulen: Corona-Schnelltest für Hamburgs Schülerinnen und Schüler

Update von Montag, 22. März, 9:50 Uhr: Corona-Schnelltests an Hamburger Schulen: Die zweite Woche nach dem Ferienende steht an und an Hamburger Schulen beginnen die Corona-Schnelltests. Schulsenator Ties Rabe (SPD) vermeldete, dass insgesamt fast eine halbe Million Selbsttest-Kits (480.000) an die Schulen ausgeliefert worden seien. Das Fazit der rund 20.000 Selbst-Tests der Schulangestellten in der vergangenen Woche ist sehr positiv ausgefallen, da die Tests kinderleicht, schnell und unkompliziert zur Anwendung kommen. Im Gegensatz zu den Corona-Masken vom Bund an Hamburgs Schulen ...

Corona-Lockdown: Tschentscher (SPD) äußert sich zu Orsterurlaub und Mallorca-Reisen

Update von Montag, 22. März, 9:25 Uhr: Hamburg – Und nochmal Tschentscher: Der Hamburger Bürgermeister hat eine klare Meinung zum Osterurlaub. Der SPD-Politiker äußert sich klar gegen Reisen an Ostern. So verführerisch Reisen und Ausflüge an Feiertagen auch sein mögen, so sehr will Peter Tschentscher diese Reisen begrenzen. Tatsächlich hält er die vorgeschlagenen Sonderregelungen über die Ostertage, die von den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern beworben worden sind, für genauso problematisch, wie Kurzreisen in andere Länder oder auf die Balearen-Insel Mallorca, die kein Risikogebiet mehr ist.

Corona in Hamburg: Peter Tschentscher (SPD) spricht sich für harte Corona-Regeln im Lockdown aus

Update von Montag, 22. März, 8:45 Uhr: Hamburg – Der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) will nach den steigenden Corona-Zahlen der vergangenen Tage in der Hansestadt für strenge Corona-Regeln einsetzen. Nachdem der Mediziner bereits am Freitag die Notbremse für Hamburg gezogen hat, will sich der SPD-Politiker auch beim heutigen Bund-Länder-Gipfel dafür aussprechen, dass die jüngsten Lockerungen auch in den anderen Bundesländern zurückgenommen werden. „Wir müssen die dritte Welle ausbremsen“, zeigte Hamburgs Bürgermeister klare Kante. „Wir haben zu früh zu große Schritte gemacht.“ Zudem verwies er nochmals auf eine mögliche Überlastung des Gesundheitswesens, falls man zu unvorsichtig sei und die Gefahr weiterhin unterschätze.

Update von Montag, 22. März, 8:45 Uhr: Hamburg – Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Corona-Inzidenz innerhalb eines Tages bundesweit auf 107,3 angestiegen. In den vergangenen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter dem RKI insgesamt 7.709 neue Fälle an Corona-Infektionen. Zudem sind den aktuellen Zahlen des RKI 50 neue Todesfälle zu entnehmen. Im Vergleich zur letzten Woche hatte das RKI nur 6.604 Neuinfektionen und 47 Todesfälle berichtet.

Demnach ist der Inzidenzwert weiter auf dem Höhenflug, auch wenn er im Vergleich zu gestern nur leicht angestiegen ist. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 107,3. Im Gegensatz zum Vortag (103,9) nur ein minimaler Anstieg, doch der Inzidenzwert verzeichnete einen deutlichen Anstieg zur vergangenen Woche, als dieser 82,9 betrug. Der Sieben-Tage-R-Wert in Deutschland hat sich laut RKI-Lagebericht am Sonntagabend wie ebenfalls am Vortag bei 1,22 eingependelt. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rein rechnerisch 122 weitere Menschen im Durchschnitt infizieren können.

Update von Montag, 22. März, 8:20 Uhr: Hamburg – Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen werden Stimmen nach der Verlängerung des Corona-Lockdowns zunehmend lauter. Eine heiß diskutiertes Thema wird beim heutigen Bund-Länder-Gipfel zum weiteren Vorgehen in der Corona-Politik wohl auch die Frage sein, wie es um den Osterurlaub steht? Ja oder nein? Während die Tourismus-Branche auf Corona-Lockerungen pocht und Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein sich für Corona-konformen Urlaub mit Einhaltung der Abstandregeln in der eigenen Heimat stark machen, sieht die aktuelle Entwicklung der Coronazahlen doch eher düster aus. Aber Hauptsache der Osterurlaub auf der Balearen-Insel Mallorca, das kein Risikogebiet mehr ist, fällt nicht ins Wasser. Da hat die Corona-Welle immerhin noch eine Delle.

