Endlich zugelassen

Corona-Selbsttest in Hamburg: Hier Schnelltests kaufen

  • Natalie-Margaux Rahimi
    VonNatalie-Margaux Rahimi
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Corona-Selbsttests im freien Verkauf. Wo es sie in Hamburg gibt, wie sie funktionieren und wie sicher sie sind. Alle wichtigen Informationen.

Update vom Freitag, 08. Oktober 2021: Hamburg – Die Corona-Schnelltests werden ab Montag, 11. Oktober 2021, kostenpflichtig. Die Schnelltests für Zuhause erweisen sich oft als fehlerhaft und gelten oft nicht als offizieller Test. Dennoch gibt es Selbsttest für die eigene Sicherheit noch immer online zu kaufen und auch in diversen Supermärkten und bei Drogerien sind sie noch immer erhältlich. Und das um einiges günstiger als zu Anfang. Hier gibt es jetzt Corona-Schnelltests zu kaufen:

  • Bei Rossmann online ab 1,15 Euro pro Test
  • Bei Budni im Laden, außerdem bietet Budni Drive-In Coronatests auf dem Gelände der Firmenzentrale
  • Bei Aldi im Markt ab 5,45 Euro für 5 Stück
  • Bei Lidl in der Filiale und online ab 5,45 Euro für 5 Stück
  • Bei Dm online ab 3,75 Euro für 5 Stück und in manchen noch Märkten verfügbar

Update vom Samstag, 20. März 2021, 13:37 Uhr: Hamburg – Viel hat sich getan in Bezug auf Corona-Selbsttests. Während es in Hamburg mittlerweile vielerorts kostenlose Selbsttests gibt, auch im Corona-Testzentrum auf der Reeperbahn, läuft auch der Verkauf in den Drogerien und Supermärkten an.

Die Drogeriekette Rossmann spielt im Selbsttest-Roulette noch gar nicht mit. Auf deren Website heißt es „Leider sind die ersten Mengen unserer Corona-Schnelltests im Online Shop nicht mehr verfügbar. In unseren Filialen verkaufen wir aktuell noch keine Schnelltests, arbeiten derzeit jedoch mit Hochdruck daran diese schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.“ Auch die Antikörper-Tests für fast 50 Euro pro Test sind online aktuell nicht verfügbar.

Edeka, Kaufland und Rewe prüfen noch, ob sie Corona Schnelltest anbieten. Bei der Rewe Group (Rewe, Penny, toom, DER) gibt es immerhin schon kostenlose Tests für Mitarbeiter eingeführt laut Pressemitteilung des Konzerns. Auch bei Netto und Penny gibt es noch keine Angaben zum Verkaufsstart. Auf wa.de gibt es eine Übersicht, welche Corona-Schnelltests bereits zugelassen* sind und rhein24.de berichtet im Detail wo es die Schnelltests zu kaufen* gibt.

Update vom Freitag, 5. März 2021, 7:20 Uhr: Hamburg – Es ist so weit. Die Regierung hat Lockdown-Lockerungen für Menschen mit negativem Testergebnis in Aussicht gestellt. Bald will die Regierung den Menschen kostenfrei solche Schnelltests zur Verfügung stellen. Wer darauf aber nicht warten möchte, hat auch die Chance sich die Tests im Discounter, der Apotheke oder der Drogerie selbst zu kaufen.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Einwohner:1,845 Millionen (30. Juni 2020)
Bürgermeister:Peter Tschentscher
Vorwahl:040

Aldi hat kürzlich vermeldet, dass dort schon ab Samstag, 6. März 2021, ein Schnelltest angeboten wird. Die Abgabe ist auf ein Test-Paket pro Kunde begrenzt und ist direkt an der Kasse erhältlich. Der Preis für das Test-Paket, welches aus fünf Teststäbchen besteht, kostet 24,99 Euro. Am ersten Verkaufstag war der Aldi-Schnelltest in Hamburg schnell vergriffen.

Die Drogerieketten dm und Rossmann kündigten an, ab dem 9. März 2021 Corona-Selbsttests zu verkaufen. Allerdings nur, wenn die Hersteller und Lieferanten das zugesicherte Lieferdatum einhalten können. Auch hier soll die Abgabemenge zunächst begrenzt werden, damit möglichst viele Kunden die Chance haben, einen Test zu erwerben. Über den Preis ist bisher nichts bekannt, die Unternehmen kündigten aber an, den Test so günstig wie möglich anbieten zu wollen. Auch Lidl, Kaufland, Rewe und Edeka prüfen derzeit den Verkauf von Selbsttests.

Corona-Selbsttest: So funktionieren die Schnelltests für Zuhause

Erstmeldung vom 25. Februar 2021, 09:00 Uhr:

Hamburg – Es ist so weit. Ein weiterer Meilenstein im Kampf gegen Corona ist gelegt, die ersten Selbsttests für Zuhause wurden von der Regierung zugelassen. So könnten bald vielleicht deutliche Lockdown-Lockerungen möglich sein und in Zukunft zusammen mit der Corona-Impfung ein normales Leben wieder ermöglicht werden. Jens Spahn hatte unter der Woche angekündigt, dass er mehrere Schnelltests zulassen möchte. Darunter ist nun auch ein Hamburger Unternehmen.

