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CDU fordert finanzielle Unterstützung für Wildtier-Retter

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Die Feuerwehr in Sasel rettete ein Reh aus einem Pool.
Die Feuerwehr in Sasel rettete ein Reh aus einem Pool. (Archivbild) © Blaulicht-News.de

Wenn ein krankes oder verletztes Wildtier gefunden wird, landet es häufig bei den Tierschutzvereinen. In Hamburg müssen die Vereine die Kosten und Pflege dann zumeist selbst tragen.

Hamburg – Die CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert finanzielle Hilfen der Stadt für die Rettung und Pflege von Wildtieren durch Tierschutzvereine. Bislang erhalte nur der Hamburger Tierschutzverein (HTV) Geld, wenn Igel, Enten, Gänse, Tauben, Eichhörnchen oder auch Rehe oder Wildschweine verletzt, krank oder verwaist gefunden werden. Und dies auch nur, wenn sie von der Polizei dort abgegeben werden, sagte Sandro Kappe, der für Tierschutz zuständige Sprecher der Fraktion, der Deutschen Presse-Agentur.

Vereine tragen Kosten für die Wildtier-Rettung: CDU fordert finanzielle Unterstützung

Andere Vereine müssten die Pflege oder notfalls auch Tötung der Tiere hingegen komplett aus eigenen, zumeist knappen Mitteln bestreiten - wie etwa die Igel- und Wildtierstation Looki in Hamburg-Bergedorf. Die Stadt sehe auch keine Veranlassung, selbst aktiv zu werden, sagte Kappe. Auf eine schriftliche kleine Anfrage hatte der Senat ihm im Sommer geantwortet: „Eine gesetzliche Pflicht des Staates, erkrankte Wildtiere zu versorgen und zu pflegen, besteht nicht. Auch Private trifft eine solche Pflicht nicht.“

Vereine bitten: Wenigstens einen Teil der Kosten sollen übernommen werden

„Die Vereine haben darum gebeten, dass sie wenigstens einen Teil der Kosten bekommen“, sagte Kappe. „Schließlich übernehmen Sie hier die Aufgabe der Stadt und haben horrende Kosten.“ In einem Antrag für die Bürgerschaftssitzung am kommenden Mittwoch fordere die CDU-Fraktion deshalb, „regelmäßig die Rettung und Pflege von Wildtieren in Hamburg unbürokratisch pauschal mit fünf Euro pro Fall zu unterstützen“. Berücksichtigt werden sollen dabei aber nur zertifizierte Tierschutzvereine. (DPA)

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