Update von Montag, 22. März, 8:20 Uhr: Hamburg – Vor dem heutigen Bund-Länder-Gipfel steht bereits eine Corona-Lockdown-Verlängerung bis zum 18. April im Raum. Dies besagt offenbar ein Entwurf aus dem Kanzleramt, nachdem die Einschränkungen des Lockdowns bis Mitte April Bestand haben sollen. Darüber hinaus heißt es in dem Papier weiter, dass entsprechende Corona-Maßnahmen umgesetzt werden müssen: Unter anderem eine bundesweite und nicht nur eine Hamburger „Notbremse“, wenn eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 besteht. Bei Erreichen dieses Inzidenzwertes sollen nicht nur weitere Öffnungsschritte ausgesetzt werden, sondern Einschnitte wie etwa Ausgangsbeschränkungen stünden zur Diskussion.

Update von Montag, 22. März, 8:00 Uhr: Hamburg – Ab heute gelten im Kreis Pinneberg wieder Lockdown-Einschränkungen. Vorbei ist es mit den Corona-Lockerungen. Haben die Geschäfte offen? Die kurze Antwort ist: Ja – aber mit Einschränkungen. Für den Einzelhandel gilt: Eine vorherige Termin-Absprache ist notwendig, um Läden und Geschäfte betreten zu dürfen. Ausnahmen sind Apotheken, Getränke- und Wochenmärkte, Baumärkte und Buchläden. Einkaufszentren mit mehr als zehn Läden sowie Outlet-Center müssen entsprechende Corona-Maßnahmen ergreifen, um die Abstandsregeln für die Besucherströme zu gewährleisten.

Update von Sonntag, 21. März 2021, 14:15 Uhr: Hamburg – Die Corona-Inzidenz sinkt am Sonntag auf 114 mit 170 Neuinfektionen. Die Zahl der von Corona geheilten Menschen in Hamburg erreicht 51.000 Personen. Der Hamburger Senat hat die Notbremse gezogen und die Stadt befindet sich bist mindestens 28. März 2021 zurück im harten Lockdown.

Am Montag bespricht die Bundesregierung weitere Maßnahmen nach dem 28. März und redet über Oster-Urlaub sowie Selbsttest. Die Beschlussvorlage für den Corona-Gipfel ist bereits durchgesickert. Besonders spannend ist unter anderem das Konzept zum kontaktarmen Urlaub.

Corona-Zahlen für Hamburg: Vierter Tag in Folge über 100

Update von Samstag, 20. März 2021, 13:40 Uhr: Hamburg – Auch am Tag, nachdem der Senat der Hansestadt Hamburg die Notbremse gezogen hat und neue Regeln gelten, bleibt die Corona-Inzidenz weiterhin bei über 100. Wie die Behörden mitteilen, wurden in den in der Zeit von Freitag, 19. März 2021, bis Samstag, 20. März 2021, 336 neue Corona-Fälle registriert. Das sind 126 mehr als am vergangenen Samstag. Am 19. März hatte es 400 neue Fälle gegeben.

Seit Beginn der Pandemie wurden damit laut Behörden insgesamt 57.002 Menschen in Hamburg positiv auf das Coronavirus getestet. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) können davon 50.800 als genesen angesehen werden. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt jetzt bei 115,3. Damit bleibt der Wert den vierten Tag in Folge über 100, vor einer Woche lag er bei 85,5.

In den Krankenhäusern der Hansestadt werden derzeit 241 Corona-Patienten behandelt, 90 von ihnen auf einer Intensivstation. Laut RKI sind in der Hansestadt seit Beginn der Pandemie 1.343 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das ist eine Person mehr als zuletzt.

Corona-Inzidenz: Über 100! Neuer Termin für Impf-Gipfel steht

Update von Mittwoch, 17. März 2021, 10:07 Uhr: Hamburg – Der wegen des Astrazeneca-Stopps abgesagte Impf-Gipfel soll noch in dieser Woche nachgeholt werden. Die Ministerpräsidenten der Länder sollen sich am Freitag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die zukünftige Impf-Strategie beraten, teilte ein Regierungssprecher mit. Es werde damit gerechnet, dass einen Tag zuvor die Untersuchungsergebnisse der Europäischen Arzneimittelbehörde vorliegen würden und in die Beratungen von Bund und Ländern einfließen könnten, hieß es.