Coronavirus Hamburg: Endlich erster Schnelltest für Zuhause zugelassen

Wie merkur.de berichtet, teilte Gesundheitsminister Jens Spahn am 24. Februar 2021 mit, dass die ersten drei Corona-Selbsttests zugelassen* worden sind. Eigentlich, so heißt es, wollte Spahn die Tests auch schon ab Montag, 1. März in den Läden verkaufen. Doch daraus wird nichts. Erst beim nächsten Bund-Länder-Gipfel wird beschlossen, wann die Selbsttests in den Verkauf für Jedermann gehen. Dieser soll möglicherweise mit etwaigen Öffnungsschritten verzahnt werden, heißt es.

Die Besonderheit an den neuen Tests ist, dass sie nicht mehr ausschließlich von medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden dürfen. Das heißt, den Test kann jeder einfach und schnell von Zuhause aus machen und muss nicht mehr auf eines der vielen Hamburger Testzentren zurückgreifen. In nur wenigen Minuten liegt das Ergebnis vor. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hatte die Tests im Vorfeld darauf geprüft, ob jeder Mensch den Test, sofern er sich an die Anleitung hält, ordnungsgemäß durchführen kann – mit positivem Ergebnis. Auch bei den Tests für Zuhause handelt es übrigens sich um Antigen-Tests.

Coronavirus: Unter den zugelassenen Schnelltest ist auch ein Hamburger Unternehmen

Unter den nun zugelassenen Selbsttests für Zuhause befindet sich auch der Test des Hamburger Unternehmens Lissner. Dass die Tests bisher nicht für den Heimgebrauch zugelassen waren, lag unter anderem daran, dass sie an sich selber schwer durchzuführen waren. Denn üblicherweise musste das Teststäbchen für den Abstrich weit in die Nase oder den Rachen eingeführt werden. Die Firma Lissner geht wie viele andere Selbsttest-Hersteller nun einen, im wahrsten Sinne des Wortes, kürzeren Weg.

Der Corona-Selbsttest eines Hamburger Unternehmens wurde nun zugelassen. (24hamburg.de-Montage)

„Bei Erwachsenen reicht es, wenn Sie so zwei bis drei Zentimeter in die Nase hineingehen“, sagte der Hersteller in einem Interview mit dem Hamburg Journal im NDR. Wie genau der Test durchzuführen ist, zum Beispiel wie lange man das Stäbchen an der Nasenwand reiben muss, werde im Beipackzettel haargenau erklärt, heißt es. Der Test soll im Handel etwa 6 Euro kosten. Bis zu 15 Millionen Stück will das Unternehmen jeden Monat produzieren.

Corona-Selbsttests: Sozialbehörde zeigt sich noch skeptisch – mehr Tests vor der Zulassung

„Schnelltests sind etwas weniger sicher als die im Labor ausgewerteten Tests und Selbsttests sind noch etwas weniger sicher“, sagte Martin Helfrich, Sprecher der Sozialbehörde dem Hamburg Journal. Daher könne es aus Sicht der Behörde dazu kommen, dass die Selbsttests eine trügerische Sicherheit böten, was dazu führen könnte, dass Menschen aufhören die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zu beachten, so Helfrich. Die Selbsttests müssen für die Zulassung durch die Behörden tatsächlich auch nur 80 Prozent aller positiven Corona-Patienten tatsächlich erkennen.

Die Hersteller behaupten allerdings, dass ihre Tests eine 95-prozentige Sensitivität aufweisen. Aber auch bei einer solch hohen Zuverlässigkeit würden jedoch noch einige positive Fälle unerkannt bleiben. Daher wird an Orten, an denen ein negativer Test verlangt wird, beispielsweise nach einer Reise, auch weiterhin ein medizinischer Test verlangt werden.

Neben Lissner warten noch andere Hamburger Unternehmen auf die Zulassung ihres Corona-Selbsttests für Zuhause. Darunter auch das Unternehmen MEDsan, welches nach eigenen Angaben schon 20 Millionen Selbsttests auf Lager hat. Allerdings wartet das Unternehmen noch auf die Zulassung der Behörden. Auch die beiden Hamburger Georg Schacht und Lennard Heldmann haben zusammen mit dem Unternehmen AMEDA einen solchen Test entworfen. Sollten die Tests dann bald in den Handel kommen, steht uns vielleicht auch schon eine baldige Rückkehr in Richtung Normalität bevor, nachdem die Maskenpflicht in Hamburg erst noch einmal verschärft wurde. *24hamburg.de, ruhr24.de, wa.de, rhein24.de und merkur.de sind ein Angebot von  IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Sven Simon/imago images & Hoch Zwei Stock/Angerer/Imago Images

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