Am Montag hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) das Impfen mit dem Astrazeneca-Impfstoff vorübergehend ausgesetzt und damit in Hamburg ein Terminchaos verursacht. Zuvor waren vermehrt Meldungen über starke Nebenwirkungen und eine mögliche Thrombose-Gefahr aufgetaucht. Der Bund-Länder-Gipfel, der eigentlich für Mittwoch geplant war, wurde deshalb kurzfristig verschoben.

Corona-Zahlen: Hamburg verzeichnet starken Anstieg nach Astrazeneca-Skandal

Update von Dienstag, 16. März 2021, 14:56 Uhr: Hamburg – Die Wirkungen des wochenlangen Lockdowns verpuffen wieder. Erneut sind die Corona-Zahlen in Hamburg angestiegen. So wurden am Dienstag 209 Neuinfektionen in der Hansestadt nachgewiesen, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Das waren 59 weniger als am Montag, aber 6 mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, stieg damit leicht von 90,6 auf 90,9. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 80,4 gelegen.

Angesichts eines erneuten Anstiegs der Infektionszahlen bereitet sich der Senat auf eine erneute Verschärfung des Lockdowns vor. Sollte die Inzidenz wieder über die 100er-Marke steigen, dann „werden wir die Notbremse ziehen“, kündigte eine Senatssprecherin am Dienstag an. Auf diesen Schritt hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder beim vergangenen Corona-Gipfel geeinigt.

Die Notbremse sieht vor, dass ab einer Inzidenz über 100 wieder die strikten Regeln vom 7. März gelten*. Lockerungen bei Kontaktbeschränkungen werden dann ebenso zurückgenommen wie für den Einzelhandel. Ausgenommen werden sollen lediglich die Öffnungen von Schulen und Kitas, sagte die Sprecherin.

Corona-Zahlen zu hoch – Impf-Gipfel platzt wegen Astrazeneca

Update von Dienstag, 16. März 2021, 9:59 Uhr: Hamburg – Nach dem Impfstopp für das Astrazeneca-Präparat wird der neue Impfgipfel von Bund und Ländern vertagt. Man werde zunächst die Überprüfung des umstrittenen Vakzins durch die Europäische Arzneimittelbehörde abwarten, teilte ein Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstagmorgen mit.

Am Montag hatte das Bundesgesundheitsministerium die Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca überraschend ausgesetzt. Seit langem steht das Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers wegen möglicher Nebenwirkungen in der Diskussion. Nun häuften sich Meldungen, wonach sich bei Menschen, die zuvor mit dem Impfstoff versorgt worden waren, Blutgerinsel* gebildet haben sollen. Ob dies tatsächlich im Zusammenhang mit dem Astrazeneca-Präparat steht, muss nun geklärt werden. Bislang hielten Experten den Impfstoff für sicher.

Corona-Zahlen: Inzidenz zu hoch – CDU will jetzt Autofahrer impfen

Update von Montag, 15. März 2021, 13:24 Uhr: Hamburg – Das sind keine guten Nachrichten für Hamburg: Erstmals seit Ende Januar ist die Sieben-Tage-Inzidenz wieder über die 90er-Marke gesprungen. Am Montag kamen 268 Corona-Neuinfektionen hinzu, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Das waren 74 Fälle mehr als am Sonntag und 72 mehr als am Montag vor einer Woche. Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, stieg damit von 86,8 auf 90,6. Die Zahl der Corona-Toten blieb unverändert bei 1332.

Vor diesem Hintergrund forderten Intensivmediziner und andere Gesundheitsfachleute die sofortige Rückkehr in den Komplett-Lockdown. Das sei sehr wichtig, um die Ausbreitung der Virusmutationen zu stoppen und eine dritte Infektionswelle wieder einzudämmen, sagte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, im Radioeins-Interview. Den Angaben zufolge wurden auf den Hamburger Intensivstationen am Montagvormittag 103 Corona-Patienten behandelt, 61 davon mussten beatmet werden.

Corona-Zahlen: CDU will Impf-Tempo beschleunigen und fordert Drive-in

Update von Montag, 15. März 2021, 10:51 Uhr: Hamburg – Zur schnelleren Bekämpfung der Corona-Pandemie hat die CDU Hamburgs jetzt einen neuen Vorschlag eingebracht: So will Fraktionschef Dennis Thering das Zentrale Impfzentrum in den Messehallen um einen „Drive-Impf“ erweitern. Impfwillige mit Termin können dann vorfahren und im Auto sitzend geimpft werden, so die Idee.

„Auf dem Messegelände gibt es viel Platz, eine Erreichbarkeit mit dem Auto ist daher gut möglich“, teilte der Unionspolitiker mit. Den Angaben zufolge verspricht er sich davon, dass die Wartezeiten verkürzt und den älteren Menschen das lange Schlangestehen erspart bleiben kann. In anderen Städten gibt es solche Drive-In-Schalter zum Impfen bereits.

Zuletzt waren die Corona-Zahlen in Hamburg stark angestiegen. Kürzlich beschlossene Lockerungen für Geschäfte stehen mit steigenden Inzidenzzahlen bereits wieder auf der Kippe. Einen Ausweg aus der Pandemie bietet lediglich eine schnellere Durchimpfung der Bevölkerung. Zuletzt hatte aber die Beschaffung von ausreichend Impfstoff wieder die Bemühungen verlangsamt. Unter anderem auch der Nachschub des umstrittenen Astrazeneca-Vakzins war ins Stocken geraten.

Corona-Zahlen in Hamburg: Rückschlag – Inzidenz steigt wieder

Update vom Sonntag, 14. März 2021, 12:25 Uhr: Hamburg – Jetzt steigt die Corona-Inzidenz in der Hansestadt schon sonntags. Normalerweise sind die Corona-Zahlen am Wochenende oft niedriger, weil deutlich weniger getestet wird. Nicht so am heutigen Sonntag, 14. März 2021. Die 7-Tage-Inzidenz, also der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, stieg im Vergleich zum Vortag von 85,5 auf 86,7. Die Gesundheitsbehörde meldete mit 194 Corona-Neuansteckungen binnen 24 Stunden zwar 16 Infektionen weniger als gestern, aber 24 mehr als Sonntag vor einer Woche.

Vor einer Woche hat die Inzidenz noch bei 82,6 gelegen. Und noch eine schlechte Nachricht: Auf Hamburgs Intensivstationen liegt die Zahl der zu behandelnden Patienten seit heute erstmals wieder über hundert. Aktuell werden 100 Corona-Patienten in einem Hamburger Krankenhaus intensivmedizinisch betreut. Die Zahl der Todesfälle stieg laut RKI nicht und liegt demnach unverändert bei 1328.

Corona-Zahlen: Erschreckend! Inzidenz weiter hoch – mehr Tote

Update vom Samstag, 13. März 2021, 13:05 Uhr: Hamburg – Die Inzidenz in der Hansestadt bleibt hoch. Am Samstag, 13. März 2021, meldet die Gesundheitsbehörde 210 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind zwar 126 weniger als am 12. März, allerdings 40 mehr als vor einer Woche. Trotzdem sinkt die Inzidenz in der Hansestadt leicht von 86,7 auf 85,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Außerdem stieg der Zahl der Corona-Toten laut RKI um vier weitere Fälle. Damit sind seit Beginn der Pandemie in Hamburg 1328 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Corona: Hohe Zahlen, mehr Tote – aber Schulen werden geöffnet

Update von Freitag, 12. März 2021, 13:02 Uhr: Hamburg – Die Corona-Zahlen geben wieder Anlass zur Beunruhigung: So stiegen die Neuinfektionen um 339 neue Fälle. Das waren 36 mehr als am Vortag und 116 mehr als am Freitag vor einer Woche. Das teilte die Gesundheitsbehörde am Mittag mit. Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, stieg von 80,6 auf 86,7. Zuletzt war der Wert Ende Januar so hoch gewesen. Die Zahl der Corona-Toten stieg indes um zehn Fälle auf 1324.

Corona Hamburg: Trotz hoher Zahlen verspricht Senator Lockerungen für Schulen

Update von Freitag, 12. März 2021, 10:09 Uhr: Hamburg – Trotz weiterhin hoher Infektionszahlen will die Hansestadt Hamburg den Schulbetrieb weiter hochfahren. So plant der Senat nach Ostern den Regelbetrieb für weitere Schulklassen wieder möglich zu machen. Das gab Schulsenator Ties Rabe (SPD) in einem Gespräch mit dem NDR bekannt.

In Hamburg kehren ab Montag, 15. März 2021, die Schüler der Grundschulen und der Abschlussklassen an den weiterführenden Schulen per Wechselunterricht in den Präsenzunterricht zurück. Möglich macht dies ein neues Konzept mit Schnelltests. Funktioniere dabei alles reibungslos, dann könne man nach den Oster-Feiertagen „Schritt für Schritt weitere Klassen an Bord holen“, sagte Rabe.

Corona: Viel zu hohe Zahlen – mehr Astrazeneca-Impfstoff da

Update von Donnerstag, 11. März 2021, 15:20 Uhr: Hamburg – Es bleibt ein ständiges Auf und Ab: Nach einer kurzen Talfahrt ist der Inzidenzwert in Hamburg wieder über die 80er-Marke gesprungen. So wurden am Donnerstag 303 Neuinfektionen nachgewiesen. Das waren 100 Fälle mehr als am Vortag und 35 mehr als am Donnerstag vor einer Woche. Das gab die Gesundheitsbehörde bekannt. Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, stieg damit von 78,7 auf 80,6. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 76,9 gelegen. Die Zahl der Todesfälle stieg um zwei auf 1314.

Corona in Hamburg: Astrazeneca liefert Impfstoff auf den letzten Drücker

Update von Donnerstag, 11. März 2021, 10:49 Uhr: Hamburg – Lieferung in letzter Minute: Am Mittwoch ist eine lang ersehnte Fuhre von 21.000 Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs in der Hansestadt eingetroffen. Der Nachschub sei dringend erwartet worden, da die Lagerbestände zuvor restlos aufgebraucht worden waren, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. Ohne den zusätzlichen Impfstoff hätten bereits geplante Termine abgesagt werden müssen.

Den Angaben zufolge wurden die Lieferschwankungen durch Lagerreserven ausgeglichen, die nun allerdings aufgebraucht seien. Dennoch könnten nun alle bereits geplanten Termine eingehalten werden, betonte der Sprecher. In den kommenden zwei Wochen würden insgesamt 40.000 Hamburger zur Impfung aufgerufen. Darunter sind auch die Grundschullehrer. Sie sollen auf Empfehlung von Experten das Astrazeneca-Vakzin bekommen, um dessen Nebenwirkungen es in den vergangenen Wochen einigen Wirbel gegeben hatte.

Corona: Inzidenz sinkt – und eine weitere Zahl lässt hoffen

Update von Mittwoch, 10. März 2021, 12:39 Uhr: Hamburg – In kleinen Schritten hat sich das Infektionsgeschehen in Hamburg verbessert. Zwar kamen am Mittwoch 203 Neuinfektionen in der Statistik hinzu. Das waren genauso viele Fälle wie am Vortag, aber 31 weniger als am Mittwoch vor einer Woche. Das teilte die Gesundheitsbehörde am Mittag mit. Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank von 80,3 auf 78,7. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 80,8 gelegen.

Eine aktuelle Angabe zur Zahl der Corona-Toten konnte die Behörde am Mittwoch nicht machen. Offenbar gab es technische Übermittlungsprobleme. Am Vortag waren 1312 Todesfälle gemeldet worden. Damit war die Zahl zum ersten Mal in diesem Jahr stagniert, was ein Behördensprecher als Hoffnungszeichen wertete.

Corona in Hamburg: Zahl der Toten stagniert erstmals

Update von Dienstag, 9. März 2021, 12:39 Uhr: Hamburg – Der Inzidenzwert steigt, doch eine Zahl macht Hoffnung: Den zweiten Tag in Folge hat das Robert-Koch-Institut (RKI) für Hamburg keinen neuen Corona-Toten gemeldet. Das habe es in diesem Jahr noch nicht gegeben, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde der Deutschen Presseagentur (dpa). Er führte die Entwicklung auf den Impf-Fortschritt bei den Pflegeheimbewohnern und Hochbetagten zurück. Seit Ende Februar sind alle Pflegebedürftigen in Hamburg durchgeimpft.

Trotz dieses positiven Trends stieg aber in der Hansestadt die Zahl der Neuinfektionen um 203 Fälle. Das waren 7 mehr als am Montag und 20 mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektion pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, stieg damit von 79,3 auf 80,3. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt unverändert bei 1312.

Corona in Hamburg: Trotz hoher Zahlen öffnen Baumärkte

Update von Montag, 8. März 2021, 14:46 Uhr: Hamburg – Fortschritte in kleinen Schritten: In Hamburg hat sich das Corona-Infektionsgeschehen wieder leicht verbessert. Zwar stieg die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen am Montag um 196 Fälle. Das waren 26 mehr als am Sonntag, aber 62 weniger als am Montag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, sank aber im Vergleich zum Vortag von 82,6 auf 79,3. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 80,3.

Trotz des Infektionsgeschehens wurden in der Hansestadt am Montag die versprochenen Lockerungen in Kraft gesetzt. Nach den Friseuren öffneten in Hamburg auch wieder die Baumärkte, Blumengeschäfte, Buchhandlungen und mit Auflagen auch einige Einzelhändler. Der Senat hofft nun, dass die Impfungen kräftig voranschreiten und die Inzidenz weiter gedrückt werden kann.

Corona-Zahlen in Hamburg: Olaf Scholz verspricht Millionen Impfungen

Update von Montag, 8. März 2021, 8.38 Uhr: Hamburg – Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) jetzt massive Fortschritte in der schleppenden Impfkampagne versprochen. Ab Ende März werde es in Deutschland bis zu zehn Millionen Impfungen pro Woche geben, kündigte der SPD-Kanzlerkandidat in der ZDF-Sendung „berlin direkt“ an, die von Moderatorin Shakuntala Banerjee präsentiert wird. „Und dass das jetzt gut vorbereitet wird, dafür habe ich gesorgt“, fügte er hinzu.

Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland bei der Impfquote gegen das Coronavirus weiterhin hinterher. Wegen der geringen Fortschritte hatten Bund und Länder sich in den vergangenen Wochen heftig gestritten. Doch laut Scholz sollen die Beschaffungsprobleme nun abgeschafft sein und von Ende März an in den Monaten April, Mai und Juni die Produkte von Biontech, Moderna und Astrazenca millionenfach verimpft werden.

Derzeit wird in Deutschland an Werktagen eine niedrige sechsstellige Zahl an Impfdosen verabreicht. Bislang wurden in der Bundesrepublik rund 5,2 Millionen Menschen mit mindestens einer Impfdosis versorgt. Für den vollen Impfschutz sind bei den bisher zugelassenen Vakzinen jedoch zwei Impfdosen nötig. Stand Sonntag, 7. März, traf dies hierzulande auf rund 2,5 Millionen Menschen zu.

Corona-Zahlen: 170 neue Fälle in Hamburg – weitere Tote

Update von Samstag, 6. März 2021, 12:26 Uhr: Hamburg – Die Hamburger Sozialbehörde meldet für Sonntag, 7. März 2021, 170 neue Corona-Fälle für die Hansestadt. Der Inzidenzwert steigt somit leicht auf 82,563. Die Zahl der Corona-Infizierten seit Pandemie-Beginn wächst damit auf insgesamt 53.359 Menschen. 48.100 gelten als genesen.

243 Personen müssen derzeit als Corona-Patienten stationär betreut werden – 87 davon müssen intensiv-medizinisch. Sechs weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der Todesopfer in Hamburg liegt bei 1312 seit Beginn der Pandemie.

Corona-Zahlen: Inzidenzwert steigt über 80

Update von Samstag, 6. März 2021, 12:26 Uhr: Hamburg – 232 neue Corona-Fälle registrierte die Hamburger Sozialbehörde am Samstag, 6. März 2021. Damit steigt die Gesamt-Zahl der Hamburger Fälle auf 53.189 Menschen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. 48.000 gelten als genesen.

Für Samstag meldete die Behörde zudem fünf weitere Todesfälle. 1306 Menschen sind bislang in Hamburg im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der Inzidenzwert liegt bei 80,246. Derzeit werden 243 Corona-Patienten in Hamburg behandelt – 87 liegen auf der Intensivstation.

Corona: Lockerung trotz hoher Zahlen – dürfen die das?

Update von Freitag, 5. März 2021, 13:41 Uhr: Hamburg – Nach der Verlängerung des Lockdowns verharrt das Corona-Infektionsgeschehen in Hamburg auf einem konstant hohen Niveau. So stieg in der Hansestadt die Zahl der Neuinfektionen am Freitag um 223. Das waren nach Angaben der Gesundheitsbehörde 45 Fälle weniger als am Donnerstag, aber 35 mehr als am Freitag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg im Vergleich zum Vortag von 76,9 auf 78,7.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Bevölkerung:1,845 Millionen (30. Juni 2020)
Erster Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)

Darüber hinaus wurden fünf neue Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Toten erhöhte sich damit auf 1301. Auch vor diesem Hintergrund rief Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) die Bevölkerung zu äußerster Disziplin bei den geltenden Corona-Regeln auf, die in einigen Bereichen trotz einer Lockdown-Verlängerung von Bund und Ländern am Mittwoch gelockert worden waren.

Auch der Hamburger Senat trägt diese Beschlüsse mit. „Wir setzen die Maßnahmen vollständig um“, teilte Tschentscher im Anschluss an eine Senatssitzung mit. In Hamburg mache man „nicht weniger, aber auch nichts darüber hinaus“, so der Rathauschef. Er betrachte die beim Corona-Gipfel gefassten Beschlüsse aber durchaus mit einem Unbehagen. „Ich hoffe, dass wir in Hamburg nicht zu einem beschleunigten Infektionsgeschehen kommen“, warnte Tschentscher.

Corona-Zahlen: Trotz vieler Neuinfektionen leitet Senat Lockdown-Lockerung ein

Update von Donnerstag, 4. März 2021, 14:45 Uhr: Hamburg – Einen Tag nach dem Corona-Gipfel entwickeln sich die Zahlen in Hamburg wieder leicht zurück. So wurden zwar 268 Neuinfektionen am Donnerstag gemeldet, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Das waren 34 Fälle mehr als am Mittwoch, aber 75 weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Dadurch sankt die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, im Vergleich zum Vortag von 80,8 auf 76,9. Die Zahl der Corona-Toten stieg allerdings um neun Fälle auf 1296.

Mit einem Inzidenzwert von unter 100 kann Hamburg nun die ersten Lockerungen im bestehenden Lockdown einleiten. Am Mittwochabend hatten die Ministerpräsidenten der Länder zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür einen fünfstufigen Öffnungsplan aufgestellt. Am Donnerstagnachmittag wollte der Hamburger Senat zusammenkommen, um die konkrete Umsetzung zu beraten.

Corona-Gipfel: Diese Lockerungen sehen die Bund-Länder-Beschlüsse für Hamburg vor

Erstmeldung von Donnerstag, 4. März 2021, 8:50 Uhr: Hamburg – Nach einem zähen Ringen stand die Einigung: Mit einem Stufenplan schlagen Bund und Länder einen neuen Weg bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ein. Um trotz eines weiterhin hohen Infektionsgeschehens Öffnungsperspektiven für Handel oder Gastronomie zu schaffen, legten Bund und Länder bei ihrem Corona-Gipfel ein gestaffeltes Lockerungskonzept vor.

Mehr als neun Stunden beriet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend zusammen mit den Ministerpräsidenten der Länder über das Vorgehen in der Pandemie. Dabei war sich die Runde schnell einig, dass der Lockdown mit seinen strengen Abstandsgeboten und der Maskenpflicht bis zum 28. März verlängert werden soll. Deutschland stehe an der Schwelle zu einer neuen Phase der Pandemie, sagte Merkel im Anschluss. In diese Phase könne man „nicht mit Sorglosigkeit, aber doch mit berechtigten Hoffnungen hineingehen“.

Corona-Regeln: Lockerungen in fünf Schritten beschlossen

Rund 43 Prozent der Deutschen wünschten sich im Vorfeld der Beratung nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov Lockerungen im Lockdown. Dieser Sehnsucht haben die Regierungschefs nun mit ihren Beschlüssen trotz der Ausbreitung von neuen, gefährlichen Virusmutationen Rechnung getragen. So wurden insgesamt fünf Öffnungsschritte vereinbart. Sie sind an das Infektionsgeschehen gekoppelt und können dementsprechend auch wieder zurückgenommen werden.

Insofern zogen Bund und Länder in das Lockerungskonzept eine „Notbremse“ ein, wie Merkel es nannte. Grundsätzlich gilt: Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Land oder einer Region an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf mehr als 100 Neuinfektionen, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die Regeln in Kraft, die bis zum 7. März gegolten haben. Sprich: Dann ist es mit den Lockerungen vorbei. Fällt der Wert hingegen unter die 50er-Marke, werden Freiheiten gewährt.

Für Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ist das Konzept vertretbar. „Auf den ersten Blick wirkt es sehr kompliziert“, sagte er am späten Abend nach dem Ende der Beratung. „Aber wenn man es erst einmal gedanklich sortiert hat, dann ist es ganz logisch“, fügte der Rathauschef der Hansestadt Hamburg hinzu.

Lockdown-Lockerung: Der Inzidenzwert entscheidet über Öffnungen - das ist der Plan

  • Erster Öffnungsschritt: Die strengen Kontaktregeln werden ab Montag, 8. März 2021, aufgeweicht. Dann dürfen sich fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 Neuinfektionen können dann zehn Personen aus drei Haushalten zusammenkommen.
  • Zweiter Öffnungsschritt: Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen bei einem Inzidenzwert unter 100 wieder öffnen. Es gelten dann aber strenge Hygienekonzepte und eine Begrenzung der Kundenanzahl im Laden. Das gilt auch für Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen. Für diese beiden Bereiche wird jedoch ein Testkonzept vorausgesetzt. Der Einzelhandel darf Kunden mit vorheriger Terminvergabe im sogenannten „Click and Meet“-Verfahren in seine Läden lassen, wenn die einzelnen Bundesländer das entsprechend erlauben.
  • Dritter Öffnungsschritt: Sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz auf weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, dann kann der Einzelhandel auch ohne die Terminvergaben geöffnet werden. Die erlaubte Kundenanzahl soll dann aber an die Größe der Verkaufsfläche angepasst werden. Zu diesem Zeitpunkt dürfen dann auch Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten für Besucher wieder freigegeben werden. Auch kontaktfreier Sport darf in Gruppen dann mit bis zu zehn Personen wieder im Freien stattfinden.
  • Vierter Öffnungsschritt: Hier sind Lockerungen für Außengastronomie, Kinos, Theatern sowie Konzert- und Opernhäusern vorgesehen. Voraussetzung ist aber, dass die Sieben-Tage-Inzidenz zwei Wochen lang nach dem Inkrafttreten des dritten Öffnungsschritts stabil unter dem 50er-Grenzwert liegt. In diesem Fall darf auch wieder kontaktfreier Sport im Innenbereich respektive Kontaktsport im Außenbereich verübt werden.
  • Fünfter Öffnungsschritt: Er betrifft Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmern im Außenbereich. Dafür muss die Sieben-Tage-Inzidenz jedoch zwei Wochen lang stabil unter dem 50er-Grenzwert liegen. Sollte das nach Inkrafttreten des dritten Öffnungsschritts der Fall sein, könnte auch Kraftsport im Innenbereich wieder zugelassen werden.

In Hamburg schwankt der Inzidenzwert derzeit rund um die 80er-Marke. Das heißt, dass sich die Hansestadt bei einigen Öffnungsschritten noch zurückhalten muss. Angesichts des weiterhin hohen Infektionsgeschehens in der Stadt rief Tschentscher deshalb auch noch einmal eindringlich zu Vorsicht und Umsicht auf. Man habe nun einen großen Schritt in Richtung einer Öffnung des Lockdowns gemacht, sagte er. „Aber wir müssen diesen Schritt mit Bedacht gehen“, betonte er. Sonst verspiele man viele erreichten Fortschritte im Kampf gegen die Pandemie wieder leichtfertig.

Die konkrete Umsetzung des komplizierten Fahrplans der Bund-Länder-Konferenz, der hier auch noch einmal in einer Grafik visualisiert ist*, müssen die Bundesländer nun selber gestalten. Am Donnerstag sollte der Hamburger Senat deshalb zusammenkommen und eine Verordnung erarbeiten. Er gehe davon aus, so sagte Tschentscher im Vorfeld, dass die Landesregierung die Beschlüsse „eins zu eins“ übernehmen werde. Und auch in Niedersachsen haben die Überlegungen begonnen*.

Für seinen Kurs erhielt Tschentscher bereits den Segen der Opposition. Zwar habe der lange Lockdown auch in Hamburg zu einer „spürbaren und nachvollziehbaren Corona-Müdigkeit geführt“, stellte der CDU-Fraktionschef in der Bürgerschaft, Dennis Thering, fest. Aber es sei grundsätzlich richtig, dass der Senat auf einen vorsichtigen Kurs setze. Denn leider breite sich die gefährliche britische Virusvariante immer weiter aus, warnte er. * 24hamburg.de, merkur.de und kreiszeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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